Sonntag, 24. September 2017


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Pianist Lars Vogt ersetzt Leon Fleisher im DSO-Konzert am 25. April

Philippe Jordan dirigiert Werke von Bartók, Beethoven und Strauss

Berlin, (lifePR) - Das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin freut sich sehr, dass sich Lars Vogt kurzfristig bereit erklärt hat, am kommenden Sonntag, den 25. April, für Leon Fleisher im Symphoniekonzert unter Philippe Jordan einzuspringen. Er wird Ludwig van Beethovens Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur interpretieren, anstatt des ursprünglich für die Programmfolge vorgesehenen Klavierkonzerts D-Dur für die linke Hand von Maurice Ravel. Leon Fleisher war wegen der großräumigen Sperrung des europäischen Luftraums bedauerlicher Weise nicht in der Lage, rechtzeitig zu Probenbeginn anzureisen und musste seine Teilnahme leider absagen.

Der Dirigent Philippe Jordan steht am 25. April erstmals in einem Abonnementkonzert am Pult des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin. Er gehört zu den herausragenden Dirigenten der jüngeren Generation. Seit Beginn der aktuellen Saison ist er Musikdirektor der Opéra National de Paris. Im Rahmen des DSO-Gastspiels 2008 am Festspielhaus Baden-Baden arbeitete er erstmals mit dem Orchester zusammen. Am kommenden Sonntag dirigiert er neben Beethovens Klavierkonzert >Zwei Bilder< von Béla Bartók und Richard Strauss' Symphonische Dichtung >Also sprach Zarathustra<.

Der 1970 in Westfalen geborene Pianist Lars Vogt zog erstmals große Aufmerksamkeit auf sich, als er 1990 den zweiten Preis beim internationalen Klavierwettbewerb in Leeds gewann. Darauf schloss sich eine herausragende Karriere sowohl in Europa als auch in den USA sowie in Fernost an. Er gastierte u.a. bei den New Yorker Philharmonikern, dem Chicago Symphony Orchestra, dem NHK Symphony, dem London Symphony Orchestra, den Wiener Philharmonikern und dem Concertgebouw Orchester. Im Konzert mit dem DSO spielt er Ludwig van Beethovens Klavierkonzert Nr. 4. Es entstand in der produktivsten Phase des Komponisten in den Jahren 1805|06 und steht am Übergang von der klassischen zur romantischen Epoche.

Dem Klavierkonzert werden am 25. April zwei aufsehenerregende Werke des 20. Jahrhunderts gegenübergestellt. Der Ton in Strauss' >Also sprach Zarathustra< ist euphorisch und sarkastisch, herausfordernd und zart, vermessen und trivial, kühn, versonnen, aufbrausend und herablassend - wie die Sprache der gleichnamigen Vorlage von Friedrich Nietzsche. Béla Bartóks >Zwei Bilder< führen Einflüsse aus der damaligen französischen Moderne um Debussy und Ravel einerseits und Inspiration aus alten rumänischen und ungarischen Liedern und Tänzen andererseits in einer Tondichtung zusammen.

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