Donnerstag, 26. April 2018


  • Pressemitteilung BoxID 686882

Familienunternehmer fordern vom EU-Gipfel Reform der Euro-Zone

Reinhold von Eben-Worlée: Bei Regelverstößen muss Ausschluss aus der Euro-Zone möglich sein

Berlin, (lifePR) - Wie steht es um die Verhandlungsfortschritte in Sachen Brexit? Wie kann eine konsistente europäische Migrationspolitik aussehen? Wie soll die Euro-Zone nachhaltig reformiert werden? Viele Themen stehen am Donnerstag und Freitag auf der Agenda, wenn die Staats- und Regierungschefs der EU-Länder zum EU-Gipfel in Brüssel zusammenkommen.

„Damit die europäische Währungsunion dauerhaft stabil bleibt, sind Reformen unerlässlich. Allerdings sind die Ideen, die die EU-Kommission in der vergangenen Woche präsentiert hat, in dieser Hinsicht alles andere als zielführend. Anstatt die Ursachen der Risiken in der Euro-Zone anzupacken, sollen nach Vorstellung der Kommission nur neue teure Geldtöpfe entstehen, mit denen eine Schein-Stabilität erkauft werden soll“, kritisiert Reinhold von Eben-Worlée, Präsident des Verbands DIE FAMILIENUNTERNEHMER. „Wegweisend wäre es stattdessen, wenn Staatsanleihen mit Eigenkapital unterlegt werden müssen, die EZB nicht mehr Unternehmensanleihen kaufen darf, endlich ein Insolvenzverfahren für Euro-Staaten eingeführt wird und der wiederholte Regelverstoß eines Mitgliedstaates den Ausschluss aus der Euro-Zone zur Folge haben kann. Für diese Reformen muss sich Bundeskanzlerin Angela Merkel auf dem EU-Gipfel einsetzen. SPD-Chef Martin Schulz wird sie dabei hoffentlich unterstützen: Denn seine europapolitische Drohung `wer nicht mitmacht, muss gehen´, mit der er einen europäischen Superstaat bis 2025 einführen will, lässt sich 1:1 auf die Euro-Zone übertragen. Dort würde die eingeforderte Konsequenz zu Disziplin in den Mitgliedstaaten und zu mehr Stabilität in der Eurozone führen.“  

Die Familienunternehmer - ASU e.V.

DIE FAMILIENUNTERNEHMER folgen als die politische Interessenvertretung für mehr als 180.000 Familienunternehmer den Werten Freiheit, Eigentum, Wettbewerb und Verantwortung. Die Familienunternehmer in Deutschland beschäftigen in allen Branchen rund 8 Millionen Mitarbeiter und erwirtschaften jährlich einen Umsatz in Höhe von 1.700 Milliarden Euro.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

Gothaer liefert als einer der ersten Versicherer die Vermittlerabrechnung für Makler und Mehrfachagenten als BiPRO-Geschäftsvorfall

, Finanzen & Versicherungen, Gothaer Versicherungsbank VVaG

Als einer der ersten Versicherer hat die Gothaer die Voraussetzungen geschaffen, die 14-tägig per Post verschickte Vermittlerabrechnung zusätzlich...

BGVFLEXImobil – die neue Autoversicherung

, Finanzen & Versicherungen, BGV / Badische Versicherungen

Der BGV bietet Autofahrern ab sofort eine neue Versicherungslösung an. Mit BGVFLEXImobil bestimmt der Kunde die Höhe seiner Kfz-Versicherung...

HanseMerkur 2017: Konzern-Eigenkapital und Überschüsse auf Rekordniveau

, Finanzen & Versicherungen, HanseMerkur Versicherungsgruppe

. • Laufende Beiträge steigen mit 6,6 Prozent deutlich über Branchenschnitt ­ • Brutto-Beitragseinnahme steigt um 95,3 Mio. Euro auf 1,97...

Disclaimer