Dienstag, 23. Januar 2018


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Vier Szenarien für den Brexit - Wachstumseinbußen drohen in jedem Fall

Frankfurt am Main, (lifePR) - Die Europäische Union hat ihre Leitlinien auf dem Gipfel am vergangenen Wochenende verabschiedet. Es war ein Signal der Geschlossenheit, das die Vertreter der Europäischen Union ohne Großbritannien auf ihrem jüngsten Gipfel am Wochenende gesendet haben.

Londons Position steht seit Jahresanfang fest. Ab Anfang Juni, im Nachgang zu den Unterhauswahlen in Großbritannien, werden die Austrittsverhandlungen beginnen. Spätestens im Herbst 2018 sollen sie abgeschlossen sein, um den notwendigen Ratifizierungsprozess rechtzeitig bis zum Ende der Zweijahresfrist im März 2019 über die Bühne zu bringen.

Die Gespräche dürften schwierig werden. Die Verhandlungspositionen beider Seiten liegen weit auseinander. London möchte politische Souveränität zurückgewinnen, nicht aber auf die wirtschaftlichen Vorteile des Binnenmarktes verzichten. Brüssel fürchtet die politischen Konsequenzen für den Zusammenhalt der EU, wenn man den Briten zu weit entgegenkommt.

Wie ein mögliches Verhandlungsergebnis aussehen wird, ist schwierig zu prognostizieren. Wir haben im Folgenden vier mögliche Verhandlungsergebnisse skizziert und ihre ökonomischen Konsequenzen für Großbritannien, Deutschland und die EWU aufgezeigt. Darüber hinaus beleuchten wir die potentiellen Reaktionen am Devisenmarkt.

Grundsätzlich ist eine ganze Bandbreite von Verhandlungsergebnissen vorstellbar, angefangen mit einem „Exit vom Brexit“ bis hin zu einem Scheitern der Verhandlungen.

Unser Hauptszenario unterstellt eine für beide Seiten gesichtswahrende Kompromisslösung. Wir gehen von einem Freihandelsabkommen für den Güterbereich, nicht aber für den Dienstleistungssektor aus. Im Gegenzug könnte Brüssel London in anderen Bereichen entgegenkommen, zum Beispiel in der Frage einer „Implementierungsphase“ nach Ablauf der Verhandlungen.

Echte Gewinner bringt der Brexit jedoch nicht. Wachstumsverluste sind in jedem Austrittsszenario zu befürchten.

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