Samstag, 27. Mai 2017


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Hilfen für wirtschaftliche Belastungen

Reisebranche startet Rückholaktion gestrandeter Veranstaltergäste

(lifePR) (Berlin, ) Über 230.000 deutsche Urlauber, die über Reisebüros und Reiseveranstalter ihre Pauschalreise oder eine sogenannte Bausteinreise (individuelle Flüge, Hotelübernachtungen oder Rundreisen, die zu einem Pauschalreisepaket zusammengestellt wurden) gebucht haben, sind bislang von den Flugstreichungen betroffen (Stand Dienstag, 20. April) - davon mussten bis gestern oder müssen weiterhin rund 130.000 deutsche Veranstaltergäste im Ausland ausharren und auf ihre Rückreise warten. Das ist die Zwischenbilanz des seit fünf Tagen andauernden Flugverbots (und des inzwischen erlaubten Sichtflugs) von und nach Deutschland. Der Deutsche ReiseVerband (DRV) koordiniert für die im Verband organisierten Reiseveranstalter das Krisenmanagement unter Einbeziehung von Fluggesellschaften und Behörden (wie Auswärtiges Amt und Verkehrsministerium) und sorgt so für den Austausch von Informationen für alle Beteiligten.

Inzwischen sind auch die Rückholaktionen der Reiseveranstalter gestartet: Seit heute Nacht werden Gäste aus den Urlaubsgebieten zurück nach Deutschland ausgeflogen. Dabei werden die nun wieder regulär operierenden Fluggesellschaften genutzt oder gecharterte Sondermaschinen eingesetzt. Zehntausende von Deutschen sind inzwischen wieder in ihre Heimat zurück gekehrt oder werden noch erwartet.

Die durch die Flugverbote ausgelösten Absagen von Reisen haben bei den Reiseveranstaltern, Reisemittlern und Fluggesellschaften in Deutschland inzwischen zu massiven finanziellen Belastungen und Umsatzeinbußen - zum Beispiel durch entgangenes Geschäft - geführt. Dies kann vor dem Hindergrund der Wirtschaftskrise zu finanziellen Engpässen führen. Hier benötigt die Reisebranche schnelle und unbürokratische Hilfe und Unterstützung von der Politik. "Hierbei geht es allerdings nicht um eine Kompensation für die Leistungen, die Veranstalter ihren in den Urlaubszielen gestrandeten Kunden aus Kulanz gewähren", betont Hans-Gustav Koch, Hauptgeschäftsführer des DRV. Sobald der Flugverkehr wieder normal läuft, wird der DRV die wirtschaftlichen Auswirkungen in der Branche analysieren. Oberste Priorität hat aber derzeit die Versorgung, Betreuung und Rückholung der Gäste.

Der Deutsche ReiseVerband appelliert derweil an die Bundesländer die an den Flughäfen geltenden Nachtflugbeschränkungen für eine gewisse Zeit auszusetzen - dies vor allem im Interesse der im Ausland gestrandeten Urlauber und Geschäftsreisenden.

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