Freitag, 23. Februar 2018


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Sarg niemals nie

Das Musical zum Totlachen

München, (lifePR) - Tief schwarze Münchenpremiere

„Neue deutsche Musicals gibt es nicht viele. Das wollen wir ändern. Wir haben uns zur Aufgabe gemacht neue Musicals zu schreiben und zu produzieren“, sagen die Macher von SARG NIEMALS NIE. „Uns reizen außergewöhnliche, teils skurrile Themen und Geschichten. Die Themen von denen man im ersten Moment kein Musical erwarten würde.“ Mit dem Stück von Dominik Wagner und Jörn-Felix Alt feiern wir eine tief schwarze Münchenpremiere im historischen Silbersaal. Tod und das Sterben sind in der heutigen Gesellschaft ein Tabu-Thema. Etwas, wovor man Angst haben muss, etwas über das man nicht spricht. Aber Warum wird etwas tot geschwiegen, wenn es doch so zu unserem Leben gehört? Mit dieser Frage haben sich Wagner und Alt beschäftigt. „In der Arbeit und Entwicklung sind viele Fragen aufgekommen: Wie gehen die Menschen mit dem Tod um? Was bedeutet es, einen Beruf zu haben, der mit dem Tod arbeitet? Können wir dem Tod etwas Komisches abgewinnen?“

Auf einige Fragen haben sie heute noch nicht die endgültige Antwort gefunden. Aber sie haben ein Theaterstück geschaffen, das uns diesem Thema näher bringt.

Die Handlung

Versuch's mit schwarzem Humor." Das war das Motto von Herrn Schneider. Seit seinem Tod versucht sein Sohn David das bankrotte Familienunternehmen vor dem Ruin zu retten. Ihm zur Seite steht nur seine polnische Haushaltshilfe Dakmar, in die David hoffnungslos verliebt ist. Unerwartet taucht Tim, Davids älterer Bruder, auf. Er ist als Jugendlicher nach Indien abgehauen, um sich weniger dem Tod und mehr dem Leben zu widmen: Tim wurde Kamasutra-Meister. Er ist zurückgekehrt, um sein Erbe abzuholen.

David ist nicht erfreut, seinen Bruder wiederzusehen. Er muss ihm erklären, dass das Unternehmen pleite ist. Um Geld zu beschaffen und die Firma zu retten, fasst er den verzweifelten Plan, IKEA-Pax- Schränke in Särge umzubauen. Dakmar wünscht sich indes, dass David endlich den ersten Schritt macht und ihr seine Liebe gesteht. Nur beim gemeinsamen Kiffen nach einer erfolgreichen Bestattung kommen sich David und Dakmar ein wenig näher. Durch ein Missgeschick gelangt die Asche von Herrn Schmitt in das Weed. Diese Mischung entpuppt sich plötzlich als beste Droge aller Zeiten. Tim hat sofort eine neue Idee: Sie verkaufen Herrn Schmitt als Shit. Das Geschäft läuft prächtig, bis die Polizei hinter die Machenschaften der drei Hobby-Dealer kommt.

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