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Pressemitteilung BoxID: 164499 (Dresden Marketing GmbH)
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Zweistellige Steigerungsraten für Dresden-Tourismus im 1. Quartal. März übertrifft Erwartungen

Tourismusbilanz Dresden Januar bis März 2010

(lifePR) (Dresden, ) Die Dresdner Tourismusbranche wartete mit Spannung auf die Quartalszahlen 2010. Würde sich die allgemeine Wirtschaftskrise in 2010 auf die Reisebranche auswirken oder sollte es vielmehr zu einer Konsolidierung des 2009 wahrgenommenen Auswärtstrends der Tourismus-Zahlen kommen? Aufschluss über die Tendenz erwartete man vom März, da die ersten beiden Monate des Jahres erfahrungsgemäß eher verhalten ausfallen.

"Die Zahlen des ersten Quartals sind für den Dresden-Tourismus sehr gut ausgefallen, wobei der März mit fast durchweg zweistelligen Steigerungsraten unsere Erwartungen noch übertroffen hat", so Dr. Bettina Bunge, Geschäftsführerin der Dresden Marketing GmbH (DMG). So konnte Dresden im März bei den Ankünften insgesamt ein Plus von 15,9% verzeichnen, bei den Ankünften aus dem Inland 13,1%. Ähnlich deutlich fällt die Steigerung in den Übernachtungen aus: Insgesamt haben im März 11,2% mehr Gäste in der Landeshauptstadt übernachtet; aus dem Inland waren es 9,2% mehr. Dresden konnte beim Inland und damit dem für den Dresden-Tourismus wichtigsten Markt zulegen, aber auch bei den europäischen Quellmärkten wie Österreich (Januar bis März: Ankünfte 16,5%, Übernachtungen 11,3%) und den Niederlanden (Januar bis März: Ankünfte 13,7%, Übernachtungen 5,8%).

Ausländische Besucher bringen Dresden die größten Zuwächse

Den größten Zuwachs brachte im März jedoch das Ausland: 35,8% mehr Ankünfte und 22,7% mehr Übernachtungen konnte durch ausländische Gäste generiert werden. Dresden liegt mit dieser positiven Entwicklung und das teilweise sogar sehr deutlich über den Deutschland-Zahlen, was besonders bei den März-Übernachtungen deutlich wird. Deutschland verzeichnete insgesamt ein Plus von 6,0% an Übernachtungen (Dresden: 11,2%), aus dem Inland von 5,0 (Dresden: 9,2%) und +8,0% aus dem Ausland (Dresden: 22,7%).

Verschiebungen bei den Auslandsmärkten kündigen sich an

Die Top-Auslandsmärkte sind im 1. Quartal 2010 die Vereinigten Staaten mit rund 10.300 Übernachtungen, gefolgt von der Russischen Föderation (ca. 7.500) und Großbritannien (ca. 6.400). Besonders deutlich hat hier Russland zugelegt mit einem Plus von kumuliert 20,5% in den Übernachtungen. Noch in 2009 lag Russland in den absoluten Übernachtungs-Zahlen auf Platz 8. "Die touristischen Märkte werden sich in Zukunft verändern. Die Amerikaner und Japaner verlieren für Europa an Bedeutung, weil sie sich anderen Urlaubsdestinationen zuwenden. Dagegen ist die Zunahme der Touristen bspw. aus Russland bereits jetzt zu beobachten. Dort liegt ein enormes Potential - auch und gerade für die Stadt Dresden und sein Umland", so Bunge weiter. Diese Prognosen bestätigt auch die Deutsche Zentrale für Tourismus e.V. (DZT) für das Reiseziel Europa insgesamt. So hat Dresden für den Zeitraum von Januar bis März 2010 einen Rückgang von Übernachtungen bei den Amerikanern um -11,3% und bei den Japanern sogar um -24,6% registriert. Hier hat Dresden frühzeitig reagiert und in die Zukunftsmärkte Russland und China investiert.

Kongress-Geschäft und Vermarktungskampagne beleben den Dresden-Tourismus

Anteil an den sehr guten März-Ergebnissen im Dresden-Tourismus hat sicher auch das Kongress-Geschäft. Allein zwei Kongresse mit je 1.000 Teilnehmern wurden im März in der Landeshauptstadt abgehalten: die 13. DATE conference and exhibition und das 20. Dresdner Brückenbausymposium. Davon konnte unter anderem die Hotellerie profitieren: Die Übernachtungszahlen der Hotels konnten im März um 12,6% erhöht werden. Aber auch die Gasthöfe und Pensionen haben gute Zuwächse mit 7,8%. Auch dies wird als allgemeiner positiver Trend für Deutschland bestätigt. Laut der aktuellen Umfrage der Unternehmensberatung Horwarth HTL "Global Hotel Market Sentiment Survey" sehen die Hotelbetreiber das Schlimmste als überstanden an.

"Wir hatten uns drauf vorbereitet, dass 2010 für Dresden kein einfaches Jahr werden würde und deshalb die gemeinsamen Vermarktungsaktivitäten und auch den Ausbau Dresdens als Kongress- und Tagungsstandort intensiviert. Ich gehe davon aus, dass wir mit unserer Winterkampagne sicher auch über den Januar hinaus zusätzliche Besucher für Dresden mobilisieren konnten. Eine ähnlich erfolgreiche Wahrnehmung erhoffen wir uns von der Jahreskampagne "Dresden. Kommen Sie Kunst genießen, mit der wir seit Anfang März national und international für die Landeshauptstadt werben", so Dr. Bunge.

"Rund 12.000 Telefon- und mehr als 10.000 schriftliche Anfragen haben wir im ersten Quartal beantwortet. Außerdem wurden mehr als 7.000 Infopakete mit Dresden-Material verschickt. Im Vergleich zum letzten Quartal 2009 ist damit die Nachfrage durchweg gestiegen", so das Resümee von Lars Knüpfer, Geschäftsführer der Dresden Tourismus GmbH.