Apotheken-Aktion: Kostenlose Probiertuben für Beratungsaktion zum Weltdiabetes-Tag am 14.11.2019!

Kunden mit Diabetes über Wichtigkeit der Zahn- und Mundpflege aufklären

(lifePR) ( Leinfelden-Echterdingen, )
Die wechselseitige direkte Beziehung zwischen Diabetes mellitus und Parodontitis ist wissenschaftlich in diversen Studien belegt: Schlecht eingestellte Blutzuckerwerte wirken sich negativ auf parodontale Erkrankungen aus. Der Verlauf einer Parodontitis ist schwerer. Andererseits verstärkt eine Parodontitis die Insulinresistenz der Zellen und erhöht dadurch die Blutzuckerwerte1. Diabetiker haben zudem ein dreifach höheres Risiko für eine Parodontitis.2 Eine sehr gute Mundhygiene kann beide Erkrankungen deutlich positiv beeinflussen. Hier setzt die Rolle der Apotheken an, die neben dem Hausarzt oder Diabetologen eine zentrale Beratungsstelle sind.
Die Zusammenhänge zwischen beiden Erkrankungen bieten für Apothekenteams gute Anknüpfungspunkte für ihr Beratungsgespräch. Ideal ist zum Beispiel eine Blutzucker-Messaktion, etwa zum Weltdiabetes-Tag am 14. November. Das begleitende Beratungsgespräch können Apothekenteams um den wichtigen Aspekt „Zahnpflege“ erweitern. So nutzen sie die Chance, in ihrer Apotheke nachhaltige Kundenbindung durch passgenaue Beratung zu schaffen.

Apotheken-Aktion: kostenlose Aminomed-Probetuben für Blutzucker-Messaktion.

Die medizinischen Kamillenblüten-Zahncreme Aminomed kann helfen, Begleiterscheinungen von Parodontitis, wie etwa Zahnfleischbluten, deutlich zu reduzieren. Deshalb bietet Hersteller Dr. Liebe ab sofort allen Apotheken, die Blutzucker-Messaktionen durchführen, Proben zur Bestellung an:

Einfach per E-Mail an bestellung@aminomed.de, Stichwort „Diabetes“, die geplante Blutzucker-Messaktion kurz schildern und kostenlose Aminomed-Probetuben bestellen.
(Nur solange Vorrat reicht. Dieses Angebot gilt bis 31.12.2019.)

Durch diese Aktion möchte Dr. Liebe dazu beitragen, das Bewusstsein für den Zusammenhang zwischen Mundgesundheit und allgemeiner Gesundheit zu steigern und das Risiko von Diabetes-Folgekrankheiten wie Schlaganfall, Herzinfarkt oder Netzhautveränderungen zu minimieren.

Diabetes und Parodontitis beeinflussen sich gegenseitig.
Bei Diabetikern ist die Mikrodurchblutung in den gingivalen und parodontalen Gewebestrukturen stark vermindert. Das Risiko, an einer Gingivitis und in der Folge einer Parodontitis zu erkranken, ist dadurch erhöht. Ebenfalls vermindert ist die Abwehr von Risikokeimen. Die gezielte Reinigung auch problematischer Stellen wie prothetisch versorgter Nischen, Interdentalräumen oder dem Zahnsaum ist daher besonders wichtig. Denn Keime und Bakterien, die durch einen gesunden Mund gar nicht erst in den Organismus gelangen, können dort auch keine Folgeerkrankungen auslösen. „Die Wissenschaft hat in den letzten Jahrzehnten immer mehr Belege für die intensive Wechselwirkung zwischen bakteriellen Zahnbelägen und parodontalen Erkrankungen einerseits und Allgemeinerkrankungen andererseits zu Tage gefördert“, so Prof. Peter Eickholz, Direktor der Poliklinik für Parodontologie der Universität Frankfurt am Main3. Daher ist „jede Maßnahme zur Erhaltung der Mundgesundheit (...) immer auch ein Baustein für die Gesunderhaltung des ganzen Körpers“.

