Familienunternehmer zum Schottland-Referendum: "Ist Brüssel wie London?"

Lutz Goebel: EU muss sich auf Kernaufgaben konzentrieren

(lifePR) ( Berlin, )
DIE FAMILIENUNTERNEHMER begrüßen das Ergebnis des schottischen Referendums: Kleinstaaterei bringt Europa nicht voran, sondern sinnvolle politische Beteiligung.

Lutz Goebel, Präsident des Verbands DIE FAMILIENUNTERNEHMER: "Für die Europäische Union ist die Bewegung in Schottland, unabhängig vom jetzigen Ergebnis, eine eindringliche Warnung. Eine Union, die aus 28 Ländern und noch mehr Regionen besteht, lässt sich nicht zentralistisch verwalten oder auf der Basis von Geldtransfers zusammenhalten."

Die EU müsse das Ergebnis der Europawahl nun endlich richtig interpretieren und die fortlaufenden Abgaben von nationalen Kompetenzen an Europa neu diskutieren und an vielen Stellen revidieren. "Viele Bürger in Europa fühlen sich vom Brüsseler Zentralismus nicht mehr vertreten. Ähnlich geht es Schottland mit London."

Goebel, der schon in verschiedenen Ländern Europas gelebt hat, rät, dass sich die EU auf ihre Kernaufgaben wie den Binnenmarkt konzentrieren und alles Weitere den nationalen Gesetzgebern überlassen sollte. "Wenn die Europa-Enthusiasten zu sehr in Zentralisierung und Vereinheitlichung denken, werden sie bald feststellen: Schotten gibt es überall!"
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