Familienunternehmer zum Entgeltgleichheitsgesetz

Lutz Goebel: Neues Jahr, neue Bürokratiemonster

(lifePR) ( Berlin, )
Das Kabinett hat sich auf einen Entwurf zum Entgeltgleichheitsgesetz geeinigt. Getrieben von der SPD soll der Gesetzgeber damit Einfluss auf die Vertragsfreiheit der Unternehmer bekommen: In Unternehmen ab 200 Mitarbeitern sollen Arbeitnehmer einen individuellen Anspruch auf Auskunft über vergleichbare Bezahlungen ihrer Kollegen haben und Unternehmen verpflichtet werden, Lohngleichheit zu belegen und die Ergebnisse offenzulegen.

Lutz Goebel, Präsident des Verbands DIE FAMILIENUNTERNEHMER, kritisiert das Gesetz scharf: „Die Bundesregierung macht im neuen Jahr weiter, wie sie im alten aufgehört hat: Mit neuen Bürokratiemonstern, Blockaden für den Unternehmensstandort Deutschland und einem Generalverdacht gegen alle Unternehmen, Frauen beim Lohn zu diskriminieren. Mit dem Entgeltgleichheitsgesetz werden Unternehmen mit weiteren unnötigen Auflagen gegeißelt. Dabei sind gerade Familienunternehmen auf eine gewissenhafte Personalpolitik angewiesen um gute Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten.“

„Der Gesetzgeber greift mit dem Vorstoß massiv in die Vertragsfreiheit der Unternehmer ein und erschwert damit, Qualifikation und Leistung individuell zu belohnen – egal ob gegenüber Männern oder Frauen. Die Lohnkapitel im Arbeitsvertrag werden laut Gesetz dann praktisch vom Staat mitgeschrieben. Irgendwann landen wir beim sozialistischen Einheitslohn ohne jede Leistungsmotivation“, warnt Goebel.

Hintergrund: In der Argumentation wird häufig mit falschen Zahlen hantiert. Die bereinigte Lohnlücke zwischen Männern und Frauen liegt bei 7 statt 21 Prozent. Institute wie das IW sprechen sogar nur von 3 Prozent.
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