Eine aktuelle japanische Studie belegt den Zusammenhang zwischen Diabetes und Parodontitis: In dem multivariaten linearen Regressionsmodell war die Parodontalbehandlung signifikant mit einer Verringerung von HbA1c assoziiert. Dieser Wert gibt Aufschluss, wie hoch der durchschnittliche Blutzuckerwert der vergangenen Woche war. Er gilt als Blutzuckergedächtnis und ist in der Diabetesbehandlung ein wichtiger Messwert zur Kontrolle4.

Zwei Effekte, die in Zusammenhang mit der Mundhygiene und Zahnpflege stehen, sind für Diabetes-Patienten wichtig:


Parodontitis öffnet Keimen und Bakterien den Weg in den gesamten Organismus.
Durch konsequente gewissenhafte Zahnpflege und den Einsatz der optimalen Zahncreme und Zahnpflege-Zubehör (Interdentalbürsten etc.) können Diabetiker zudem ihre Blutzuckerwerte positiv mit beeinflussen.


Durchblutung mit natürlichen Wirkstoffen erhöhen:
Die mediznische Kamillenblüten-Zahncreme Aminomed enthält natürliche Wirkstoffe wie Provitamin B5 (Panthenol) sowie α-Bisabolol und weitere Extrakte der Kamillenblüte und ätherische Öle. Diese Kombination kann helfen, die Durchblutung auf natürliche Weise zu erhöhen, was in der Regel zu einem Rückgang der Entzündungen im gingivalen und parodontalen Gewebe führt5. Das Zahnfleischbluten kann deutlich reduziert werden, der Mundraum fühlt sich frischer an. Aminomed enthält ein besonderes Doppel-Fluorid-System aus Aminfluorid und Natriumfluorid. Aminfluorid wirkt desensibilisierend6, 7. Es fördert zusammen mit dem Natriumfluorid die Ausbildung einer Calciumfluorid-Schutzschicht am Zahnschmelz, am freien Dentin und am Wurzelelement. Die Strukturen werden so besser gehärtet als durch die natürliche Remineralisierung. Der Säureangriff wird reduziert, die Zähne sind vor erneuter Demineralisation effektiv geschützt. Die Universität Zürich hat all diese Wirkungen, die zudem in der wissenschaftlichen Forschung genutzt werden, untersucht. Aminomed reinigt sehr effektiv und dennoch äußerst schonend8 (RDA-Wert 50). Daher eignet sie sich auch explizit bei freiliegenden Zahnhälsen, die häufig in Folge einer erfolgreich behandelten Parodontitis auftreten können. Das enthaltene Xylitol9, 10 wirkt karies-protektiv. Die medizinische Kamillenblüten-Zahncreme kann somit als ideale Ergänzung auch für Diabetes-Patienten angesehen werden.

Weitere Informationen zum Fachthema auch unter: https://www.aminomed.de/special/apotheken/fachthema/diabetes

Quellen:

1 ZWP online, Fachgebiete, Grundlagen, Stand 11.10.2019

2 Gesundes Zahnfleisch bei Diabetes, Ratgeber 2; Deutsche Gesellschaft für Parodontologie e.V.

3 IGZ Die Alternative Nr.1/2015, P.Eickholz: Ist Parodontitis atemberaubend? S.16-17

4 Tamayo T, Rosenbauer J, Wild SH, Spijkerman AM, Baan C, Forouhi NG, Herder C, Rathmann W.
   Diabetes in Europe: An update for 2013 for the IDF Diabetes Atlas. Diabetes Res Clin Pract. 2013 Nov 27

5 H. P. T. Ammon und R. Kaul, „Pharmakologie der Kamille und ihrer Inhaltsstoffe“, Dtsch. Apoth. Ztg. 132, Suppl. 27, 1992

6  desensibilisierende Wirkung bei zwei Mal täglicher Anwendung
7 E. Kramer, „Das Konzept einer Amin- und Natriumfluorid enthaltenden Zahnpasta“, Pharmazeut Rundschau 8/1995

8 H. C. Wiethoff, „Das Abrasionsverhalten verschiedener Zahnpastatypen“, Med. Diss. Uni Ulm, 2006

9 Scheinin, A., Mäkinen, K.K. (1975) Turku Sugar Studies I-XXI. Acta Odontol. Scand. 33 (Suppl. 70): 1-349.
10 Scheinin, A., Mäkinen, K.K. (1972) Effect of sugars and sugar mixtures on dental plaque. Acta Odontol. Scand. 30:235-257.
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