Öffentlichkeit für Rehabilitation schaffen: Reha- und Bäderradtour zu Gast im Dr. Becker Neurozentrum Niedersachsen

(lifePR) ( Köln, )
Seit 2014 tourt die Reha- und Bädertour einmal im Jahr durch Deutschland. Die Hobby-Radfahrer, die alle einen beruflichen oder ehrenamtlichen Bezug zur Rehabilitation haben, möchten so die Bedeutung der Rehabilitation für das Gesundheitswesen stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken. Am 03.09.21 machte die Truppe im Dr. Becker Neurozentrum Niedersachsen Station.

Bad Essen, 14.09.21: Rund 80 Kilometer hatten die über 20 Hobby-Radler schon hinter sich, als sie im Dr. Becker Neurozentrum Niedersachsen Station machten. Die Gruppe um die Initiatoren der Reha-Tour, Thomas Keck, Erster Direktor der Deutschen Rentenversicherung Westfalen und Ludger Peschkes, ehemaliger Leiter des Berufsförderungswerks Dortmund, wurde von Philipp Herzog, Verwaltungsdirektor der neurologischen Rehaeinrichtung, begrüßt und mit kühlen Getränken bewirtetet. Herzog zeigte sich erfreut über den Besuch: „Wir konnten interessante Gespräche über die Zukunft der Rehabilitation führen. Gerade jetzt im Vorfeld der Bundestagswahl ist es uns ein dringendes Anliegen, die Reha noch mehr in den Fokus zu rücken“. Die Reha- und Bädertour sei eine tolle Aktion, die er und sein Team gerne unterstützten. 

Reha relevant im deutschen Gesundheitssystem

Nach Bad Essen eingeladen hatte Dr. Ursula Becker, die Geschäftsführerin der Dr. Becker Klinikgruppe. Sie war aus Köln angereist, um die DRV-Radler sowie diverse Politiker:innen zu treffen und am Samstag gemeinsam mit der Rehatour weiter zu radeln. 

Und so traf es sich gut, dass bei Abfahrt der Radler die niedersächsische Gesundheitsministerin Daniela Behrens eintraf, um sich über die Herausforderungen der medizinischen Rehabilitation zu informieren.  

„Es gilt, die Rehabilitation ins Bewusstsein von Entscheidungsträgern zu verankern. Wir sind an dieser Stelle äußerst engagiert,“ so Becker. Bei 1,7 Mio. Rehabilitanden jährlich, sei die Leistung von Rehaeinrichtungen gesellschaftlich hochrelevant. Damit die 1600 Kliniken für diese Aufgaben zukunftsfähig bleiben, müssen sie bei wichtigen Gesetzgebungs- und Verordnungsverfahren mitgedacht und beteiligt werden. Symbolisch wurde der Ministerin der Rehazukunftspakt übergeben.  

Die „Bäder- und Reha-Radtour“  

Die „Bäder- und Reha-Radtour“ ist eine Initiative von Thomas Keck, Erster Direktor der Deutschen Rentenversicherung Westfalen und Ludger Peschkes, früherer Leiter des Berufsförderungswerks Dortmund, die bereits im siebten Jahr für die Reha in die Pedale treten. Neu im Planungsteam ist Joachim Stapper-Müer, Geschäftsführer des Verbands der Privatkliniken NRW. Die engagierten Radler und Radlerinnen möchten mit ihrer Tour auf das Thema Rehabilitation aufmerksam machen und sammeln gleichzeitig Spenden für die Aktion save-my-brain, eine Stiftung zur Prävention und Nachsorge von Kopfverletzungen. Startpunkt der fünftägigen Tour war auch in diesem Jahr die Hauptverwaltung der Deutschen Rentenversicherung Westfalen in Münster. Zu den fünf Etappen der 400 Kilometer langen Rundfahrt gehörten neben Bad Essen auch Bad Rothenfelde und das Berufsförderungswerk in Hamm. 

Der Rehazukunftspakt  

Mit dem Rehazukunftspakt wirbt die Dr. Becker Klinikgruppe zurzeit um politische Aufmerksamkeit. Wesentliche Forderungen des Pakts sind ein niedrigschwelligerer Zugang zur Reha, die Stärkung des Wunsch- und Wahlrechts von Patient:innen, Investitionen in die Digitalisierung sowie die Zulassung der Rehaeinrichtungen als Ausbildungsträger für medizinisches Personal. 19 Gespräche mit Politiker:innen fast aller Fraktionen wurden seit dem 29.06.21 in den acht Dr. Becker Kliniken deswegen schon geführt. 
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