Familienunternehmer fordern vom EU-Gipfel Reform der Euro-Zone

Reinhold von Eben-Worlée: Bei Regelverstößen muss Ausschluss aus der Euro-Zone möglich sein

(lifePR) ( Berlin, )
Wie steht es um die Verhandlungsfortschritte in Sachen Brexit? Wie kann eine konsistente europäische Migrationspolitik aussehen? Wie soll die Euro-Zone nachhaltig reformiert werden? Viele Themen stehen am Donnerstag und Freitag auf der Agenda, wenn die Staats- und Regierungschefs der EU-Länder zum EU-Gipfel in Brüssel zusammenkommen.

„Damit die europäische Währungsunion dauerhaft stabil bleibt, sind Reformen unerlässlich. Allerdings sind die Ideen, die die EU-Kommission in der vergangenen Woche präsentiert hat, in dieser Hinsicht alles andere als zielführend. Anstatt die Ursachen der Risiken in der Euro-Zone anzupacken, sollen nach Vorstellung der Kommission nur neue teure Geldtöpfe entstehen, mit denen eine Schein-Stabilität erkauft werden soll“, kritisiert Reinhold von Eben-Worlée, Präsident des Verbands DIE FAMILIENUNTERNEHMER. „Wegweisend wäre es stattdessen, wenn Staatsanleihen mit Eigenkapital unterlegt werden müssen, die EZB nicht mehr Unternehmensanleihen kaufen darf, endlich ein Insolvenzverfahren für Euro-Staaten eingeführt wird und der wiederholte Regelverstoß eines Mitgliedstaates den Ausschluss aus der Euro-Zone zur Folge haben kann. Für diese Reformen muss sich Bundeskanzlerin Angela Merkel auf dem EU-Gipfel einsetzen. SPD-Chef Martin Schulz wird sie dabei hoffentlich unterstützen: Denn seine europapolitische Drohung `wer nicht mitmacht, muss gehen´, mit der er einen europäischen Superstaat bis 2025 einführen will, lässt sich 1:1 auf die Euro-Zone übertragen. Dort würde die eingeforderte Konsequenz zu Disziplin in den Mitgliedstaaten und zu mehr Stabilität in der Eurozone führen.“  
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