Mittwoch, 13. Dezember 2017


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Traum und Wirklichkeit

Djoser Junior-Reise nach Marokko

Köln, (lifePR) - Die Jugend lebt von Träumen, das Alter von schönen Erinnerungen, sagen die Marokkaner. Ob ihnen bewusst ist, dass die Märchenwelt ihres Landes eine prächtige Quelle für beides darstellt? Der Veranstalter Djoser ist davon überzeugt – und bietet aus diesem Grund eine Gruppenrundreise an, die insbesondere Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene jeden Alters begeistert. Die Reise gehört zum Programm Djoser Junior, dauert 16 Tage und kombiniert alles, was Marokkos Zauber so unverwechselbar macht.

Los geht es in Casablanca, der zehntgrößten Stadt Afrikas. Der Auftakt währt nur kurz, erlaubt aber dennoch Zeit, eine oder zwei Sehenswürdigkeiten in Augenschein zu nehmen. Und wenn es nur die Moschee König-Hassan-II ist, die nun wirklich niemand übersehen kann: Stolze 175 Meter ragt ihr Minarett in den Himmel und übertrifft damit jeden anderen Sakralbau auf dem Globus.

Tags darauf beginnt das Erlebnis Marokko in seiner ganzen wuseligen Pracht. Ziel ist Rabat, die erste von vier uralten Königsstädten. In den krummen, übervölkerten Gassen seiner Medina fühlt man sich wie auf einer Achterbahnfahrt durch einen Kosmos aus Läden und Verkaufsständen. Gold und Silber werden feilgeboten, alle erdenklichen Lederwaren und Unmengen an Gewürzen. Nachdem man sich im Feilschen probiert hat, machen es einem die weiteren Attraktionen Rabats nicht leicht – sie sind kaum zu zählen. Seien es die Königsgarde vor dem Mausoleum von Mohammed V, der Hassanturm oder die „Jardins d'Essai", die vor allem Vogelliebhaber mögen: In dem Park leben viele Ibisse und Störche, die ihre Nester unter anderem auf den Minaretten einer Moscheeruine erbaut haben.

Auf Rabat folgt Fès, das vielen Marokkanern als heimliche Hauptstadt gilt. Was verständlich ist: Die älteste aller Königsstädte ist das religiöse und intellektuelle Zentrum des Landes. Ein Spaziergang durch die Medina Fès-el-Bali unterstreicht das eindrücklich: Die Altstadt soll die größte des islamischen Kulturkreises sein. Nicht nur Kinder werden staunen über das traditionelle Handwerk der Holzdrechsler und Kupferschmiede, Ledergerber und Wollfärber, denen sie hier bei der Arbeit zusehen können. Und nicht weniger interessant dürfte der Besuch einer der Medressen ausfallen: In den Koranschulen werden Kinder in der heiligen Schrift unterrichtet.

Darüber hinaus ist Fès der Ausgangspunkt für mehrere Ausflüge. Einer führt in die römische Ruinenstadt Volubilis, ein anderer zum heiligen, kühn auf einer Bergkuppe thronenden Ort Moulay Idriss, ein dritter in die Königstadt Meknes. Sie beeindruckt durch gigantische Prachtbauten, die auf den marokkanischen „Sonnenkönig“ Moulay Ismail zurückgehen.

Immer das mächtige Atlasgebirge vor Augen, führt die Reise am vierten Tag nach Midelt. Unterwegs säumen Berberdörfer inmitten einer geradezu alttestamentarisch anmutenden Landschaft die Straße. Der Minenort selbst ist ein wichtiges Handelszentrum für Mineralien und dient der Gruppe als Übernachtungsort. Dann geht es am nächsten Morgen weiter durch die Wüste zur Oase Zouala, in der man viel über die faszinierende Funktionsweise solcher Vegetationsflecken lernen kann. Nebenbei wachsen hier die leckersten Datteln ganz Marokkos.

Dass Zouala erst der Auftakt zu einem unvergesslichen Abenteuer ist, wird am nächsten Tag klar: Ab Erfoud, auch bekannt als „Tor zur Sahara“, besteigen die Reisenden bullige Geländewagen und fahren durch eine Landschaft, für die der Begriff „Wüstenmeer“ erfunden wurde. Ausgerechnet dort, wo die Sanddünen am schönsten sind, wird dann übernachtet – nahe der fast 150 Meter hohen Düne Erg Chebbi. Nach einem Sonnenuntergang, dessen Farbpalette von Honiggelb bis zu warm lodernden Rottönen reicht, sitzt man in Berberzelten bei traditioneller Musik und marokkanischen Gerichten zusammen. Das erhabenste Erlebnis steht dann allerdings noch aus: der unvergleichliche Nachthimmel der Wüste mit Sternen, die so groß und so plastisch leuchten, als könne man sie greifen.

