Donnerstag, 24. Mai 2018


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Wahlergebnisse beeindrucken Unternehmen meist nicht

Frankfurt am Main, (lifePR) -
Bundestagswahlen haben kurzfristig kaum Einfluss auf die Unternehmensstimmung. Das Geschäftsklima reagiert erst, wenn eine neue Wirtschafts- und Finanzpolitik direkte Auswirkungen auf die Unternehmen hat.
Geschäftsklima sank im September leicht von 115,9 Punkten auf 115,2 Punkte. Es bleibt damit aber weiter auf sehr hohem Niveau.
Stimmung im Bauhauptgewerbe klettert zum dritten Mal in Folge auf ein Allzeithoch.


Die Unternehmen in Deutschland zeigten sich in den vergangenen 23 Jahren weitgehend unbeeinflusst von etwaigen Stimmungen und Strömungen während des Wahlkampfs. Dies war auch bei dieser Bundestagswahl der Fall, wie der Verlauf des ifo Geschäftsklimas zeigt. Das Geschäftsklima reagiert allenfalls, wenn eine neue Wirtschafts- und Finanzpolitik letztendlich direkte Auswirkungen auf die Unternehmen hatte. Ob das auch angesichts des aktuellen Wahlergebnisses der Fall sein wird, bleibt abzuwarten. Dass die Unternehmen so rational auf Wahlkampf und Endergebnis der Bundestagswahlen reagieren, ist auch darauf hinauszuführen, dass die meisten denkbaren Regierungskonstellationen mittlerweile ihren Schrecken für die große Mehrheit der Unternehmen verloren haben. Dies dürfte auch für die Jamaika- Variante gelten.

Auch wenn das ifo Geschäftsklima in diesem Monat leicht zurückgegangen ist, bleibt es auf einem im langjährigen Vergleich sehr hohen Niveau. Mit aktuell 115,2 Punkten wird immerhin das drittbeste Ergebnis überhaupt erzielt. Lediglich in den beiden vorangegangenen Monaten fiel die Unternehmensstimmung jeweils noch etwas besser aus.

Gegen den allgemeinen Trend setzt das Bauhauptgewerbe seinen Höhenflug fort. Eine verbesserte Lageeinschätzung sowie gestiegene Geschäftserwartungen sorgten im September erneut für ein Rekordhoch, wie schon in den beiden vorangegangenen Monaten.

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