Mittwoch, 25. April 2018


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Führungskräfte von Jamaika-Abbruch enttäuscht

Essen, (lifePR) - Als wenig professionell bezeichnet der Berufsverband DIE FÜHRUNGSKRÄFTE – DFK das Scheitern der Jamaika-Verhandlungen zur Bildung einer neuen Bundesregierung. Von Parteien, die bei einer Bundestagswahl antreten, dürfe man mehr erwarten, als ein frühzeitiges Scheitern schon im Rahmen von Sondierungsgesprächen.

DFK-Vorstandsvorsitzender Dr. Ulrich Goldschmidt fordert denn auch ein höheres Maß an Verantwortung und Professionalität in der Politik: „Wenn in Wirtschaftsunternehmen immer gleich beim ersten Gegenwind Verhandlungen abgebrochen würden, käme es kaum noch zu Vertragsschlüssen und die Wirtschaft würde sich selbst blockieren. Es gehört zur Professionalität, in solchen Situationen persönliche Empfindsamkeiten zurückzustellen, nicht in festgefahrenen Positionen zu verharren sondern gemeinsam nach Lösungen zu suchen.“ Dagegen zeuge es von mangelnder Professionalität, sich nun in wechselseitigen Schuldzuweisungen zu ergehen. Das erschwere eine Neuaufnahme von Verhandlungen erheblich. „Verantwortung heißt, Positionen durch Interessen zu ersetzen. Und bei einer Regierungsbildung geht es nicht um die Interessen einzelner Parteiführer, sondern um die Menschen in diesem Land. Da scheinen einige noch nicht verstanden zu haben, dass ihnen mit jeder einzelnen Wählerstimme diese Verantwortung übertragen worden ist“, so Goldschmidt weiter.

Der DFK erwartet von den Jamaika-Sondierern, demnächst wieder an den Verhandlungstisch zurückzukehren und zwar mit dem ernsthaften Willen zur Einigung. DFK-Vorstand Goldschmidt schlägt ihnen dazu einfache Spielregeln vor: „1. Nicht vorrangig darüber sprechen, was man nicht will, sondern darüber was man gemeinsam erreichen will. 2. Vernünftig kommunizieren, indem man nicht nur darauf achtet, was man selbst sagt, sondern vor allem den anderen zuhört. 3. Sachlösungen haben Vorrang vor persönlichen Interessen.“

DIE FÜHRUNGSKRÄFTE e.V. (dFK)

Der DFK ist die branchenübergreifende Stimme der Fach- und Führungskräfte in Deutschland. Er vertritt in seinem Netzwerk bundesweit rund 25.000 Führungskräfte des mittleren und höheren Managements auf politischer und wirtschaftlicher Ebene. Kernthemen sind dabei Arbeitsrecht und Arbeitsmarktpolitik, Sozialrecht und Sozialpolitik, Steuer- und Bildungspolitik. Die Mitglieder des Berufsverbandes erhalten eine umfassende Unterstützung auf ihrem Karriereweg z.B. in Form von juristischer Beratung und Vertretung, vielfältigen Weiterbildungsangeboten und aktuellen Informationen aus dem Berufsleben. Zudem bietet der DFK über seine Regional- und Fachgruppen ein gut gepflegtes und weit verzweigtes Kontaktnetzwerk. Dazu laden eigene Strukturen, wie beispielsweise für den Führungsnachwuchs (Young Leaders), für Geschäftsführer oder ein eigenes Frauennetzwerk, zum Networking ein. Der Berufsverband ist in 20 Regionalgruppen gegliedert und hat seine Hauptgeschäftsstelle in Essen. Weitere Geschäftsstellen sind in Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart. In Berlin ist der Berufsverband mit einer Hauptstadt-Repräsentanz vertreten.

www.die-fuehrungskraefte.de

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