Montag, 22. Januar 2018


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Gagfah-Wohnungs-Verkauf nicht einfach so zustimmen

DGB Dresden mahnt Mieterinterressen zu berücksichtigen!

Dresden, (lifePR) - Zur heute bekannt gewordenen angedachten Strategie des Gagfah-Konzerns, seinen Dresdner Wohnungsbestand komplett zu verkaufen, äußert sich der DGB Dresden Oberes Elbtal kritisch. Die Gewerkschaften hatten seinerzeit den Totalverkauf verhindern wollen und mit einer entsprechenden Bürgerinitiative mehr als 40.000 Unterschriften gesammelt. Jetzt zeigt sich einmal mehr, dass jeder einzelne Kritikpunkt des WOBA Deals berechtigt war.

DGB Regionsvorsitzende Ralf Hron, erklärte dazu am Donnerstag in Dresden: "Die Stadt darf einem Weiterverkauf nicht ohne Bedingungen zustimmen. Maßgeblich ist es, dass die Sozialcharta ohne Abstriche eingehalten wird." Die Bürgerinnen und Bürger haben aus Sicht des DGB ein Recht darauf zu wissen, was mit einem möglichen neuen Eigentümer passieren wird. "Einmal mehr zeigt sich, was nach den größenwahnsinnigen 'Monopolyspielen" passiert. Die Mieter, die Bürger zahlen die Rechnung. Alles, auch Wohnraum, wird zum Spekulationsobjekt gemacht. Das kann und wird nicht gut gehen", so Hron. Die Stadt muss jetzt darüber nachdenken, wie der Aufbau eines neuen kommunalen Wohnungsbestandes, mit sozialem Ziel, voran getrieben werden kann.

Den ehemaligen Verkäufer-Fraktionen aus Dresden empfiehlt der DGB Vorsitzende endlich Demut und Nachdenken. "Nachdem schon beim letzten aktuellen Vergleich mit der Gagfah der Finanzbürgermeister mit einem lächerlichen Vergleichsabschluss aus einem möglichen Haftungsausschlüssen quasi 'freigekauft' werden musste, ist nunmehr das Maß überschritten. Die Privatisierermüssen jetzt endlich die Risiken zur Kenntnis nehmen." Außerdem fordert der DGB Dresden, dass der Verkaufsprozess an sich von einer unabhängigen Instanz genauer unter die Lupe genommen wird. "Es ist doch schon erstaunlich, was sich um und seit dem Verkauf getan hat. Uns würde schon mal genauer interessieren, wer was und wann bei diesem Verkaufsdeal verdient hat. Das Gagfah-Konzept selbst scheint offensichtlich ebenfalls nicht aufgegangen zu sein. Oder war es etwa schon damals Absicht, den Dresdner Wohnungsteil des Konzerns in eine Pleite laufen zu lassen.", so fragte Hron abschließend.

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