Montag, 19. Februar 2018


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Europas unbekannter Südosten

Wanderreise von Djoser Aktiv nach Nordzypern

Köln, (lifePR) - Dass eine Landschaft besser mit den Schuhsohlen erobert wird als mit den Autoreifen, wissen Wanderer schon lange. Allein: Wo gibt es noch Gegenden, die man sich auf diese Weise aneignen kann, ohne dabei auf ausgetretenen Pfaden zu wandeln? Djoser Reisen weiß es: im Norden Zyperns. Der weitgehend unbekannte türkische Teil der Mittelmeerinsel ist ein touristischer Geheimtipp und bietet außer herrlichen Wegstrecken auch eine vielschichtige Kultur. Für seine Reihe Djoser Aktiv hat der Veranstalter darum eine zehntägige Wanderreise durch diese Region entwickelt, auf der die Teilnehmer alle Höhepunkte des Beşparmak Trails erleben, geschichtsträchtige Orte besuchen und Einheimische intensiv kennenlernen können.

Vom Zielflughafen Larnaca geht es gleich in Richtung Norden nach Girne. Den ersten Drink nimmt man am besten auf der elegant geschwungenen Promenade des zirkelrunden Naturhafens: Hier haben sich Restaurants in alten Lagerhäusern eingenistet. Danach empfiehlt sich ein Spaziergang durch das kopfsteingepflasterte Gassendurcheinander der Altstadt, wo man auf alles Mögliche stoßen kann, nur nicht auf die sonst üblichen Touristenströme. So wird gleich zum Auftakt klar, dass Entdeckernaturen in Girne auf ihre Kosten kommen. Am schönsten tun sie dies in der mächtigen Festungsanlage aus dem siebten Jahrhundert, deren Wälle man komplett umrunden kann. Im Innern wiederum finden sich mehrere Ausstellungen, von denen das Schiffswrackmuseum am meisten imponiert: In den sechziger Jahren wurde vor der Küste ein griechisches Handelsschiff aus dem Jahr 389 vor Christus geborgen und kann seitdem hier besichtigt werden.

Girne ist der Ausgangspunkt für vier Tageswanderungen und eine Exkursion. Die erste Tour startet westlich der Stadt am Kap Korucam, wo auch der Beşparmak-Wanderweg durch das gleichnamige Gebirge seinen Anfang nimmt. 260 Kilometer weiter östlich endet er am Kap Zafar, jenem Ort, an dem sich Zyperns schmale Landzunge wie ein Dorn ins Meer bohrt. Die Teilnehmer wandern jedoch zunächst nur bis zum Dorf Korucam und genießen dabei den Duft der Macchiebüsche, den Anblick ausladender Felder und den Schatten märchenhafter Kiefernhaine.

Die zweite Wanderung führt durch Canyons und schroffes Gelände auf die berühmte Kreuzritterburg Sankt Hilarion. Ihre knochenbleichen Gemäuer schmiegen sich so chamäleonhaft an einen spitzen Felsenberg, dass man meint, sie sei nicht gebaut, sondern von selbst aus dem Gestein gewachsen. Besonders verwunschen präsentieren sich die gut erhaltenen Reste der byzantinischen Burgkirche und der Prinz Jean-Turm, der kühn über einer Felskante balanciert. Von ihm sollen die bulgarischen Feinde der Kreuzritter in den Abgrund gestoßen worden sein. Dann geht es weiter über ein Hochplateau mit atemberaubenden Blicken über das Meer und die gotische Abtei von Bellpalais mit ihren feingliedrigen Zinnen und Zypressen.

Ein besonderes Ausflugsziel ist Nikosia oder Lefkosa, wie die Hauptstadt Zyperns auf Türkisch heißt: Sie ist die einzige noch geteilte Stadt der Welt. Allerdings kann man sich zwischen dem türkischen Nord- und dem griechischen Südteil problemlos mit einem Personalausweis bewegen. Bei einer Führung wird die Gruppe erfahren, dass der Südteil moderner und der Nordteil orientalischer anmutet – sein quirliger Basar, die renovierte Karawanserei oder die Hauptmoschee Selimiye lassen daran keinen Zweifel. Tiefere Einblicke in den Alltag Nikosias bietet darüber hinaus ein Treffen mit Einwohnern, die von ihrem Leben in dieser spannenden Stadt erzählen.

