Freitag, 15. Dezember 2017


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DZ BANK Research Jahresausblick 2016: Kaum Wachstumsimpulse für globale Wirtschaft

Geldpolitik im Widerstreit zwischen EZB und Fed / Jahr des Stillstands für den DAX / Niedrige Zinsen und Ölpreis verhindern Crash

Frankfurt am Main, (lifePR) - Die Weltkonjunktur schleppt sich auch im kommenden Jahr dahin. Wachstumstreiber ist weiterhin die binnenwirtschaftliche Nachfrage in den Industrieländern. Die Schwellenländer haben als Wachstumstreiber für die Weltwirtschaft und für die deutschen Unternehmen ausgedient; Impulse für die Aktienmärkte kommen kaum noch von steigenden Unternehmensgewinnen, sondern nur mehr von der expansiven Geldpolitik der EZB; die niedrigen Zinsen und der niedrige Ölpreis sind es für den Moment auch, die einen Crash verhindern; deshalb wird der DAX auch stagnieren und am Jahresende 2016 bei etwa 11.000 Punkten notieren. Dieses verhaltene Bild zeichneten die Volkswirte des DZ BANK Research bei der Vorstellung ihrer Jahresprognose 2016.

Das DZ BANK Research erwartet, dass die Weltwirtschaft im nächsten Jahr wieder um drei Prozent wachsen wird. Anders als noch vor wenigen Jahren sei es nicht mehr der Welthandel, der die Konjunktur treibt. „Selbst ein exportstarkes Land wie Deutschland wird sein Wachstum im nächsten Jahr nicht steigern können. Dass es mit 1,8 Prozent stabil bleibt, verdanken wir einer wachsenden Binnennachfrage und der weiterhin unterstützenden lockeren Geldpolitik“, sagt Stefan Bielmeier, Chefvolkswirt und Bereichsleiter Research & Volkswirtschaft der DZ BANK. Für die Eurozone erwartet er einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 1,5 Prozent im Jahr 2016 und eine leichte Steigerung auf 1,7 Prozent im Jahr 2017.

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