Familienunternehmer: Steuerschätzung ist ein Warnschuss

Lutz Goebel: Wer den Betrieben ein Bein stellt, muss sich nicht wundern, wenn die Wirtschaft ins Straucheln gerät

(lifePR) ( Berlin, )
Heute präsentierte Finanzminister Schäuble die Ergebnisse der Steuerschätzung. Die prognostizierten Einnahmen steigen weiter. Allerdings verläuft der Anstieg flacher als bisher gedacht. Einen Einbruch der Steuereinnahmen gibt es jedoch noch nicht.

Lutz Goebel, Präsident vom Verband DIE FAMILIENUNTERNEHMER: "Die in den vergangenen Jahren beständig gestiegenen Einnahmen sind kein Naturgesetz, sondern basieren auf der Leistung der deutschen Unternehmen und ihrer Mitarbeiter. Wer den Betrieben ein Bein stellt, muss sich nicht wundern, wenn die Wirtschaft ins Straucheln gerät und folglich auch die Steuereinnahmen nicht mehr stark steigen bzw. irgendwann sinken."

Goebel weiter: "Ein Heißluftballon kann nur dann wieder Höhe gewinnen, wenn genug Ballast abgeworfen wird. Ähnlich ergeht es der wirtschaftlichen und steuerlichen Entwicklung. Weitere teure Geschenkpakete wie die Rente mit 63 oder der Mindestlohn kann sich Deutschland nicht leisten. Im Gegenteil: Es wird Zeit, dass wir investitionshemmenden Ballast abwerfen."

Trotz der Korrektur nach unten, bleiben es viele Milliarden Euro Steuern, die der Bund, die Länder und die Kommunen mehr einnehmen. "Dass der leichte Rückgang bei den zusätzlichen Einnahmen schon zu Problemen bei den öffentlichen Haushalten führt, zeigt wie sehr diese auf Kante genäht sind. Viele Bundesländer machen auch immer noch neue Schulden, und dass obwohl seit Jahren ein Positivrekord den anderen jagt bei den Steuereinnahmen. Sogar Keynesianer wissen, dass in guten Zeiten die Staatsschulden zurückgezahlt werden müssen", kritisiert Goebel.
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