Die folgenden zwei Tage stehen wieder im Zeichen des Wanderstiefels. Die erste Tour führt zunächst zum Namensgeber des Beşparmak-Höhenzugs, der übersetzt so viel wie „Fünf-Finger-Gebirge“ bedeutet. Es ist ein 750 Meter hoher Fels, der einer geballten Faust ähnelt. Dann geht es Richtung Osten den schmalen Bergwall entlang, der sich streckenweise schroff wie ein Dolomitengrat zeigt und dann wieder rundbuckelig und dicht bewaldet. Immer wieder fühlt man sich an den britischen Schriftsteller Lawrence Durrell erinnert, der die Beşparmak-Berge als das "gotische Gebirge par excellence" bezeichnete. Dazu passt die Klosterkirche Antiphonitis mit ihren uralten Fresken, wo auf die Teilnehmer zum Abschluss ein Picknick wartet.

Die bullig und grimmig über die Schwemmlandebene der Mesaoria wachende Bergfeste Kantara ist das Ziel der Wanderung am nächsten Tag. Wenn sie dann nach etwa vier Stunden erreicht sein wird, bringt ein Bus die Gruppe ins Dorf Büyükkonuk, wo sich Bewohner zu einer Ökokooperative zusammengeschlossen haben. Beim gemeinsamen Backen von landestypischem Brot werden schnell interessante Gespräche über die so schöne wie verzwickte Heimat der Zyprioten aufkeimen.

Tags darauf geht es zur Besichtigung der architektonischen Juwelenkiste von Famagusta. Die mittelalterliche Handelsstadt mit einem fast völlig erhaltenen venezianischen Mauerring und vielen gotischen Kirchen hatte immer den Ruf, eine Brücke zwischen Orient und Abendland zu sein. Dazu besucht die Gruppe das antike Salamis voller Ruinen, Königsgräber und Mosaiken sowie das Barnabas-Kloster, wo der berühmte Missionar begraben liegen soll.

Je mehr sich der Beşparmak Trail der Karpazhalbinsel im äußersten Osten nähert, desto flacher erscheint die Landschaft. Durch sie wird in den beiden letzten Tagen noch einmal gewandert. Unterwegs gibt es Olivenhaine und Johannisbrotbäume zu sehen, Klosterruinen und zuckerweiße Strände, türkisblaue Buchten und umherstreifende wilde Esel. Es sind Bilder vom südöstlichsten Zipfel Europas, die Wanderern das Herz höher schlagen lassen und noch einmal unmissverständlich klarstellen: Mit keinem Vehikel reist es sich so schön wie mit den eigenen Schuhsolen.

Djoser bietet die Reise ab 1.195 Euro an. Inbegriffen sind Flüge, Transfers und Übernachtungen. Nächste Termine im Jahr 2016 sind der 30. September sowie der 28. Oktober. Weitere Informationen sind online einzusehen unter www.djoseraktiv.de

Djoser Reisen GmbH

Der Anbieter von Gruppenrundreisen Djoser wurde 1992 gegründet und ist auf Fernreisen spezialisiert. Alle Angebote kombinieren das Abenteuergefühl und die Freiheit von Individualreisen mit der Organisation und der Sicherheit, wie sie für Studien- und Erlebnisreisen typisch sind. Neben dem Hauptkatalog gehören dazu die Programme Djoser Junior und Djoser Aktiv. Beide kennzeichnet eine besondere Ausrichtung. Djoser Junior bietet eine deutschlandweit einmalige Fülle an Fernreisen speziell für Familien mit Kindern zwischen fünf und 15 Jahren. Und unter Djoser Aktiv fasst der Veranstalter alle Reisen zusammen, bei denen die Bewegung im Vordergrund steht.

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