Diakonie-Zitat: Die Zukunft der Jugendhilfe geht nur inklusiv

(lifePR) ( Berlin, )
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) hat zur Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe einen einjährigen Dialogprozess durchgeführt. Heute findet die Abschlussveranstaltung statt, auf der die Ergebnisse vorgestellt werden, die Grundlage für ein Reformgesetz werden sollen.

Angesichts dieser Veranstaltung kommentiert Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland:

"Die Zukunft der Jugendhilfe geht nur inklusiv! Die anstehende Gesetzesreform darf keine Enttäuschung werden. Dass nach zehn Jahren UN- Behindertenrechtskonvention in Deutschland Kinder noch immer in unterschiedliche Hilfesysteme aufgeteilt werden, ist ein Skandal! Für Kinder mit einem IQ von 69 ist die Behindertenhilfe, ab einem IQ von 70 die Jugendhilfe zuständig. Eltern kämpfen mit Zuständigkeitsstreitigkeiten, sie werden zwischen Behörden hin und her geschoben und im schlimmsten Fall erhalten sie verspätete, unzureichende oder gar keine Hilfen. Das darf nicht sein. Die Erwartungen an die Modernisierung der Kinder- und Jugendhilfe sind hoch. Nun muss das Ministerium für die Umsetzung sorgen. Wir bringen gerne konkrete Vorschläge und unsere Expertise ein."

 
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