Mitgliederversammlung mit Stipendienvergabe

(lifePR) ( Berlin, )
Die diesjährige Mitgliederversammlung der DGAW hat am Freitag, 17.06.2011 an der TU Berlin stattgefunden. Diese Örtlichkeit wurde bewusst gewählt, da das Jahr 2011 für die DGAW ganz im Zeichen derWissenschaft steht. In diesem Sinne war ein wesentlicher Programmpunkt der Mitgliederversammlung die Vergabe zweier Stipendien an den wissenschaftlichen Nachwuchs der Branche.

Nach der Begrüßung durch unseren Präsidenten Herrn Thomas Obermeier leitete dieser anhand eines Grußwortes der Ministerin Schavan zum Programmpunkt "Wissenschaftskongress" über. In ihrem Grußwort übermittelte Ministerin Schavan ihren Dank an die DGAW dafür, eine nachhaltige Wirtschafts- und Lebensweise im Bewusstsein der Menschen in unserem Land zu verankern und die wissenschaftliche Beschäftigung mit den Themen Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung mit der Vergabe von Stipendien zu fördern. Die Initiative der DGAW und deren Kooperationspartnern,Wissenschaftlerinnen undWissenschaftler zu unterstützen und in gute Ideen zu investieren, bezeichnete sie als die nachhaltigste Form der Zukunftsvorsorge in einer modernen Gesellschaft und beglückwünschte die Stipendiaten.

Prof. Rettenberger, Vorstandsmitglied der DGAW, berichtete über den bereits Ende März 2011 in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Rohstoff- und Energietechnologie der TU München durchgeführten I. Wissenschaftskongress "Abfall- und Ressourcenwirtschaft" in Straubing. Hier erhielten die beiden besten Arbeiten in den Kategorien Vortrag und Poster abschließend einen namhaften Geldpreis, der von zahlreichen Unternehmen der Branche gesponsert wurde.

Als Gastredner konnten wir Herrn Dr. Thorsten Clajus von der Fa. Merck KGaA gewinnen.

Dieser betonte die entscheidende Rolle der Verknüpfung von Industrie undWissenschaft für eine nachhaltige Produktion und stellte in einem eindrucksvollen Vortrag dar, wie Abfallproduzenten einen effektiven Beitrag zur Ressourcenschonung leisten können.

Im Anschluss verlieh die DGAW zwei Stipendien an Teilnehmer desWissenschaftskongresses in Höhe von je 4.000 EUR für Forschungsarbeiten im Bereich Rohstoff- und Recyclingwirtschaft. Die Stipendiatin Frau Ramona Götze beschäftigt sich in ihrer Forschung mit der Rückgewinnung von seltenen Metallen und stellte ihr Vorhaben den interessierten Mitgliedern vor. Der Stipendiat Herr Nicolas Escalante konnte seine Arbeit zum Thema "Modellbildung und Simulation für die strategische Planung der nachhaltigen Abfallwirtschaft und des Ressourcenmanagments in Megacities in Entwicklungs- und Schwellenländern" aufgrund einer derzeitigen Forschungsreise nach Addis Abeba leider nicht persönlich präsentieren. Der nächste Wissenschaftskongress der DGAW wird im ersten Quartal 2012 in Rostock in Kooperation mit dem Institut für Umweltingenieurwesen der Universität Rostock stattfinden.

Im Tätigkeitsbericht wurde als besonderer Höhepunkt 2010 die Präsentation eines DGAWGemeinschaftsstandes mit zehn Mitgliedsunternehmen auf der IFAT 2010 in München herausgestellt. Im Rahmen der Messe hat die DGAW eine hochkarätig besetzte Fachveranstaltung zum Thema "Ressourcenmanagement für Industrie und Landwirtschaft" in Kooperation mit dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit durchgeführt. Auch 2012 wird die DGAW wieder mit einem Gemeinschaftsstand vertreten sein, interessierte Mitglieder können sich hierfür noch bis Ende Juni 2011 anmelden.
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