Donnerstag, 23. Februar 2017


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Selbstverpflichtungserklärung definiert Qualitätskriterien und Unternehmensziele 2008-2010

Deutschlandradio zur Innovation verpflichtet / Qualitätsstandards setzen Maßstäbe für journalistisches Handeln

(lifePR) (Berlin, ) In einer Selbstverpflichtungserklärung für die Jahre 2008 bis 2010, die vom Hörfunkrat verabschiedet wurde, werden journalistische Qualitätsstandards definiert, an denen die beiden nationalen Programme Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur gemessen werden wollen. So haben beim Nationalen Hörfunk Eigenproduktionen und Erstsendungen Vorrang vor Sendeformaten, die in anderen Programmen bereits gelaufen sind. Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur sind angehalten, genreübergreifende Akzente zu setzen und neue Angebote zu entwickeln. So heißt es in der Präambel: "Deutschlandradio hat die Pflicht zur Innovation."

Markenzeichen des Deutschlandradios ist der hohe Wortanteil. Er beträgt beim Deutschlandfunk 73 Prozent, bei Deutschlandradio Kultur 67 Prozent. Die Musikauswahl erfolgt nach künstlerischen und journalistischen Kriterien. Eingespielte Titel und Konzerte werden redaktionell erläutert. Programmprägend für Deutschlandradio Kultur sind das tägliche Radiofeuilleton werktags je sechs Stunden und die aktuellen Kulturnachrichten, die sechsmal täglich ausgestrahlt werden.

In der Selbstverpflichtungserklärung werden auch Programmprojekte für 2008 bis 2010 vorgestellt. So ist der Einsatz eines Parlamentsreporters geplant, der direkt aus dem Bundestag berichten soll. Des weiteren ist eine Reportagereihe vom Meridian 11, der Deutschland von Fehmarn bis zur Zugspitze durchzieht, geplant. Die Serie Literarische Plätze wird mit Dokumentationen über "Die fünf Köln des Heinrich Böll" und die Schauplätze in Elias Canettis "Die Stimmen von Marakesch" fortgesetzt. Intensiv wird sich der Nationale Hörfunk mit dem Fall der Mauer im Jahre 1989 befassen.

Am 09. November 2009 wird ein Benefizkonzert im Berliner Dom an den Mauerfall vor zwanzig Jahren erinnern. Es spielen das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, das Deutsche Symphonie- Orchester Berlin unter ihren Chefdirigenten Marek Janowski und Ingo Metzmacher. Bei diesem Konzert treten auch der Rundfunkchor Berlin und der RIAS Kammerchor auf. Die vier europäischen Spitzenensembles sind in der Rundfunk Orchester und Chöre GmbH Berlin (roc berlin) zusammengefaßt. Deutschlandradio ist Mehrheitsgesellschafter dieses Bündnisses für Musik in Berlin.

Der gesamte Text der Selbstverpflichtungserklärung ist unter www.dradio.de veröffentlicht.

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