Wasser(!)dichte Auswertung belegt gesundheitlichen Nutzen von moderatem Weinkonsum

(lifePR) ( Mainz, )
Nunmehr ist es besser belegt als jemals zuvor: Der mäßige aber regelmäßige Genuss von Wein und anderen alkoholischen Getränken schützt die Gesundheit. Zu diesem Ergebnis kam eine internationale Arbeitsgruppe von Wissenschaftlern aus drei verschiedenen Universitäten. Ihre Forschungen wurden jüngst im renommierten British Medical Journal (BMJ) veröffentlicht (1). Sie hatten die aussagefähigsten 84 Langzeitbeobachtungsstudien an Männern und Frauen aus allen Teilen der Welt in einer Metaanalyse zusammengefasst.

Die Ergebnisse lassen aufhorchen: Im Vergleich zu Abstinenz war das Risiko für Herz-Kreislauf-Sterblichkeit um 25 Prozent gesenkt. Die Dosis, die das geringste Risiko hierfür an-zeigt, ist der Bereich zwischen 15 und 30 Gramm Alkohol (entsprechend 200 - 400 ml Wein) pro Tag, wobei Frauen eher im niedrigeren Bereich einzuordnen sind. Nimmt man alle Todes-ursachen zusammen, ergibt sich für moderaten Konsum von bis zu 15 g Alkohol eine signifi-kante gesenkte Gesamtsterblichkeit um 13 Prozent.

Diese statistischen Effekte beruhen insbesondere auf biologisch nachvollziehbaren Einflüssen des Alkohols, wie eine parallel veröffentlichte Metaanalyse dokumentiert (2). Darin belegen die Ergebnisse von 63 kontrollierten Stoffwechselstudien, dass ein wenig Ethanol

- das HDL-Cholesterin signifikant anhebt und das LDL-Cholesterin im Trend leicht senkt
- den Fibrinogenspiegel signifikant senkt
- und den Adiponektinspiegel signifkant anhebt.

Diese Effekte sind als gefäßschützend und thrombosevorbeugend anerkannt, so dass eine ursächlich schützende Wirkung nahe liegt. Entgegen weit verbreiteter Einschätzung wird der Triglyceridspiegel ("Blutfette") nicht gesteigert.

Diese beiden neuen Metaanalysen stellen die zur Zeit beste verfügbare Evidenz dar zum prä-ventiven Einfluss des moderaten Konsums alkoholischer Getränke.

Analysiert man diese Ergebnisse in Kombination mit Studien, die die für Weintrinker typischen Trinkmuster sowie die gesundheitlich wertvollen Weinphenole berücksichtigt, kann ein noch deutlicheres gesundheitliches "Plus" für moderate Weinkonsumenten angenommen werden.

1. Ronksley PE, Brien SE, et al. Association of alcohol consumption with selected cardiovascular dis-ease outcomes: a systematic review and meta-analysis. BMJ. 2011 Feb 22;342:d671.

2. Brien SE, Ronksley PE, Turner BJ, et al. Effect of alcohol consumption on biological markers associated with risk of coronary heart disease: systematic review and meta-analysis of interventional studies. BMJ. 2011 Feb 22;342:d636.
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