Bioeier sind besser als Billigeier

(lifePR) ( Vohburg, )
Immer wieder taucht die Frage auf, wie auch kürzlich in der BILD, ob Ei nicht gleich Ei sei und damit ein Bioei viel zu teuer. Abgesehen von einem lebenswerten Legehennenleben in der ökologischen Haltungsform ist die Frage nach dem Mehrwert von Bioeiern mit einem deutlichen Ja zu beantworten.

In wissenschaftlichen Untersuchungen wurde festgestellt: Biologische Eier haben weniger Antibiotika- und Pestizidrückstände. In einem Fütterungsversuch mit Hühnern konnte nachgewiesen werden, dass die Eier der biologisch gefütterten Hühner nicht nur schwerer waren, sondern auch ein signifikant höheres Dottergewicht hatten. Bei einem Vergleich der Eiqualität bei Hühnern aus Freilauf-, Boden- und Käfighaltung konnten signifikante Unterschiede bezüglich der Gehalte an Lecithin und Fett zu Gunsten der Haltung mit Auslauf ins Grünland gezeigt werden. So Dr. phil. Alberta Velimirov in ihrer Studie "Ist bio wirklich besser? Umfassende Literaturrecherche zur Ermittlung potenzieller Vorteile biologisch erzeugter Lebensmittel".

Auch die Stressbelastung in der Kleingruppen-Käfighaltung wie in der Bodenhaltung durch zu große Besatzdichte ist ein nicht zu unterschätzen­der Faktor für die Eiqualität. In der Kleingruppen-Käfighaltung sitzen ca. 12,5 Hennen auf dem Quadratmeter, in der Bodenhaltung sind es 9. Im Gegensatz dazu sind nach EU-Verordnung 6 Hühner pro Quadratmeter Stallfläche plus 4 Quadratmeter Auslauf erlaubt und nach den Richtlinien der Biohennen AG tummeln sich gerade mal 4,5 Legehennen auf den Quadratmeter, haben immer einen großen Wintergarten zur Verfügung und im Auslauf weitere 4 Quadratmeter je Huhn. Durch dieses hervorragende Platzangebot können die Hennen ihr Sozialleben frei gestalten und sich, wenn nötig, gut aus dem Wege gehen.

Ein weiterer Punkt ist die Fütterung. 100 Prozent Biofutter wie es die Bauern der Biohennen AG verfüttern macht sich sehr wohl im Eigeschmack bemerkbar. Beta-Carotin, ein den Dotter färbender Zusatzstoff im Futter, wird in der ökologischen Legehennenhaltung, anders als im BILD-Artikel behauptet, nicht eingesetzt, da er nicht zu den von der EU-Öko-Verordnung, Anhang VI, erlaubten Futtermittel­zusatzstoffen zählt.

Das hohe Platzangebot pro Henne, die natürliche Fütterung und auch die tierpflegerische Arbeit durch Handfütterung mit Körnern schlägt sich selbstverständlich auf den Preis nieder. Dafür bekommt der Verbraucher jedoch ein Ei von Legehennen, die noch in bäuerlicher Tradition gehalten, mit natürlichem Futter gefüttert werden und das stressfrei gelegt worden ist. Das sollte einen höheren Eierpreis wert sein!
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