Mittwoch, 22. November 2017


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DTI - Nord-Ost: Haus- und Wohnungspreise in Dresden verteuern sich stärker als in Hamburg und Berlin

Dr. Klein-Trendindikator Immobilienpreise Q4/2012

Lübeck, (lifePR) - Im vierten Quartal 2012 ziehen die Hauspreise in Hamburg, Hannover, Berlin und Dresden stark an. Dies geht aus dem aktuellen Dr. Klein-Trendindikator Immobilienpreise (DTI) für die Region Nord-Ost hervor. Bemerkenswert ist die Entwicklung in Dresden. Sowohl auf Quartals- als auch auf Jahressicht führt das so genannte Elbflorenz das Ranking im Hausmarkt an. Gegenüber dem vergangenen Quartal steigen dort die Hauspreise um 3,13 Prozent - gefolgt von Hannover (2,21 Prozent) und Hamburg (2,03 Prozent). Innerhalb eines Jahres haben sich die Hauspreise in Dresden sogar um 7,24 Prozent verteuert, während sie in Berlin um 7,20 Prozent und in Hamburg um 6,91 Prozent zulegen. Das Preisniveau führt hingegen Berlin mit 115,24 Zählerpunkten an. Es folgen Dresden (113,94 Zähler) und Hamburg (113,60 Zähler).

Auch auf dem Wohnungsmarkt hat Dresden die Nase vorn: Der Teilindex für Eigentumswohnungen steigt hier im Vergleich zum Vorquartal mit 3,21 Prozent am stärksten in der Region Nord-Ost. In Berlin nehmen die Kaufpreise für Wohnungen im gleichen Zeitraum 2,94 Prozent zu, während sie in Hamburg um 0,97 Prozent und in Hannover um 0,27 Prozent sinken. Das höchste Preisniveau haben Wohnungen in der Hansestadt mit 132,50 Zählerpunkten. Auf Jahressicht verteuern sich Eigentumswohnungen in Hamburg am stärksten - um 12,47 Prozent. Mit einer Zunahme von 9,01 Prozent innerhalb eines Jahres folgt der Berliner Wohnungsmarkt.

Ausblick

Die Nachfrage nach Wohnimmobilien ist weiterhin hoch. Im Umfeld von Eurokrise, Inflationsangst und Niedrigzinspolitik schichten viele Erwerber bewusst ihr Vermögen um: raus aus unsicheren Anlagen, rein in den Sachwert. Vor allem in Metropolen wie Hamburg oder Berlin wird das verfügbare Angebot in City-Lagen knapp. Bezahlbarer Wohnraum ist Mangelware. Daher verlagert sich dort die Nachfrage zunehmend in sekundäre Lagen. In Hamburg ziehen Familien in die günstigeren Randlagen, in Berlin geraten Viertel außerhalb des S-Bahn-Rings in den Fokus. Doch im Gegensatz zur Hansestadt verfügt die Hauptstadt noch über große zentrale Entwicklungsgebiete - beispielsweise rund um den Hauptbahnhof. Die Experten von Dr. Klein erwarten, dass die Preise in gefragten Großstädten weiter steigen werden, da die volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen unverändert sind. Obwohl derzeit viele Menschen mit dem Erwerb einer Wohnimmobilie liebäugeln, handhaben viele Geldinstitute Baufinanzierungen - mit Blick auf das Kreditnehmerrisiko - eher restriktiv. Dies dämmt die Gefahr einer Immobilienblase ein.

Regionalanalyse Hamburg

Obwohl die Kaufpreise für Eigentumswohnungen in Hamburg im vierten Quartal 2012 um 0,97 Prozent zurückgehen, stellen sie mit 132,50 Zählerpunkten das höchste Niveau in der Region Nord-Ost dar. Seit Anfang 2009 ist dies der erste Rückgang. Es bleibt daher abzuwarten, ob er eine Trendwende einläutet oder ob es sich um eine Konsolidierung handelt. Im Vergleich zur Situation vor einem Jahr haben sich Eigentumswohnungen um 12,47 Prozent verteuert.

Die Kaufpreise von Ein- und Zweifamilienhäuser steigen Ende 2012 deutlich um 2,03 Prozent auf 113,60 Zähler, den höchsten Wert seit Aufzeichnungsbeginn Anfang 2007. Auf Jahressicht entspricht dies einer Preissteigerung von 6,91 Prozent. Abgesehen von einem leichten Rückgang im zweiten Quartal 2011 ziehen die Hauspreise in der Hansestadt seit Ende 2009 kontinuierlich an. In Hamburg liegen die Preise für Wohnungen weit über denen der Häuser. Es ist die höchste Diskrepanz zwischen beiden Segmentarten in der Region Nord-Ost.

Regionalanalyse Hannover

In Hannover setzt sich die Talfahrt der Wohnungspreise zum dritten Mal in Folge fort. Mit 0,27 Prozent lässt die Abwärtsdynamik allerdings deutlich nach. Im Vergleich zur Situation vor einem Jahr gehen die Wohnungspreise um 0,38 Prozent zurück.

