Mittwoch, 24. Mai 2017


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Symposium über "Individualisierte Therapie"

Erste öffentliche Präsentation des Interfakultären Zentrums für Pharmakogenomik und Arzneimittelforschung der Universität Tübingen

(lifePR) (Tübingen, ) Am Freitag, dem 7. Mai findet ab 12 Uhr an der Universität Tübingen das Symposium "Individualisierte Therapie" statt. Damit präsentiert sich das Interfakultäre Zentrum für Pharmakogenomik und Arzneimittelforschung (ICEPHA) der Universität Tübingen, einer der herausragenden Forschungsschwerpunkte der Universität, erstmals der Öffentlichkeit. Das Symposium thematisiert die »personalisierte Medizin«, die dem Patienten maßgeschneiderte Wirkstoffe in der individuell wirksamen Dosierung und mit einem Minimum an unerwünschten Nebenwirkungen zur Verfügung stellen kann. Zur abschließenden Podiumsdiskussion wird Annette Widmann-Mauz, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Gesundheit, erwartet.

Veranstaltungsort ist der Hörsaal der Universitäts-Kinderklinik, Hoppe-Seyler-Straße 3. Das Symposium ist öffentlich, die Vertreter der Medien sind zu der Veranstaltung herzlich eingeladen. Das Symposium wird unterstützt von BioRegioSTERN.

Das Interfakultäre Zentrum für Pharmakogenomik und Arzneimittelforschung (englische Bezeichnung Interfaculty Center for Pharmacogenomics and Pharma Research - ICEPHA) ist eine interfakultäre wissenschaftliche Einrichtung der Medizinischen Fakultät und der Fakultät für Chemie und Pharmazie der Universität Tübingen, des Universitätsklinikums Tübingen sowie des Robert-Bosch-Krankenhauses in Stuttgart, verbunden mit der Robert-Bosch-Stiftung. Das Zentrum ist ein Verbund fachübergreifender Forschung sowie eine Dienstleistungs-Plattform zur Entwicklung und Prüfung neuer Therapieformen.

Genetische Ursachen oder Risikofaktoren werden für eine ständig zunehmende Zahl von Erkrankungen entdeckt. Mit dem Wissen über das menschliche Genom wächst zugleich die Erkenntnis, dass auch die Wirksamkeit von Medikamenten in vielen Fällen entscheidend von genetischen Dispositionen abhängig ist. Daraus resultiert die Forderung nach einer »personalisierten Medizin«, die dem Patienten maßgeschneiderte Wirkstoffe in der individuell wirksamen Dosierung und mit einem Minimum an unerwünschten Nebenwirkungen zur Verfügung stellen kann. Das Interfakultäre Zentrum für Pharmakogenomik und Arzneimittelforschung (ICEPHA) widmet sich den spezifischen Herausforderungen, die eine auf genetischen Erkenntnissen beruhende individualisierte Medizin mit sich bringt. Die im ICEPHA vertretenen Partner verbinden die pharmazeutisch-pharmakologische und klinische Expertise ausgewiesener Spezialisten. Von der Grundlagenforschung an potentiellen pharmakologischen Zielstrukturen über die Herstellung und Testung neuer Therapeutika bis zu vorklinischen und klinischen Studien werden die entscheidenden Entwicklungsstufen in enger Kooperation von den beteiligten Wissenschaftlerteams und Klinikern optimal aufeinander abgestimmt.

Programm: www.icepha.de

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