Sonntag, 17. Dezember 2017


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Neu: Dr. Klein-Trendindikator Immobilienpreise (DTI)

Neuer Index zeigt tatsächliche regionale Immobilienpreisentwicklung

Lübeck, (lifePR) - Der Finanzdienstleister Dr. Klein entwickelte den ersten quartalsweisen, regionalen Immobilienpreisindex, der auf tatsächlichen Kaufpreisen basiert. Die Preisindizes für Wohnungen und Häuser der zehn wichtigsten deutschen Einzelregionen werden von dem Dr. Klein Trendindikator Immobilienpreise quartalsweise ausgewiesen. Aufgeteilt in drei Großregionen steht monatlich rotierend eine Großregion im Fokus.

Immer öfter taucht die Frage auf, ob der Immobilienmarkt Deutschlands überhitzt sei. Diese Frage kann bei einem Immobilienmarkt, der so heterogen ist wie der deutsche, nicht nur auf Bundesebene geklärt werden. Vielmehr müssen dafür die Preisentwicklungen in den einzelnen Regionen untersucht werden. Bisher werden Angebotspreise als Indikator für Preisentwicklungen genutzt. Doch zwischen dem Angebot des Verkäufers und dem tatsächlich gezahlten Kaufpreis des Käufers können erhebliche Abweichungen bestehen. Nur der tatsächlich gezahlte Kaufpreis für eine Immobilie spiegelt ihren Marktwert wider. Die Fakten über die Entwicklung tatsächlicher regionaler Marktwerte für Wohnimmobilien bieten deshalb die Grundlage, um aktuelle Tendenzen zu analysieren und die regionale Überhitzung von Märkten zu bewerten.

Der neue Trendindikator für regionale Wohnimmobilien (DTI)

Dr. Klein hat mit dem DTI erstmals einen quartalsweisen, regionalen Immobilienpreisindex auf der Grundlage tatsächlich gezahlter Kaufpreise entwickelt. Die Daten stammen von Europace, dem konzerneigenen und gleichzeitig zentralen, webbasierten Marktplatz für Immobilienfinanzierungen in Deutschland. Da rund zehn Prozent aller Immobilienfinanzierungen in Deutschland über diesen Marktplatz finanziert werden, erlaubt die Datenbasis statistisch signifikante Aussagen zur Preisentwicklungen von Häusern und Wohnungen in der Bundesrepublik. Über Europace werden bis zu fünfzehntausend Finanzierungen monatlich mit einem Gesamtfinanzierungsvolumen von über 2 Mrd. Euro abgewickelt. Der DTI zeigt für die Region Nord-Nordost die Preisentwicklungen von Berlin, Hamburg, Dresden und Hannover. Im Westen Deutschlands beleuchtet der Trendindikator die Regionen Köln, Düsseldorf und Dortmund. Im Süden weist der DTI Preisindizes für München, Stuttgart und Frankfurt aus. Ab der nächsten Ausgabe liefert der DTI mit Vergleichswerten zum Vorquartal und Vorjahreswert eine verfeinerte Regionalanalyse.

Interpretation der Zahlen durch lokale Experten von Dr. Klein Zahlen alleine reichen nicht aus, um Marktentwicklungen richtig zu interpretieren und zu verstehen. Um zwischen nachhaltiger Preisentwicklung und Blase unterscheiden zu können, benötigt man tiefe Kenntnisse des jeweiligen lokalen Marktes. Dr. Klein ist mit seinen über 650 Beratern und rund 180 Filialen deutschlandweit lokal vertreten. Bei der Interpretation der Daten des DTI wird die Marktkenntnis der Finanzierungsexperten der jeweiligen Einzelregion genutzt. Damit kombiniert Dr. Klein seine qualitative und quantitative Expertise im Bereich der Immobilienpreisentwicklung und stellt diese der Öffentlichkeit zur Verfügung.

Entwicklungen der Preisindizes in den drei Großregionen bis 2011

Region Nord-Nordost

In der Region Nord-Nordost findet in Hamburg und Berlin eine gleichlaufende Entwicklung statt. Seit Anfang bzw. Mitte 2009 geht die Preisentwicklung von Eigentumswohnungen sowie Ein- und Zweifamilienhäusern steil nach oben. Insbesondere Wohnungen verzeichnen einen starken Wertzuwachs. Im Vergleich zum Vorquartal stieg ihr Wert um 3,09 Prozent in Hamburg und 2,73 Prozent in Berlin. In der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover ist die Entwicklung hingegen unstetiger. Doch auch hier zieht insbesondere das Segment der Eigentumswohnungen seit Anfang 2011 stark an - auf Dreimonatsbasis sogar um 5,18 Prozent. Der Wohnungsmarkt in Dresden ist aktuell etwas rückläufig. Interessant ist, dass hier die Preise von Ein- und Zweifamilienhäusern zunächst deutlich stärker anzogen als die von Wohnungen. Inzwischen haben sich beide Segmente auf einem Niveau getroffen.

