Sonntag, 25. Februar 2018


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DGB begrüßt die Bürgerentscheidung in Dresden

Gewerkschaften fordern: Jetzt konstruktiv zusammenarbeiten

Dresden, (lifePR) - Der DGB Dresden-Oberes Elbtal begrüßt das eindeutige Votum des Bürgerentscheides in Dresden zum Erhalt der kommunalen Krankenhäuser in städtischer Hand. Die Bürgerinnen und Bürger haben entschieden und damit einem monatelangen Streit den vorläufigen Endpunkt gesetzt. Nun ist es aus Sicht der Gewerkschaften Zeit, sich konstruktiv an die Arbeit zu machen und den Häusern ein solides Konzept für die Zukunft zu geben. Dass die Umwandlung in eine GmbH ohne erkennbares inhaltliches Konzept für die Konsolidierung kein zukunftstaugliches Modell war, sollten jetzt alle politischen Kräfte in der Sächsischen Landeshauptstadt verstanden haben. Der DGB hatte, ebenso wie ver.di, immer wieder darauf hingewiesen, dass die Stadtverwaltung bereits seit Jahren den Auftrag hat, sich um eine solidere Wirtschaftlichkeit zu kümmern.

Ralf Hron, DGB-Regionsvorsitzender, dazu am Tag nach der Entscheidung: "Die Dresdnerinnen und Dresdner haben das Märchen von 'Privat geht immer besser' satt. Gesundheitsmarkt ohne soziale Verantwortung ist den Lebensinteressen der Menschen fremd." Aber die Entscheidung ist aus Sicht des DGB in Dresden natürlich eine schallende Ohrfeige für diejenigen, die die politische Steuerung der Eigenbetriebe zu verantworten haben. "Gegen eine bessere Zusammenarbeit, wirtschaftliche Konzepte zum gemeinsamen Marketing, Einkauf, Bettenbelegung, Kooperationen auf medizinischem Gebiet und vielem mehr hat auch vorher niemand ernsthaft etwas gesagt." Der DGB mahnt an, jetzt zu klären, warum dies von Seiten der Leitung nicht gemacht wurde. Und natürlich kann auch in einem städtischen Eigenbetrieb investiert werden, was ohne Zweifel notwendig ist.

Hron: "Jetzt fordere ich die Verantwortlichen auf, konstruktiv zusammenzuarbeiten im Sinne der Patienten und Beschäftigten." Abschließend erklärte Hron, "die FDP-Äußerungen von heute Nacht, von einer angeblichen "Angstkampagne" nehme ich mal nicht so wichtig. Die FDP muss jetzt sehr genau überlegen, ob sie sich auch in Dresden auf den Weg der Bedeutungslosigkeit macht."

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