Samstag, 27. Mai 2017


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Machen die Schweizer den besseren Bachelor?

(lifePR) (Berlin, ) .
- "Die Schweizer kommen!": Neue Ausgabe des "DSW-Journal" des Deutschen Studentenwerks (DSW)
- Schweizer Studierende und der Bachelor: Zwischen Protest und Konservativismus
- Bologna in Lüneburg und Cottbus: Die Rezepte der Schweizer Sascha Spoun und Walter Ch. Zimmerli für ihre Universitäten

Kann Deutschland von der Schweiz lernen, wie man den Bachelor besser macht? Ein Bachelor in Medizin - warum machen das die Schweizer? Und wie haben es die Schweizer Studierenden geschafft, dass die Bildungspolitik sie von Anfang an bei Bachelor/Master eingebunden hat? Für die neue Ausgabe des "DSW-Journal", das Magazin des Deutschen Studentenwerks (DSW), hat "taz"-Autor Christian Füller im vermeintlichen Uni-Musterländle recherchiert.

"Die Schweizer kommen!", titelt das Magazin und lässt zwei Schweizer Professoren zu Wort kommen, die an der Spitze deutscher Universitäten stehen: Sascha Spoun von der Leuphana-Universität Lüneburg und Walter Ch. Zimmerli von der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus.

Ein College für den Bachelor, eine Graduate School für Masterstudium und Promotion, schließlich eine Professional School für das berufliche Weiterbildungsstudium: An der Leuphana habe man "einen anderen Weg beschritten als die meisten deutschen Hochschulen", schreibt Sascha Spoun in seinem Beitrag für das "DSW-Journal". Ein Beispiel: In Lüneburg absolvieren alle Erstsemester, unabhängig von ihrer Fächerwahl, gemeinsam das "Leuphana Semester". Sie erwerben quantitative und qualitative Methodenkompetenz, beschäftigen sich mit den Grundfragen der Wissenschaft und hinterfragen "das ethisch motivierte Verantwortungsbewusstsein der Wissenschaft."

Die Schweizer kommen nicht, sie sind schon längst da, beginnt Walter Ch. Zimmerli seinen Beitrag mit einem Seitenblick auf die deutsche Universitätsgeschichte. Der Präsident der BTU Cottbus ist überzeugt, "dass auch staatliche Universitäten mittelständische Unternehmen sind, die zwar ihre akademischen Besonderheiten haben, aber durchaus unternehmerisch geführt werden können" - einschließlich Unternehmensstrategie und Markenbildung. Da die BTU Cottbus ihre Studiengänge bereits vollständig auf Bachelor/Master umgestellt habe, sei man bereits "in der zweiten Runde" des Bologna-Prozesses, bei der Reform der Studiengänge. Universitätsleitung und Studierende hätten dazu gemeinsam eine "Cottbuser Bildungsdeklaration" erarbeitet.

Das DSW-Journal 1/2010 zum kostenlosen Download (44 Seiten): www.studentenwerke.de

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