Montag, 20. November 2017


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Abenteuerlust zwischen Pazifik und Atlantik

Djoser-Reise von Santiago de Chile nach Rio de Janeiro

Köln, (lifePR) - Der gute Vorsatz sei ein Gaul, der oft gesattelt, aber selten geritten werde, erzählt man sich in Südamerika. Und genau so ist es mit den lange erträumten Reisen: Wieder und wieder malt man sie sich in den buntesten Farben aus, doch wenn es konkret werden soll, knickt man vor den Unbilden der Organisation ein. Dabei kann das begehrte Globetrotter-Feeling so einfach sein, wie der Veranstalter Djoser unter anderem mit einem Bilderbuchabenteuer quer durch den südamerikanischen Kontinent beweist: Von Santiago de Chile führt es über Argentinien und Paraguay bis in die brasilianische Weltstadt Rio de Janeiro. Die Gruppenrundreise steckt voller Gegensätze, dauert 28 Tage und hat das Zeug dazu, jede Reisebiographie zu krönen.

Zum Auftakt in Santiago de Chile meint man erst in einem südamerikanischen München gelandet zu sein – bis man merkt, dass die Dimensionen ganz andere sind. Die chilenische Hauptstadt ist nicht nur fünfmal größer, sondern besitzt mit den Fünftausendern der Andenkette auch ein ungleich gewaltigeres Gebirgspanorama. Die Schönheit der Stadt hat jedoch europäischen Charme. In den Straßencafés der stolzen Plaza de Armas kann man sich stilvoll akklimatisieren, vom Cerro San Cristobal aus über das Dächermeer schauen, und auch Ausflüge bieten sich an. Einer führt in die Anden von Valle Nevado, wo man bis Ende Oktober sogar Skifahren kann.

Mediterran ist dagegen das Klima in Viña del Mar, dessen Kolorit eines ehemaligen Seebades man am schönsten bei einer Fahrt in der Pferdekutsche erkundet. Nach Valparaíso aber nimmt man besser den Bus. In der Schwesterstadt brandet ein konfettibuntes, mit Schiffslack gestrichenes Häusermeer über 40 Hügel vis a vis des Pazifik. Es wirkt, als wuchere eine riesige Korallenbank über die jäh aufragenden Ränge eines Fußballstadions. Dabei ist jede Erhebung eine Welt für sich. „Hier sind die Sitten streng, dort leichtlebig. Hier waltet eine methodistische, dort eine katholische Kirche. Jeder Hügel hat seine eigene Moral, wie er seine eigene Geometrie hat, seinen eigenen Wind und seinen eigenen Regen“, schrieb der Dichter Guillermo Quiñones. Auf viele der Anhöhen führen knarrende Holzaufzüge aus dem 19. Jahrhundert leitersteil nach oben – ein Erlebnis, das kein Valparaíso-Besucher verpassen darf.

Weiter geht es gen Norden auf der legendären Panamericana mit dem Ziel La Serena. Was im zentralen Chile mit seinen Wiesen und Wäldern noch an zu Hause erinnerte, wirkt nun fast bizarr: Der Bus durchmisst eine Steppenlandschaft, die in einem herrlichen Kontrast steht zu den Stränden und Badebuchten des azurblauen Pazifiks. Tierliebhaber kommen auf ihre Kosten, wenn sie im Hafen der Kolonialstadt zu einer Bootstour auf die Damas- und Chorosinseln aufbrechen: Den dort lebenden Pinguinen, Seelöwen und Pelikanen könnte man stundenlang zusehen.

Tags darauf mutet die Natur endgültig psychedelisch an, denn die Teilnehmer machen sich auf den Weg nach San Pedro de Atacama inmitten der Marslandschaft der Atacamawüste. Wie ein gigantisches Geheimnis changiert sie in allen erdenklichen Braun- Gelb- und Rottönen, die in den Abendstunden in ein sakrales Purpur übergehen. Schichtvulkane ragen in den emailblauen Himmel, Geysire fauchen ihre Dampffontänen in die dünne Luft, Salzseen gleißen in schrillstem Weiß, Lavabrocken liegen wie verendete Urtiere in den Ebenen. Die Atacamawüste ist eine mineralisierte, gestirnhafte Überwelt, in der dem Betrachter alles und jedes zur Metapher wird.

