Samstag, 16. Dezember 2017


  • Pressemitteilung BoxID 678262

Mysteriöse Maya

Djoser-Reise nach Mexiko

Köln, (lifePR) - Ein „Abenteuer“ ist laut Duden ein „außergewöhnliches, erregendes Erlebnis“, und es wundert deswegen nicht, dass Reiseenthusiasten Ziele lieben, die dieser Definition entsprechen. Dazu zählt auch eine Rundtour des Veranstalters Djoser in die Welt der Maya im südlichen Mexiko, deren jäh erloschene Hochkultur eins der großen Mysterien unseres Planeten ist. Die 16-tägige Reise widmet sich jedoch nicht nur den berühmten Relikten der Halbinsel Yucatán; im Hochland von Chiapas lernen die Teilnehmer auch den Alltag der heutigen Maya kennen – und damit eine Lebenswelt, die auf Europäer kaum weniger abenteuerlich wirkt.

Wie sehr die Zivilisation der Maya zu ihrer Blütezeit unserem Kontinent überlegen war, lässt sich bereits an der ersten Station erahnen: Chichén Itzá. Die dem Regenwald abgetrotzten Ruinen gipfeln in der berühmten Tempelpyramide, auf deren Spitze vier Treppen mit je 91 Stufen führen. Sie war Kukulcán geweiht, dem Gott der vier Elemente, den sich die Maya in Gestalt einer gefiederten Schlange vorstellten. Doch das Bauwerk diente nicht allein als Tempel; mit seinen insgesamt 364 Stufen plus der abschließenden Plattform war es zugleich ein gigantischer Kalender, der zweimal jährlich sprachlos macht: Zur Sonnenwende am 21. März und am 21. September erscheint am späten Nachmittag der Schatten einer Schlange. Es sieht dann so aus, als krieche das Reptil die Treppe hinunter und lege seinen Kopf auf die unterste Stufe der Pyramide.

Das strahlend helle und darum „Weiße Stadt“ genannte Mérida steht als nächstes auf dem Programm. In der Hauptstadt des Bundesstaates Yucatán harmonieren Mayatraditionen, koloniale Architektur und moderner Städtebau, was ihr ein lebendiges und zugleich entspanntes Flair verleiht. Besonders schön genießt man es auf der Plaza Grande, an deren Ostseite die doppeltürmige Kathedrale aus Steinen eines Mayatempels aufragt. Im Innern prangt das riesige Kruzifix des „Christus der Einheit“ – er gilt als Symbol für die Aussöhnung zwischen Spaniern und Ureinwohnern.

Von Mérida ist es nicht weit nach Uxmal, wo es wieder ein Sakralbau ist, der jeden Besucher tief beeindruckt: Die „Pyramide des Zauberers“ ist 35 Meter hoch, wurde immer wieder umgebaut und ist heute der einzige große Maya-Tempel mit abgerundeten Ecken. Wer ihn in der Dämmerung erklimmt und über die weit verteilten Palastbauten schaut, spürt unweigerlich ein feierliches Gefühl in sich aufsteigen. Oder man fragt sich, was die Maya dazu bewegt hat, solche Anlagen an einem Ort zu erschaffen, wo es kein Quellwasser gibt. In riesigen, 100000 Liter fassenden Zisternen fingen sie den Regen auf, mit dem jedes Mal ein halbes Jahr auszukommen war.

Über Campeche geht es weiter nach Villahermosa mit seinem Parque-Museo La Venta: Das Freiluftmuseum gehört zu den wichtigsten archäologischen Ausstellungsorten des Landes und begeistert vor allem mit seinen so riesigen wie eleganten Kolossalköpfen aus Basalt und anderen Steinmetzarbeiten der Olmeken. Deren Kultur währte von 1500 bis 400 vor Christus, dennoch verströmen die Werke mit ihrer kubistischen Anmutung eine eigentümliche Modernität.

Nach einer Nacht in Chiapa de Corzo imponiert tags darauf die Natur: Bereits die schiere Größe des Sumidero-Canyons ist unvergesslich. Am besten erlebt man seine mächtigen Steilwände und Wasserfälle auf einer fakultativen Bootstour auf dem Rio Grijalva. Unterwegs passiert man den „Weihnachtsbaum“: So heißt ein Katarakt, der über die Jahrtausende den Fels so absonderlich bearbeitet hat, dass seine moosbewachsenen Strukturen einer gigantischen Tanne ähneln.

