Freitag, 17. November 2017


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Familienunternehmer fordern Wirtschaft stärkende Politik statt Übernahme-Schutz für Firmen

Reinhold von Eben-Worlée: SPD im Wahlkampf als Behüter der deutschen Wirtschaft wenig glaubwürdig

Berlin, (lifePR) - Das SPD-geführte Bundeswirtschaftsministerium hat einen Verordnungsentwurf in das Bundeskabinett eingebracht, der in den Öffentlichkeit vorschnell als Schutz der deutschen Wirtschaft vor nicht-europäischen Investoren bezeichnet wurde. Reinhold von Eben-Worlée, Präsident des Verbands DIE FAMILIENUNTERNEHMER: „Der Verkauf von Unternehmen oder Anteilen ist eine aus dem Eigentumsrecht abgeleitete privatwirtschaftliche Entscheidung. Zu Recht gibt es gesetzliche Einschränkungen, wenn die öffentliche Ordnung durch einen Verkauf ins Ausland insbesondere an Investoren aus Krisenstaaten gefährdet ist. Darüber hinaus ist aber große Vorsicht geboten, wenn sich die Politik aus vermeintlich strategischen Gründen in Unternehmensverkäufe einmischt. Es gibt unzählige Unternehmensbeispiele, in denen Zukunftsprojekte erst mit ausländischen Investoren realisierbar waren.“

von Eben-Worlée weiter: „Wenn die Bundesregierung etwas für deutsche Unternehmen tun will, muss sie sich für bessere Investitionsbedingungen deutscher Firmen im Ausland einsetzen und gleichzeitig den Standort Deutschland attraktiv halten. Insbesondere die SPD sollte im Wahlkampf nicht mit dem sensiblen Thema Übernahme-Schutz den Behüter der deutschen Wirtschaft spielen, nachdem sie vier Jahre lang den heimischen Unternehmen das Leben besonders schwer gemacht hat, z. B. im Arbeits- und Energierecht.“

Die Familienunternehmer - ASU e.V.

DIE FAMILIENUNTERNEHMER folgen als die politische Interessenvertretung für mehr als 180.000 Familienunternehmer den Werten Freiheit, Eigentum, Wettbewerb und Verantwortung. Die Familienunternehmer in Deutschland beschäftigen in allen Branchen rund 8 Millionen Mitarbeiter und erwirtschaften jährlich einen Umsatz in Höhe von 1.700 Milliarden Euro.

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