Montag, 23. Juli 2018


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Volkswohl Bund erhält Award für die beste technische Makleranbindung - bei den MVP siegte AMS

Berlin, (lifePR) - Wie in jedem Jahr untersuchte die deutsche-versicherungsboerse.de (dvb) im Rahmen ihres in der Branche stark beachteten dvb-Makler-Audits 2017 die technischen Anbindungen der Versicherer an die Versicherungsmakler.  Den Award für die beste technische Unterstützung der Makler erhielt der Volkswohl Bund. Den zweiten Platz belegt die WWK, gefolgt von der Allianz. Bei den Maklerverwaltungsprogrammen siegte das MVP AMS, gefolgt vom VIAS und Keasy.

„In Zeiten zunehmender Digitalisierung werden die technischen Abwicklungsprozesse zwischen den Versicherungsunternehmen und Maklern immer wichtiger“, meint Friedel Rohde, Geschäftsführer der dvb.  „Kaum ein Makler kann es sich noch erlauben, auf ein MVP zu verzichten, das nicht BiPRO-Normen unterstützt und somit den Makler in seinem ständig zunehmenden Aufwand zur Bestandsarbeit unterstützt.

Die Aufgabe der Datenzulieferung liegt dabei in den Händen der Versicherer. Wenn sie keine Schnittstellen für eine Datenübertragung anbieten, hilft das beste MVP nicht. Daher vergab eine von der dvb eingesetzte Jury, die mit erfahrenen IT-Fachleuten und Versicherungsmaklern besetzt ist, auch in diesem Jahr wieder einen Award für das Versicherungsunternehmen mit der besten technischen Anbindung an Versicherungsmakler. „Jedes Jahr modifiziert die einberufene Jury die Kriterien für die technische Makleranbindung, da sich die Grundlagen und der Bedarf immer wieder verändern“, erläutert Friedel Rohde.

Im Audit wurden sowohl die Angaben der Makler, als auch die der Versicherer methodisch ausgewertet. Hatten im letzten Jahr noch 21 Versicherer an der Umfrage teilgenommen, waren es in diesem Jahr schon 24. Als Sieger des Awards für die beste technische Vertriebsunterstützung geht der Volkswohl Bund mit 72 Prozent der möglichen Punkte hervor. Zu erreichen waren 100 Prozentpunkte. Auf dem zweiten Rang befindet sich die WWK mit 47 Prozentpunkten, gefolgt von der Allianz, die sich mit 44 Prozentpunkten vorarbeiten konnte. Nur einen Prozentpunkt hinter dem Siegertrio folgen dann schon die Haftpflichtkasse Darmstadt, die Nürnberger und die Stuttgarter, die sich mit 43 Prozentpunkten den vierten Platz teilen.

In ihrem Vorwort gehen Friedel Rohde und Henning Plagemann (Mitglied der Jury) auf die veränderten Marktbedingungen bei den MVP ein. „Mit der Übernahme des Maklerverwaltungsprogramms VIAS von Lutronik durch assfinet (Acturis) ist deutlich gemacht worden, dass dieser Markt erheblich unter Druck geraten ist“, schreiben sie. „Die Veränderungen im MVP-Markt überraschen nicht, aber auch hier ist die Geschwindigkeit beeindruckend. Heute nutzen rund 29 Prozent der Makler Systeme von Acturis Deutschland. Zusammen mit dem 25-prozentigen Marktanteil von VIAS hat man damit einen Marktanteil von über 50 Prozent.“

„Ich weiß nicht, ob ich das gut finde“, gibt Rohde zu bedenken. „Einerseits ist es wichtig, dem Makler gut funktionierende MVP zur Seite zu stellen, damit sie ihre Arbeitszeit für die Verwaltungstätigkeiten erheblich reduzieren können. Andererseits gelangen sie bei einem oligopolistischen Markt in Abhängigkeiten gegenüber den MVP.“

Dieses zeigen auch die Kommentare der befragten Makler, deren Kritik an der eingesetzten Standardsoftware zunehmend deutlicher wird. Wohin wird sich dieser Markt entwickeln? Die Makler beobachten das sehr genau, mit teilweise skurrilen Reaktionen. So wünscht sich z.B. ein Makler, dass die ungeliebten Extranets noch lange bestehen bleiben mögen. Denn, so schreibt ein Makler, er würde wenigstens auf die Daten in den Extranets zugreifen wollen, falls sein MVP vom Markt verschwinden sollte.

