Familienunternehmer warnen vor Fehlentscheidung bei der Flexi-Rente

Lutz Goebel: Union darf sich nicht über den Tisch ziehen lassen

(lifePR) ( Berlin, )
Am gestrigen Abend fand eine Anhörung von Verbänden und Gewerkschaften durch die Arbeitsgruppe "Flexi-Rente" statt. Es scheint, dass am Ende nur spärliche Veränderungen bei der Teilrente und die Einführung der Kombi-Rente herauskommen.

Lutz Goebel, Präsident des Verbands DIE FAMILIENUNTERNEHMER: "Der Wirtschaftsflügel der Union ist mit seiner Zustimmung zum Rentenpaket in Vorleistung gegangen. Im Gegenzug wurde ihm zugesichert, im Rahmen einer Arbeitsgruppe die Ausgestaltung der Flexi-Rente zu diskutieren. Ziel war es, die negativen Folgen der Rente mit 63 zumindest abzumildern und Anreize für längeres Arbeiten zu schaffen. Davon ist in den bisherigen Sitzungen herzlich wenig zu hören. Der Kompromiss, auf den sich Union und SPD zu einigen scheinen, wird nicht einmal annähernd den Erfordernissen der demografischen Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt und den Gegebenheiten der sozialen Sicherungssysteme gerecht. Die Union muss aufpassen, nicht über den Tisch gezogen zu werden. Es dürfen keine weiteren Frühverrentungen gefördert werden. Stattdessen sollen diejenigen belohnt werden, die über das gesetzliche Renteneintrittsalter hinaus arbeiten. Konsequenterweise müssen dann die Arbeitgeberbeiträge zur Renten- und Arbeitslosenversicherung unseren Mitarbeitern zugutekommen. Bisher haben die Arbeitnehmer nichts davon."
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