Donnerstag, 21. Juni 2018


  • Pressemitteilung BoxID 686882

Familienunternehmer fordern vom EU-Gipfel Reform der Euro-Zone

Reinhold von Eben-Worlée: Bei Regelverstößen muss Ausschluss aus der Euro-Zone möglich sein

Berlin, (lifePR) - Wie steht es um die Verhandlungsfortschritte in Sachen Brexit? Wie kann eine konsistente europäische Migrationspolitik aussehen? Wie soll die Euro-Zone nachhaltig reformiert werden? Viele Themen stehen am Donnerstag und Freitag auf der Agenda, wenn die Staats- und Regierungschefs der EU-Länder zum EU-Gipfel in Brüssel zusammenkommen.

„Damit die europäische Währungsunion dauerhaft stabil bleibt, sind Reformen unerlässlich. Allerdings sind die Ideen, die die EU-Kommission in der vergangenen Woche präsentiert hat, in dieser Hinsicht alles andere als zielführend. Anstatt die Ursachen der Risiken in der Euro-Zone anzupacken, sollen nach Vorstellung der Kommission nur neue teure Geldtöpfe entstehen, mit denen eine Schein-Stabilität erkauft werden soll“, kritisiert Reinhold von Eben-Worlée, Präsident des Verbands DIE FAMILIENUNTERNEHMER. „Wegweisend wäre es stattdessen, wenn Staatsanleihen mit Eigenkapital unterlegt werden müssen, die EZB nicht mehr Unternehmensanleihen kaufen darf, endlich ein Insolvenzverfahren für Euro-Staaten eingeführt wird und der wiederholte Regelverstoß eines Mitgliedstaates den Ausschluss aus der Euro-Zone zur Folge haben kann. Für diese Reformen muss sich Bundeskanzlerin Angela Merkel auf dem EU-Gipfel einsetzen. SPD-Chef Martin Schulz wird sie dabei hoffentlich unterstützen: Denn seine europapolitische Drohung `wer nicht mitmacht, muss gehen´, mit der er einen europäischen Superstaat bis 2025 einführen will, lässt sich 1:1 auf die Euro-Zone übertragen. Dort würde die eingeforderte Konsequenz zu Disziplin in den Mitgliedstaaten und zu mehr Stabilität in der Eurozone führen.“  

Die Familienunternehmer - ASU e.V.

DIE FAMILIENUNTERNEHMER folgen als die politische Interessenvertretung für mehr als 180.000 Familienunternehmer den Werten Freiheit, Eigentum, Wettbewerb und Verantwortung. Die Familienunternehmer in Deutschland beschäftigen in allen Branchen rund 8 Millionen Mitarbeiter und erwirtschaften jährlich einen Umsatz in Höhe von 1.700 Milliarden Euro.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

Garantieniveau selbst festlegen: uniVersa bietet Airbag für Fondspolice an

, Finanzen & Versicherungen, uniVersa Versicherungen

In der anhaltenden Niedrigzinsphase werden fondsgebundene Rentenversicherungen verstärkt nachgefragt. Für Anleger, die bei der Altersvorsorge...

Top-Fonds Mai 2018: BlackRock Global Funds - World Technology Fund A2 EUR (LU0171310443 )

, Finanzen & Versicherungen, AVL Finanzvermittlung e.K.

Eigenständig recherchieren, das beste Finanzprodukt finden und dann zu günstigen Konditionen kaufen - so machen es die Kunden des Finanzvermittlers...

Wenn der Dach-Hai zweimal klingelt...

, Finanzen & Versicherungen, HF.Redaktion Harald Friedrich

Offenbar haben rumänische (angebliche) Dachdecker die Oberpfalz als lohnendes Arbeitsgebiet für sich entdeckt. In übelster Drückerkolonnen-Manier...

Disclaimer