Nachhaltigkeit: Edelweiss belegt seine Fortschritte

Käserei aus Kempten/Allgäu bietet nachhaltige Produkte an

(lifePR) ( Kempten/Allgäu, )
Im Juni 2012 findet im brasilianischen Rio de Janeiro die UN-Konferenz "Rio+20" zur nachhaltigen Entwicklung statt. 20 Jahren zuvor, auch in Rio, machte die Weltpolitik mit der Agenda 21 die Nachhaltigkeit zum Leitbild, um die Anliegen des Umweltschutzes, der gelebten sozialen Verantwortung und der Wirtschaftlichkeit zusammenzuführen. Edelweiss, der Hersteller von Milkana, Brunch und Bresso mit Sitz in Kempten/Allgäu, war sehr früh von dem ganzheitlichen Zusammenspiel dieser drei Dimensionen der Nachhaltigkeit überzeugt und handelt seitdem täglich danach, mit dem Ziel Lösungen zu entwickeln, von denen möglichst alle drei Anliegen profitieren.

Umweltfreundliche und klimafreundliche Herstellung im Allgäu

Nur durch den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen wird es der Menschheit gelingen, eine lebenswerte Umwelt für die zukünftigen Generationen zu erhalten. So hat Edelweiss in den vergangenen 16 Jahren seinen Energieverbrauch um 46% pro Tonne Fertigprodukt gesenkt. Seit 2010 bezieht das Unternehmen grünen Strom zu 100% aus Wasserkraft und erspart dem Klima mit dieser erneuerbaren Energiequelle rund 6.800 Tonnen CO2 im Jahr. Dies bedeutet beispielsweise für die Herstellung des Hauptprodukts "Milkana Sahne" 70% weniger CO2-Ausstoß. Die Einführung im Jahr 1996 von TPM (Total Production Management) zur Verbesserung von Produktionsprozessen war dabei entscheidend, nicht nur für die Verbesserung der Produktqualität, sondern auch für die beständige Vermeidung jeglichen Verlusts von Ressourcen. So hat Edelweiss ausgefeilte Steuerungssysteme entwickelt, mit denen der Verbrauch von Reinigungsmitteln um 72% und von Wasser um 65% pro Tonne Fertigprodukt in den letzten 16 Jahren gesenkt werden konnte. Recycelt werden außerdem 78% der unvermeidbaren Produktionsabfälle. Seit 2002 ist Edelweiss für sein Umweltmanagement nach ISO 14001 zertifiziert und nach EMAS III validiert.

Am Anfang steht die Milch, die gute Milch aus dem Allgäu

Edelweiss verwendet ausschließlich die gute Milch aus dem Allgäu und der Region Bayerisch-Schwaben, und pflegt eine partnerschaftliche Beziehung zu seinen 320 Höfen, zu manchen bereits in der 4. Generation. Im Allgäu besteht das Kuhfutter zu einem großen Teil aus frischem Weidegras, Silage und Heu. Diese Grünlandfütterung bewirkt eine bessere Milchqualität (mehr wertvolle Omega-3-Fettsäuren als mit konventionellem Futtermittel aus Mais und Soja wie eine Studie des Untersuchungsinstituts MUFA belegt) und ist nachhaltiger: Grünlandnutzung fördert die Biodiversität, den Erhalt der typischen Allgäuer Voralpenlandschaft, die Bindung von CO2 und vermeidet den Import von Soja und Mais aus Übersee, für deren Anbau dort oft natürliche Waldflächen abgeholzt werden.

Ab Juni 2012 werden fünf der absatzstärksten Artikel der Marke Milkana (Frischeschale Sahne, Kräuter, Cremig leicht, Cremig leicht mit Kräutern und Salami) garantiert ohne Gentechnik hergestellt. Darüber hinaus bearbeitet Edelweiss partnerschaftlich mit seinen Milchlieferanten Fragen wie Tierwohl, klimafreundliche Milchwirtschaft, Reduzierung des Wasserverbrauchs und soziale Aspekte wie die Arbeitssicherheit.

Gelebte soziale Verantwortung

Intern übernimmt Edelweiss Verantwortung für seine Mitarbeiter. In punkto Arbeitssicherheit (zertifiziert nach dem Arbeitssicherheit Standard OHSAS 18001) erreicht Edelweiss ein sehr niedriges Niveau an Arbeitsunfällen, das vorbildlich in der Nahrungsmittelbranche ist: 2011 gab es lediglich einen Unfall pro eine Million Arbeitsstunden zu verzeichnen. Die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter wird unterstützt durch ergonomische Arbeitsplätze, Präventionsprogramme zu diversen Gesundheitsthemen und Betriebsaktivitäten wie Sport und Musik, wie die AOK attestiert. Ausbildung, Weiterbildung und Voneinanderlernen sind Kern der Unternehmensphilosophie. Im Durchschnitt nimmt jeder der Mitarbeiter mehr als 4 Tage pro Jahr an Schulungen teil. Seit 2008 gibt es keine Leiharbeit mehr.

Regional engagiert sich Edelweiss für die Integration von Mitmenschen mit Behinderung durch sein internes Service-Team, Zusammenarbeit mit der Behinderteneinrichtung Allgäuer Werkstätten und die Unterstützung der Lebenshilfe Kempten. Die eigene Werkfeuerwehr kann auch in der Stadt Kempten eingesetzt werden.

Last but not least wurde der gemeinnützige humanitäre Verein "Gegen NOMA-Parmed e.V." zusammen mit dem Allgäuer Bergsteiger Peter Melchin von zwei Geschäftsführern der Käserei Edelweiss, Jean-Jacques Santarelli und Ulrich Kraut, gegründet und seitdem geleitet. Der Verein entwickelt und finanziert Präventionsprogramme gegen die tödliche Infektionskrankheit Noma und setzt die verschiedenen Programmstufen in Kooperation mit dem Gesundheitsministerium von Burkina Faso um. Darüber hinaus fördert er die nachhaltige Entwicklung und bekämpft Mangelernährung in West-Afrika.
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