Familienunternehmer zur Patentbox: Chancengleichheit zwischen multinationalen Konzernen und deutschen Familienunternehmen

Lutz Goebel: Patentbox darf nicht im Alleingang kommen

(lifePR) ( Berlin, )
Vor dem Treffen der G20-Finanzminister setzt Wolfgang Schäuble nun ein wichtiges Signal. Er kündigte an, den Steuersatz auf Patente und Lizenzen zu senken und damit eine sogenannte Patentbox in Deutschland einzuführen.

Lutz Goebel, Präsident des Verbands DIE FAMILIENUNTERNEHMER: "Neue Ideen sind in Deutschland kostbar. Unternehmen zahlen fast 30 Prozent Steuern auf ihre Patente - in Großbritannien sind es nur zehn, in den Niederlanden fünf Prozent. Klar, dass multinationale Konzerne ihre Patente im Ausland anmelden - je nach Steuersatz. Familienunternehmer, die ihre Wurzeln in Deutschland haben, können und wollen das nicht. Daher begrüßen wir Schäubles Vorstoß. Er hat verstanden, dass es bei der Debatte um internationale Gewinnverlagerung nicht nur um die Frage nach Steuergerechtigkeit geht, sondern vor allem um die internationale Wettbewerbsfähigkeit deutscher Familienunternehmen. Statt neue Vorschriften zu erfinden, die nicht nur die angeprangerten steuervermeidenden Großkonzerne treffen, sondern speziell den deutschen Mittelstand, stärkt eine Patentbox den Forschungs- und Innovationsstandort Deutschland. So wäre Chancengleichheit hergestellt zwischen multinationalen Konzernen und deutschen innovativen Familienunternehmen."

Allerdings warnt Goebel: "Eine Patentbox darf nicht im Alleingang kommen. Sie muss international koordiniert werden, um Doppelbesteuerungen zu vermeiden."
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