Nach zwei Übernachtungen im Zelt, viel Herumtoben in einem der größten Sandkästen der Erde und fakultativ buchbaren Kamelritten geht es weiter nach Quarzazate zu Füßen des Hohen Atlas. Dass in seiner Umgebung schon viele Bibelverfilmungen und Reißer wie „Game of Thrones“ oder „Gladiator“ entstanden sind, glaubt man gleich: Zu monumental wirkt diese Gegend, als dass sich Hollywood nicht für sie interessierte. Und wenngleich die Landschaft an Eigenwilligkeit kaum zu übertreffen ist, ragt hier auch noch die aufsehenerregendste Kasbah Marokkos aus dem Wüstensand: Erdbraun nistet Ait Ben Haddou an den Flanken eines Bergs – ein eng bebautes Häuserlabyrinth wie aus einem bizarren Traum. Die Bewohner öffnen für ein kleines Trinkgeld gern die Tür.

Marrakesch ist nicht nur die nächste Station und eine berühmte marokkanische Stadt. Marrakesch ist das Synonym für den Orient schlechthin, ist Traumbild und reizüberflutende Wirklichkeit in einem. Erleben lässt sich dies auf Marrakeschs berühmtestem Platz, dem Djemaa el Fna. Frühmorgens, wenn die Sonne den roten Stein glimmen lässt, die Vögel auf Arabisch zu zwitschern scheinen und vereinzelte Männer in Djellabahs aufleuchten, ist die Atmosphäre nichts als verwunschen. Doch das ändert sich schon mittags, wenn das Areal zum Jahrmarkt der Gaukler, Schlangenbeschwörer, Wahrsager und Bettler wird. Und abends? Dann gibt sich der Djemaa el Fna erst recht als gigantisches orientalisches Freilufttheater, das man zum Beispiel in einem der vielen Straßencafés genießen kann.

Nach so viel Trubel bietet der Fischerort Essaouira auf einer Landzunge im Atlantik wunderbare Entspannung. Man kann die Fischer beim Ausladen ihres Fangs beobachten, in zahllosen Teehäusern den typischen Minztee probieren, baden oder sich einmal als Surfer probieren – die windige Küstenregion gilt als Mekka der Wellenreiter. Es dauert jedenfalls nicht lange, bis man nachvollziehen kann, warum zu Flowerpower-Zeiten Rockstars wie Jimi Hendrix, Frank Zappa oder Mick Jagger Essaouira liebten.

Nicht zuletzt, um Ausblicke auf die herrliche Atlantikküste zu erleben, fährt die Gruppe zum Abschluss noch einmal in Richtung Norden nach El Jadida. Die Stadt liegt inmitten einer Region, wo Marokkaner gern ihre Ferien verbringen. Mit allerhand Strandleben und Spaß am Pool können es ihnen die Teilnehmer gleichtun, bevor sie von Casablanca aus die Rückreise antreten. Im Gepäck haben sie dann einen wahr gemachten Traum. Und Erinnerungen für ein ganzes Leben.

Djoser bietet die Reise für Erwachsene ab 1535 Euro, für Kinder unter 12 Jahren ab 1435 Euro an. Im Dreibettzimmer bzw. im Doppelzimmer mit Zustellbett zahlen Kinder unter zwölf 1395 Euro. Inbegriffen sind Flüge, Transfers und Übernachtungen. Die Termine im Jahr 2017 sind der 8. April und der 23. Dezember. Für die Reise am 8. April gewährt Djoser überdies einen Rabatt von 60 Euro. Weitere Informationen – insbesondere auch über Versionen der Reise mit acht bzw. 21 Tagen – sind online einzusehen unter www.djoserjunior.de.

Djoser Reisen GmbH

Der Anbieter von Gruppenreisen Djoser wurde 1992 gegründet und ist auf Fernreisen spezialisiert. Alle Angebote kombinieren das Abenteuergefühl und die Freiheit von Individualreisen mit der Organisation und der Sicherheit, wie sie für Studien- und Erlebnisreisen typisch sind. Darüber hinaus gibt es seit 2007 auch Djoser Junior. Das Programm bietet eine deutschlandweit einmalige Fülle an Fernreisen speziell für Familien mit Kindern zwischen fünf und 15 Jahren.

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