lifePR
Pressemitteilung BoxID: 601822 (DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank)
  • DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank
  • Platz der Republik
  • 60265 Frankfurt am Main
  • https://www.dzbank.de
  • Ansprechpartner
  • Sebastian Müller
  • +49 (69) 7447-92748

Asset Allocation - Aktienquote erhöht

(lifePR) (Frankfurt am Main, ) Konjunktur: Wachstumsprognosen gesenkt
Für die Konjunktur sind Unsicherheit, negative Überraschungen und Finanzmarkt-turbulenzen Gift – entsprechend dürfte die britische Wirtschaft schon bald und deutlich unter dem Brexit leiden. Aber auch im Euroraum oder in den Vereinigten Staaten dürfte die Konjunktur in Mitleidenschaft gezogen werden. Während das Vereinigte Königreich in den kommenden Quartalen in die Rezession abrutschen dürfte, werden die Auswirkungen auf Kontinentaleuropa geringer sein.

Asset Allocation und Investmentstrategie: YTD +2,5%
Wir haben am Montag nach dem Referendum unsere Aktienquote von Null auf 35% aufgestockt und bleiben mit Blick auf Jahresende zunächst positiv für die Aktienmärkte gestimmt. Im Gegenzug haben wir in Anbetracht der gefallenen Renditen europäische Staatsanleihen teilverkauft.

Aktien: DAX-Ausblick – positiv für 2016, verhalten für Juni 2017
Durch die Mischung aus fehlender Fantasie beim Gewinnwachstum und zunächst viel Unruhe am Markt durch EU-Politik, Gewinnwarnungen etc. droht dem DAX auf Sicht der kommenden 12 Monate auch ein sehr schwankungsintensives Jahr, welches per Saldo nicht durch große Kursavancen gezeichnet sein dürfte. Dazu kommen möglicherweise Belastungen von außerhalb, u.a. US-Wahlen.

Renten: US-Leitzinserhöhung abgesagt
Das Referendum hat die Ausgangslage verändert. So erwarten wir nun keine weitere Zinserhöhung der US-Notenbank in 2016. Gleichzeitig sollten US-Staatsanleihen weiter gefragt bleiben, was auf die Renditen drücken wird. In Europa wird das Umfeld an den Finanzmärkten von hoher Unsicherheit geprägt bleiben, so dass auch deutsche Bundesanleihen weiter hohe Nachfrage genießen und die Renditen binnen dreier Monate auf minus 0,25% sinken sollten. Das Zinsniveau wird länger als zuvor erwartet niedrig bleiben.

Rohstoffe: Prognosereihen angepasst
Als Folge der veränderten makroökonomischen Ausgangslage und der gestiegenen Risikoaversion haben wir unsere Preisprognosereihen für Rohöl, Gold und Silber angepasst.