Der Teilindex für Ein- und Zweifamilienhäuser in der niedersächsischen Landeshauptstadt verzeichnet im vierten Quartal 2012 einen starken Anstieg von 2,21 Prozent. Damit hat sich die Wachstumsdynamik mehr als vervierfacht. Hauspreise steigen in Hannover bereits seit Ende 2008 solide an - sieht man von Eintrübungen Anfang 2009 und Anfang 2010 ab - und erreichen mit 108,09 Zählerpunkten einen neuen Spitzenwert. Auf Jahressicht verteuern sie sich um 3,38 Prozent. Aufgrund des Rückgangs der Wohnungspreise in den letzten drei Quartalen liegen Haus- und Wohnungspreise in Hannover mittlerweile nahezu auf gleicher Höhe. Zuvor überragten die Wohnungspreise die der Häuser.

Regionalanalyse Berlin

In Berlin setzt sich Ende 2012 das lang anhaltende Wachstum der Wohnungspreise fort. Der DTI-Teilindex nimmt 2,94 Prozent zu und erreicht einen neuen Höchstwert von 125,36 Zählern. Auf Jahressicht verteuern sich Eigentumswohnungen in der Hauptstadt um 9,01 Prozent - die größte Zunahme in der Region Nord-Ost nach Hamburg.

Wenngleich die Hauspreise auf einem niedrigeren Niveau liegen, so kennen sie ebenfalls nur eine Richtung: die nach oben. Im vierten Quartal erreichen sie nach einem Anstieg um 1,61 Prozent einen neuen Rekordwert von 115,24 Zählerpunkten. Innerhalb eines Jahres sind Ein- und Zweifamilienhäuser 7,20 Prozent teurer geworden.

Regionalanalyse Dresden

Den Dresdner Wohnimmobilienmarkt prägt Ende 2012 eine große Dynamik. Der DTI-Teilindex für Eigentumswohnungen ist mit einem Plus von 3,21 Prozent der am stärksten Wachsende in der Region Nord-Ost. Nachdem die Wohnungspreise Ende 2011 und Anfang 2012 sanken, sind sie nun das zweite Mal in Folge auf Wachstumskurs. Gegenüber dem Vorquartal nehmen sie mehr als viermal so viel zu und erreichen einen Höchstwert von 108,88 Zählern. Auf Jahressicht beträgt der Anstieg 2,56 Prozent. Das Preisniveau von Ein- und Zweifamilienhäuser liegt in der sächsischen Landeshauptstadt über dem der Wohnungen. Der Abstand zwischen beiden Segmentarten ist jedoch nicht groß.

Der DTI-Teilindex für Häuser steigt im vierten Quartal 2012 um 3,13 Prozent und erzielt ebenfalls einen Rekordwert: 113,94 Zählerpunkte. Damit verteuern sich in der Region Nord-Ost Ein- und Zweifamilienhäuser in Dresden am stärksten. Dies gilt auch für die Entwicklung im Jahresverlauf. Mit einer Zunahme von 7,24 Prozent führt Dresden die Rangliste an.

Über den Dr. Klein-Trendindikator Immobilienpreise (DTI)

Dr. Klein hat mit dem DTI erstmals einen quartalsweisen, regionalen Immobilienpreisindex auf der Grundlage tatsächlich gezahlter Kaufpreise entwickelt. Monatlich analysiert der Trendindikator die aktuelle Entwicklung der jeweils im Fokus stehenden Region. Der DTI wird auf Basis einer hedonischen Regressionsanalyse erstellt. Ziel dieser Methode ist es, den reinen Preiseffekt pro betrachtete Periode herauszustellen. Zur Ermittlung des Dr. Klein-Trendindikator Immobilienpreise werden monatliche Transaktionsdaten der EUROPACE-Plattform errechnet. EUROPACE ist der unabhängige Marktplatz für Immobilienfinanzierungen in Deutschland. Rund fünfzehn Prozent aller Immobilienfinanzierungen in Deutschland werden über diesen Marktplatz finanziert. Der DTI basiert auf bis zu 20.000 Finanzierungen monatlich mit einem Gesamtfinanzierungsvolumen von bis zu drei Mrd. Euro.

Dr. Klein Privatkunden Aktiengesellschaft

Dr. Klein ist unabhängiger Anbieter von Finanzdienstleistungen für Privatkunden und Unternehmen. Privatkunden finden bei Dr. Klein zu allen Fragen rund um ihre Finanzen die individuell passende Lösung. Über das Internet und in mehr als 200 Filialen beraten rund 750 Spezialisten anbieterunabhängig und ganzheitlich zu den Themen Girokonto und Tagesgeld, Versicherungen und Geldanlagen sowie Immobilienfinanzierungen und Ratenkredite.

Schon seit 1954 ist die Dr. Klein & Co. AG wichtiger Finanzdienstleistungspartner der Wohnungs­wirtschaft, der Kommunen und von gewerblichen Immobilieninvestoren. Dr. Klein unterstützt seine Institutionellen Kunden ganzheitlich mit kompetenter Beratung und maßgeschneiderten Konzepten im Finanzierungsmanagement, in der Portfoliosteuerung und zu gewerblichen Versicherungen. Die kundenorientierte Beratungskompetenz und die langjährigen, vertrauensvollen Beziehungen zu allen namhaften Kredit- und Versicherungsinstituten sichern den Dr. Klein Kunden stets den einfachsten Zugang zu den besten Finanzdienstleistungen. Dr. Klein ist eine 100%ige Tochter des an der Frankfurter Börse gelisteten internetbasierten Finanzdienstleisters Hypoport AG.

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