Verbandsumfrage: Optimismus unter deutschen Familienunternehmern wächst

Albrecht von der Hagen: Wachstum bringt noch keine Arbeitsplätze / Kundgebung gegen Arbeitsplatz-Blockaden

(lifePR) ( Berlin, )
DIE FAMILIENUNTERNEHMER und DIE JUNGEN UNTERNEHMER bewerten die wirtschaftliche Stimmung in ihrer Quartalsumfrage deutlich freundlicher als noch zu Jahresbeginn. "Der Optimismus unter unseren Mitgliedsunternehmen wächst auch im zweiten Quartal weiter: ihre Geschäftslage stufen 76% "befriedigend" bis "sehr gut" ein, nach 68% im Januar. Die Auftragslage wird mit 80% "befriedigend" bis "sehr gut" noch besser eingeschätzt. Auch die Investitionsabsichten steigen weiter an: Ersatzinvestitionen planen 43%, Erweiterungsinvestitionen 30% der befragten Unternehmen. Nach diesem freundlichen Stimmungsbild erwarten wir das Ende der Krise. Die von der Bundesregierung erwarteten 1,4 Prozent Wachstum sind möglich. Ob dieses geringe Wachstum aber auch am Arbeitsmarkt ankommt, ist auch anhand unserer Umfragewerte sehr zu bezweifeln: Es gibt noch zu viele Blockaden in Deutschland, die die Schaffung neuer Arbeitsplätze verhindern", kritisierte Albrecht von der Hagen, Hauptgeschäftsführer von DIE FAMILIENUNTERNEHMER.

Deshalb werden Familienunternehmer und Junge Unternehmer aus ganz Deutschland am Donnerstag, den 29. April, um 12.00 Uhr auf einer Kundgebung am Brandenburger Tor zum "Tag der Arbeit" fordern, Arbeitsplatzblockaden zu beseitigen und das Schaffen neuer Arbeitsplätze zu erleichtern.

Weitere signifikante Umfragewerte:

- Besonders negativ fielen die Antworten auf Fragen nach dem Bildungsstand von Ausbildungsplatzbewerbern aus. Gefragt nach deren größten Defiziten wurden das sprachliche Ausdrucksvermögen, mangelnde Mathematikkenntnisse sowie nicht ausreichende Sozialkompetenzen genannt.

- "Kreditklemme": den jüngsten Meldungen der KfW über eine unmittelbar bevorstehende Kreditkrise ist entgegen zu halten, dass lediglich 14 Prozent der Befragten gestiegene Kreditkosten verzeichnet haben. Flächendeckende Knappheiten am Markt kündigen sich anders an.



Die Umfrage wurde im April unter 395 Familienunternehmern durchgeführt. Die vollständigen Ergebnisse der Erhebung finden Sie hier im Anhang.
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