Nachfrageausfall aus Schwellenländern macht Industrieländern Sorgen

(lifePR) ( Frankfurt am Main, )
Die meisten der großen Schwellenländer, über die wir an dieser Stelle quartalsmäßig berichten, sind Rohstoffexporteure und haben folglich in den letzten Quartalen massiv unter dem Preisverfall ihrer Hauptexportgüter gelitten. Insgesamt haben sich zuletzt die Sorgen gemehrt, dass die Schwächephase, die die Mehrheit der Emerging Markets derzeit durchlaufen, unter Umständen länger dauern und auch für den Rest der Welt größere negative „Spill-over“-Effekte haben könnte als bisher gedacht.

China, das wichtigste Schwellenland, ist zwar kein ausgesprochenes Rohstoffland, erlebt zurzeit aber ebenfalls eine Phase der Wachstumsverlangsamung. So wurden etwa die jüngsten Börsenturbulenzen dort als bedrohliches Warnsignal empfunden, dass die Führung in Peking die Probleme, die mit den Reformen und der Umstrukturierung im Lande verbunden sind, unter Umständen nicht im Griff hat. Die Folge war, dass von China Schockwellen auf die internationalen Kapitalmärkte ausgingen, die Marktstimmung weltweit gelitten hat und volatil geworden ist. Viele Marktteilnehmer erkennen, dass das in den letzten Jahren emsig gepflegte Bild von den Schwellenländern als dynamischer Gegenpol zu den „saturierten“ und von demographischer Schrumpfung geprägten Industrieländern inzwischen erhebliche Risse bekommen hat und man Optimist sein muss, um an eine schnelle Korrektur der vielen Missstände dort zu glauben.

Derzeit fällt die Mehrzahl der Emerging Markets als stabilisierende Kraft für das globale Wachstum aus, und die Sorgen wachsen, dass auch die Industrieländer vom Nachfrageausfall der Schwellenländer ernste Schäden davontragen könnten.
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