Montag, 27. Februar 2017


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Veranstaltung zu Bilanzpolitik heute und morgen

Teilnehmer diskutierten über das neue Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz an der Dualen Hochschule Heidenheim

(lifePR) (Heidenheim, ) Dr. Rüdiger Frieß und Diplom Volkswirt Michael Hinterholzer von Helmer und Partner aus Heidenheim, beide Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, referierten an der Dualen Hochschule Heidenheim vor mehr als 80 Teilnehmern über wesentliche Änderungen und mögliche Fragestellungen, die sich für mittelständische Unternehmen aus der Umsetzung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ergeben können.

Dabei zeigte sich das breite öffentliche Interesse an der größten Bilanzreform seit 20 Jahren auch an der hohen Besucherzahl, die über den Erwartungen lag. Sowohl Vertreter namhafter mittelständischer Unternehmen aus der Region sowie Bankenvertreter als auch Interessierte aus Lehre und Studium nahmen an der Veranstaltung teil.

Zielsetzung des BilMoG ist eine realitätsgerechtere Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens unter Annäherung an internationale Bilanzierungspraktiken.

Dazu soll besonders die Aufgabe der umgekehrten Maßgeblichkeit, Änderungen im Ab- und Zuschreibungsbereich und auch das zukünftige Verrechnungsgebot bei den Altersverbindlichkeiten beitragen.

Frieß machte deutlich, dass durch die Aufhebung insbesondere auch der umgekehrten Maßgeblichkeit der Steuerbilanz für die Handelsbilanz der Trend zur Abkehr von der Einheitsbilanz weiter bestätigt wurde. Ursprünglicher Grundgedanke einer Einheitsbilanz war es, insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen die Aufstellung einer Bilanz sowohl für handelsrechtliche als auch steuerrechtliche Zwecke kostengünstig erstellen zu können.

Weitere bedeutende Änderungen ergeben sich durch die zukünftig verpflichtend zu berücksichtigenden Preis- und Kostenentwicklungen sowie die Diskontierungspflicht im Rückstellungsbereich. Hinterholzer machte an einem Beispiel deutlich, welche bilanzpolitischen Gestaltungsspielräume sich durch die geänderten Bewertungsmethoden ergeben können. Hierbei kann es insbesondere bei Pensionsrückstellungen zu einem Anstieg von 20 % bis 40 % kommen.

Des Weiteren neu sind Wahlrechte zur Aktivierung selbsterstellter immaterieller Vermögensgegenstände und steuerlicher Verlustvorträge. Die Inanspruchnahme der Wahlrechte kann dabei zu erheblichen Änderungen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage führen.

Insgesamt raten die Bilanzexperten zu einer planvollen und die Besonderheiten des Unternehmens Rechnung tragenden Umsetzung der neuen Regelungen.

Nach dem Vortrag wurden mit den Teilnehmern mögliche Konsequenzen auf die bilanzielle Darstellung von mittelständischen Unternehmen diskutiert. Dabei wurden die Neuregelungen insgesamt mit Zurückhaltung aufgenommen.

Persönliche Gespräche unter den Teilnehmern rundeten den interessanten Abend am Buffet ab.

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