Eine völlig andere Welt tut sich auf, wenn die Gruppe anschließend in engen Kurven eine Höhe von 2200 Metern erklimmt. Hier liegt San Cristóbal de las Casas im Bundesstaat Chiapas, eine aus der Zeit gefallene Kolonialstadt, in der es von indianischen Einwohnern geradezu wimmelt. Vor allem auf dem Markt rund um die Kirche Santo Domingo steigert sich alles zu einem bunten Chaos, weil dort mehrere Stämme aus der Umgebung in ihren ohnehin schon völlig farbtrunkenen Trachten zusammenkommen. Es ist ein präkolumbisches Schauspiel, an dem man sich kaum sattsehen kann und das es so nur selten gibt auf der Welt.

Natürlich wird auch die Tierra fría besucht. Das „kalte Land“ nennt man das Hochland von Chiapas, wo die Temperaturen selbst im Sommer manchmal dem Gefrierpunkt nahe kommen. Lehmige Pisten winden sich durch die letzten Wälder vor der Baumgrenze, und barfüßige Frauen schleppen riesige Brennholzbündel nach Hause, wenn es nach San Juan Chamula und Zinacantán geht. Die Dörfer werden von den Völkern der Tzotzil und der Tzeltal bewohnt, wobei vor allem die Tzotzil aus San Juan Chamula Eindruck machen: Ihr christlich übertünchter Mayaglaube ist nichts als bizarr. Das zeigt unter anderem ein Blick in die Dorfkirche, die eher ein Tempel ist. Gläubige kauern auf dem mit Kiefernnadeln bestreuten Boden und rufen die Heiligenfiguren an, die jedoch in deren Vorstellung Maya-Gottheiten mit magischen Kräften sind. Hier werden Tieropfer exekutiert, Copal-Harze abgebrannt und Schutzpatrone mit Blumengirlanden überhäuft – ein Kirchgang in Chamula lässt sich so schnell mit keinem anderen vergleichen.

Viel wärmer wird es, wenn der Weg wieder zurück ins Tiefland führt. Nach Stopps an den schönen, durch ihre blauen und grünen Farbnuancen fast unwirklich scheinenden Wasserfällen von Misol-Ha und Agua Azul erreicht die Gruppe die Ruinen von Palenque. Tief versteckt im dampfenden Dschungel sind sie an Mystik kaum zu übertreffen und geben Besuchern das Gefühl, selbst Entdecker zu sein.

Die Lagune Bacalar ist ein See wie kaum einer sonst: Seine Wasser funkeln und schimmern so intensiv in verschiedenen Tönungen, dass man ihn die „Lagune der sieben Farben“ nennt – und das ist untertrieben. Wer hier badet, wird süchtig nach solchen Farbspielen. Und er muss keine Angst haben vor einem allzu abrupten Entzug. Denn nach dem Lagunenerlebnis ist nicht nur ein Besuch des berühmten, von Mayaruinen gesäumten Meeresstrands von Tulum geplant – es gibt auch einen satten Nachschlag: Playa del Carmen ist die letzte Station der Reise, ein karibischer Badeort wie aus dem Bilderbuch zum Schwimmen, Schnorcheln, Tauchen – und natürlich zum Sortieren der Eindrücke aus der Welt der Maya.

Djoser bietet die Reise ab 1995 Euro an. Inbegriffen sind Flüge, Transfers und Übernachtungen. Die Termine im Jahr 2018 sind der 2. Februar und der 11. Mai. Weitere Informationen sind online einzusehen unter www.djoser.de.

Djoser Reisen GmbH

Der Anbieter von Gruppenreisen Djoser wurde 1992 gegründet und ist auf Fernreisen spezialisiert. Alle Angebote kombinieren das Abenteuergefühl und die Freiheit von Individualreisen mit der Organisation und der Sicherheit, wie sie für Studien- und Erlebnisreisen typisch sind. Darüber hinaus gibt es seit 2007 auch Djoser Junior. Das Programm bietet eine deutschlandweit einmalige Fülle an Fernreisen speziell für Familien mit Kindern zwischen fünf und 15 Jahren.

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