Mittlerweile fordern die Makler den elektronischen Datenaustausch regelrecht ein. Nach wie vor sind die Extranets ungeliebte Kinder und Makler nutzen sie laut den Kommentaren aus der Verzweiflung heraus, weil die Versicherer für sie immer schwerer zu erreichen sind. Hoffnung macht dabei der überraschend schnelle Lerneffekt bei den Maklern. Wussten sie vor wenigen Jahren mit BiPRO noch nichts anzufangen, bewegen sich einige Makler bereits auf Normenebene und wünschen gezielt die Umsetzung von Normen, wie der 430.4.

Und welche BiPRO-Normen setzen die MVP-Hersteller mittlerweile um? Dieses wollte die dvb direkt von den Maklerverwaltungsprogramm-Herstellern wissen. Auch in diesem Bereich verlieh sie einen Award für die beste technische Anbindung der MVP an die Versicherungsgesellschaften.

Den ersten Platz in dieser Rubrik konnte sich das MVP AMS von assfinet mit 84 Prozentpunkten sichern. Auf dem zweiten Rang steht Lutronik mit 77 Prozentpunkten, gefolgt von Keasy mit 54 Prozentpunkten.

Insgesamt wurden von der dvb rund 10.000 Versicherungsmakler angeschrieben, auch um von Ihnen ihre Meinung zu den Makler-Extranets zu erfahren. Etwas mehr als 600 Makler beantworteten die Fragen.

Bei den Extranets fühlen sich die Makler von der VHV am besten unterstützt. Auf dem zweiten Platz konnte sich zum wiederholten Male die Haftpflichtkasse Darmstadt behaupten. Den dritten Platz belegte die Allianz.

Weiterhin wollte die dvb unter anderem von den Maklern wissen, wie sie die Wichtigkeit der Unterstützung bei den alltäglichen Arbeitsprozessen einschätzen: Der elektronische Abruf der Kunden- und Vertragsdaten, Dokumenten, Versicherungsscheinen, Schriftwechsel zwischen VU und Kunden sowie von Schadeninformationen wird von über 90 % der Befragten als sehr wichtig oder wichtig eingestuft

Die Befragten betonen in den freien Kommentaren, dass die technische Unterstützung bei diesen Prozessen nur durch Einsatz einheitlicher Lösungen Sinn macht, wie beispielsweise die Bereitstellung in den MVP. Auf jeden Fall sollten die Versicherer vermeiden, individuelle Lösungen bereitzustellen, die nicht im Arbeitsumfeld des Maklers genutzt werden können (MVP). Auch wird angemerkt, dass die Versicherer eine Bringschuld haben und dieses nun durch die bloße Bereitstellung der Daten im Extranet in eine Holschuld „umgewandelt“ wurde.

Die rund 200-Seiten umfassende Studie, plus einer umfangreichen online-Versicherer-und MVP-Auswertung, kann auf der Webseite der dvb zu einem Update-Preis von 1.290 Euro zzgl. Umsatzsteuer (Normalpreis 1.590 Euro + Ust.) erworben werden.

Um auch in Teamsitzungen kurzerhand die Ergebnisse der bislang erworbenen dvb-Makler-Audits zugreifen zu können, erhalten die Käufer bei Erwerb des aktuellen dvb-Makler-Audits einen kostenlosen Zugang zu dem „dvb-Makler-Audit Archiv“.

Auch für die Makler, die sich an der Umfrage beteiligt haben, gibt es neben dem unter den Teilnehmern verlosten iPhone ein weiteres Schmankerl: Ihnen stellt die dvb als Dankeschön einen Auszug aus dem Maklerverwaltungsprogramm-Teil der Studie kostenlos zur Verfügung. Makler, die diesen Wunsch im Anschluss an die Umfragen angegeben hatten, erhalten in den nächsten Tagen eine entsprechende PDF-Datei.

Makler der Berufsverbände BVK, VDVM und AfW, welche die Umfrage aktiv unterstützt hatten, erhalten über ihre Verbände eine erweiterte Auswertung.

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