Nach drei Nächten in San Pedro de Atacama geht es weiter. Auf einer Höhe von 4320 Metern überquert der Bus einen Pass und rollt Argentinien entgegen. Salta heißt das Ziel, wo wiederum drei Nächte eingeplant sind. Und das aus gutem Grund: Die Altstadt der Halbmillionenmetropole ist ein koloniales Kleinod, an dem man sich kaum sattsehen kann. Zum Beispiel an der weinrot-goldenen Kirche des Heiligen Franziskus, die viele für die schönste des ganzen Landes halten. Wer allerdings immer noch nicht genug hat von der großen Farbshow der Natur, kann einen Ausflug in die Humahuaca-Schlucht unternehmen: Hier leuchten die Felsen im scharfen Licht Südamerikas in immer neuen Schattierungen, die von Zitronengelb über Orange- und Karminrot bis zu grünlichen Nuancen reichen.

Ganz von dieser Welt jedoch ist Cafayate: Seit hier im 17. Jahrhundert Jesuiten den ersten Rebensaft kelterten, ist die Kleinstadt der berühmteste Weinort Argentiniens. Ob zu Recht, können die Teilnehmer bei einer Weinprobe in einer der vielen Bodegas selbst herausfinden.

Die kakteenbewachten Inka-Ruinen von Quilmes und das Patchamama-Museum in Amaicha sind Stationen auf der Weiterreise nach Tafí del Valle. Das saftig-grüne Hochtal ist von einer frischen Anmut und erinnert fast ein wenig an Schottland – zumal dann, wenn man es bei einem fakultativen Ausritt zu Pferde erlebt.

Mit der Überquerung des Rio Paraná ist Paraguay erreicht und bald darauf das geschäftige Encarnación, von wo aus eine Besichtigungstour zu den Ruinen der Jesuitenmissionen Jesús de Tavarangue und Santisima Trinidad ansteht. Beide stammen aus dem frühen 18.Jahrhundert und besitzen eine merkwürdige, fast soldatische Ordnung – es ist, als stünden die Säulenreihen vor den Besuchern stramm. Gerade das aber verleiht den Gemäuern ihre geheimnisvolle Aura.

Weniger mysteriös, sondern in jeder Hinsicht spektakulär ist dagegen die unangefochtene Nummer Eins unter den Wasserfällen auf dem Globus, die im Grenzgebiet zwischen Argentinien und Brasilien besucht wird: die Katarakte von Iguaçu. Satte 2700 Meter breit ist der Canyon, in den sich die donnernde und schäumende Naturgewalt mit einzigartiger Wucht ergießt. Die markanteste Stelle ist die Garganta del Diablo, die Teufelskehle – noch näher an die brüllenden Wasserwände gelangt man nur per Boot.

Von der Natur zur Kultur ist das darauf folgende Motto: Das 1693 gegründete Curitiba gilt als ökologische Musterstadt. Zu bestaunen ist ihre heitere Atmosphäre voller ausgefallener Baudenkmäler und aufgeräumter Straßenzüge am besten per Bustour. Eine 132 Jahre alte Gebirgsbahn führt dagegen von Curitiba aus über 900 Höhenmeter in die Serra do Mar – durch Tunnel und über Viadukte, entlang steil abfallender Felswände und vorbei an Wasserfällen.

Nach einer Nacht im Kolonialstädtchen Parathy, das für seinen Cachaça-Schnaps berühmt ist, liegt dann eine der aufregendsten Städte der Welt vor der Gruppe: Rio de Janeiro. Wer es nicht glaubt, stellt sich am besten gleich unter die Christus-Statue auf dem Corcovado-Berg und blickt auf die vielen Buchten und den Zuckerhut – er reiht sich dann sofort ein in die Riege der Rio-Liebhaber. Gemeinsam mit den Einwohnern lässt sich die neue Passion sogleich in unzähligen Bars feiern. Gut möglich, dass der eine oder andere den Samba-Rhythmus noch in den Beinen spürt, wenn es nach zwei Nächten wieder nach Hause geht. Und das wäre gewiss nicht das schlechteste Souvenir.

Djoser bietet die Reise für 3795 Euro an. Inbegriffen sind Flüge, Transfers und Übernachtungen. Die nächsten Termine sind der 30. Oktober 2017 und der 13. Februar 2018. Weitere Informationen sind online einzusehen unter www.djoser.de.

Djoser Reisen GmbH

Der Anbieter von Gruppenreisen Djoser wurde 1992 gegründet und ist auf Fernreisen spezialisiert. Alle Angebote kombinieren das Abenteuergefühl und die Freiheit von Individualreisen mit der Organisation und der Sicherheit, wie sie für Studien- und Erlebnisreisen typisch sind. Darüber hinaus gibt es seit 2007 auch Djoser Junior. Das Programm bietet eine deutschlandweit einmalige Fülle an Fernreisen speziell für Familien mit Kindern zwischen fünf und 15 Jahren.

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