Mittwoch, 22. Februar 2017


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James Ehnes mit Antonín Dvoráks Violinkonzert beim DSO

Gianandrea Noseda dirigiert Werke von Karlowicz und Prokofjew

(lifePR) (Berlin, ) Am 18. April begrüßt das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin zwei hochkarätige Gäste: Der kanadische Geiger James Ehnes interpretiert Dvoráks Violinkonzert a-Moll. Gianandrea Noseda, der 2007 mit dem DSO sein Berlin-Debüt gab, dirigiert neben Dvoráks Solokonzert die Musik zum Schauspiel >Bianca da Molena< von Mieczyslaw Karlowicz und Sergej Prokofjews Fünfte Symphonie.

James Ehnes debütierte 1995 im Alter von 19 Jahren, noch vor seinem Studienabschluss an der New Yorker Juilliard School, beim DSO. Seither hat er sich einen festen Platz in der internationalen Spitzenliga der Violinvirtuosen erspielt. Das Dvorák-Violinkonzert nahm er 2005 mit dem BBC Philharmonic für das Label >Chandos< auf, Dirigent der Einspielung war eben jener, der mit Ehnes den Konzertabend in der Philharmonie gestaltet, Gianandrea Noseda.

Der gebürtige Mailänder Gianandrea Noseda ist seit 2006 Chefdirigent des BBC Philharmonic Orchestra und außerdem Künstlerischer Leiter des Stresa Festivals. Mit >Bianca da Molena< bringt er ein selten gespieltes Werk auf die Bühne, das während Karlowiczs Studentenzeit in Berlin entstand. Der polnische Komponist schrieb es zu einem Schauspiel seines Freundes Józafat Nowinski mit dem Titel >Die weiße Taube<. Es handelt von »fahrenden Rittern und verhängnisvoller Liebe und endet mit dem Tod der Heldin« (Richard Whitehouse). Karlowicz hat dieses Drama ähnlich einer Symphonischen Dichtung in Töne gesetzt.

Den Abschluss des Konzerts bildet Prokofjews Symphonie Nr. 5, die der Komponist im Sommer 1944 schrieb. Die Fünfte, so äußerte sich ihr Schöpfer, schließt eine Schaffensperiode ab. Tatsächlich hält die Komposition Rückblick, bündelt Erfahrungen aus anderen Genres, wie etwa aus Ballettmusiken, Opern und Filmmusik. Das heterogene Material verschmilzt in der Symphonie zu einem großen Ganzen. Prokofjew nannte seine Fünfte eine »Symphonie der Größe des menschlichen Geistes, als Lobgesang auf den freien und glücklichen Menschen«. Dass diese Aussage sich auch auf den politischen Hintergrund des zu Ende gehenden Krieges bezieht, ist denkbar. Am Tage der Uraufführung überquerte die Rote Armee auf ihrem siegreichen Vormarsch nach Deutschland die Weichsel .

So 18. April | 20 Uhr | Philharmonie | 18.55 Uhr Einführung mit Habakuk Traber
GIANANDREA NOSEDA | James Ehnes Violine
Mieczyslaw Karlowicz ›Bianca da Molena‹
Antonín Dvorák Violinkonzert a-Moll
Sergej Prokofjew Symphonie Nr. 5 B-Dur

Karten von 15 € bis 44 € sind erhältlich beim DSO-Besucherservice unter Tel. 030. 20 29 87 11 oder unter tickets@dso-berlin.de und an der Abendkasse

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