Region West

In der Region West ist die Preisentwicklung von Ein- und Zweifamilienhäusern sowie Eigentumswohnungen derzeit stärker gleichlaufend als in Hannover, Berlin oder Hamburg. Der Dr. Klein-Trendindikator Immobilienpreise zeigt, dass seit Kurzem die Preisentwicklung von Wohnungen in Düsseldorf und Dortmund leicht rückläufig ist. So sanken die Wohnungspreise in Dortmund im Vergleich zum Vorquartal um 1,12 Prozent, in Düsseldorf sogar um 1,24 Prozent. Demgegenüber werden Eigentumswohnungen in Köln seit dem zweiten Quartal 2009 immer teurer. Damit hat sich ihr Preisniveau auf Dreimonatssicht um 1,11 Prozent gesteigert, bei einer Jahresbetrachtung sogar um 6,13 Prozent. Im Vergleich zu anderen Metropolregionen entwickelt sich der Hausmarkt der drei westdeutschen Großstädte relativ gleichmäßig. Gegenüber dem Vorjahresniveau nahmen die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser in Düsseldorf um 2,17 Prozent zu, in Dortmund um 1,38 Prozent und in Köln sogar um 4,94 Prozent.

Region Süd

Die Preisentwicklung von Wohnungen und Häusern wird in der Region Süd eindeutig durch München angeführt. Hier steigt der DTI-Index für Eigentumswohnungen steil nach oben. Auf Dreimonatssicht betrug der Anstieg 4,25 Prozent, auf Jahressicht 9,17 Prozent. Auch die Kosten für Ein- und Zweifamilienhäuser steigen in der bayerischen Landeshauptstadt - auf etwas niedrigerem Niveau - konstant. In Stuttgart ist der Hausmarkt seit Jahren stärker als der Wohnungsmarkt. Auch hier ziehen in beiden Segmenten die Preise an, wenn auch weniger stark als in München. Die Wertentwicklung von Häusern erreicht sogar neue Höchststände. Auch in Frankfurt stehen im Wohnungsmarkt seit dem Tiefpunkt Ende 2009/Anfang 2010 die Zeichen kontinuierlich auf Wachstum. Obwohl die Städte ähnlich wirtschaftlich stark sind, steigen die Preise hier aber weniger stark als in München. Mit 5,91 Prozent im Vergleich zum Vorjahreswert verzeichnen Eigentumswohnungen stärkere Zuwächse als Häuser. Hier liegt die Preissteigerung innerhalb eine Jahres bei 2,41 Prozent.

Über den Dr. Klein-Trendindikator Immobilienpreise (DTI)

Dr. Klein hat mit dem DTI erstmals einen regionalen Immobilienpreisindex auf der Grundlage tatsächlich gezahlter Kaufpreise entwickelt. Der DTI wird auf Basis einer hedonischen Regressionsanalyse erstellt. Ziel dieser Methode ist es, den reinen Preiseffekt pro betrachtete Periode herauszustellen. Zur Ermittlung des Dr. Klein-Trendindikator Immobilienpreise werden monatliche Transaktionsdaten der EUROPACE-Plattform errechnet. EUROPACE ist der unabhängige Marktplatz für Immobilienfinanzierungen in Deutschland. Rund zehn Prozent aller Immobilienfinanzierungen in Deutschland werden über diesen Marktplatz finanziert. Der DTI basiert auf bis zu fünfzehntausend Finanzierungen monatlich mit einem Gesamtfinanzierungsvolumen von über 2 Mrd. Euro.

Dr. Klein Privatkunden Aktiengesellschaft

Dr. Klein ist unabhängiger Anbieter von Finanzdienstleistungen für Privatkunden und Unternehmen. Privatkunden finden bei Dr. Klein zu allen Fragen rund um ihre Finanzen die individuell passende Lösung. Über das Internet und in mehr als 180 Filialen beraten rund 650 Spezialisten anbieterunabhängig und ganzheitlich zu den Themen Girokonto und Tagesgeld, Versicherungen und Geldanlagen sowie Immobilienfinanzierungen und Ratenkredite. Schon seit 1954 ist die Dr. Klein & Co. AG wichtiger Finanzdienstleistungspartner der Wohnungs-wirtschaft, der Kommunen und von gewerblichen Immobilieninvestoren. Dr. Klein unterstützt seine Institutionellen Kunden ganzheitlich mit kompetenter Beratung und maßgeschneiderten Konzepten im Finanzierungsmanagement, in der Portfoliosteuerung und zu gewerblichen Versicherungen. Die kundenorientierte Beratungskompetenz und die langjährigen, vertrauensvollen Beziehungen zu allen namhaften Kredit- und Versicherungsinstituten sichern den Dr. Klein Kunden stets den einfachsten Zugang zu den besten Finanzdienstleistungen. Dr. Klein ist eine 100%ige Tochter des an der Frankfurter Börse gelisteten internetbasierten Finanzdienstleisters Hypoport AG.

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