Samstag, 23. Juni 2018


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Bedburger Höfe an der Erft: Paradebeispiel für nachhaltige Quartiersentwicklung

Stuttgart, (lifePR) - Als eines der ersten Stadtquartiere in Deutschland sollen die Bedburger Höfe, Nordrhein-Westfalen, mit dem Deutschen Gütesiegel für Nachhaltiges Bauen ausgezeichnet werden. Im Rahmen der Consense in Stuttgart wurde das Quartiersentwicklungsprojekt erstmals einem internationalen Fachpublikum präsentiert. In Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) und Drees & Sommer entwickelt die Zuckerfabrik Jülich AG das Areal zu einem zukunftsweisenden Stadtquartier weiter. Das städtebaulichen Konzept stammt von E. + H. Faerber aus Mainz.

Das rund 30 Hektar umfassende Gelände der ehemaligen Zuckerfabrik soll eine Vorreiterrolle im Bereich Ökologie einnehmen. Geplant sind beispielsweise der Einsatz von Solartechnologie, die ausschließliche Verwendung umweltfreundlicher Baustoffe, Grauwassernutzung und geothermische Anlagen. Basierend auf der innovativen Stadtplanung von E. + H. Faerber entwickelt Drees & Sommer neben dem Entwicklungsmanagement derzeit auch ein detailliertes Energiekonzept. Dabei stehen zusätzlich zu ökologischen Faktoren vor allem soziokulturelle Aspekte im Vordergrund. So bietet die Lage eine seltene Kombination aus guter urbaner infrastruktureller Nahversorgung und naturnahem Wohnen. Eine gesunde Mischung aus Arbeiten und Wohnen sowie Jung und Alt soll ab 2012 die Bedburger Höfe kennzeichnen. Maßnahmen dafür sind unter anderem Mehrgenerationenhäuser, große autofreie Innenhöfe sowie so genannte "shared spaces", die das Miteinander von Fußgängern, Radfahrern und Autofahreren fördern. Des Weiteren sollen die künftigen Bewohner selbst Einfluss auf die Gestaltung ihres Quartiers haben und es gemeinsam weiterentwickeln. Die ersten Baumaßnahmen sowie die Pilotzertifizierung mit dem Deutschen Gütesiegel für Nachhaltiges Bauen sind für 2011 geplant, die ersten Mieter sollen 2012 einziehen.

DGNB-Zertifizierung für Stadtentwicklung

Um Nachhaltigkeitskriterien für eine Stadtentwicklung greifbar und vergleichbar zu machen, hat die DGNB ein Gütesiegel für nachhaltige Quartiersentwicklung entwickelt, das sich derzeit in der Evaluierungsphase befindet. Die Kriterien für das Gütesiegel wurden im Rahmen der DGNB-Arbeitsgruppe Stadtquartiere unter Leitung von Gregor Grassl, Projektmanager bei Drees & Sommer, erarbeitet. Wesentlicher Initiator innerhalb der Arbeitsgruppe für das Siegel war Harald Faerber von E. + H. Faerber.

Bildunterschrift: Der Masterplan für die Bedburger Höfe verbindet naturnahes Wohnen mit urbaner Infrastruktur.

Drees & Sommer SE

Seit 1970 begleitet Drees & Sommer als internationales Unternehmen für Projektmanagement, Immobilienberatung und Engineering öffentliche und private Bauherren sowie Investoren bei allen Fragen rund um die Immobilie. Mit rund 1.120 Mitarbeitern ist das Unternehmen mit zehn deutschen und 18 internationalen Büros präsent und setzte im Jahr 2009 145,6 Millionen Euro um.

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