Dienstag, 23. Mai 2017


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Kleine Pellets in großen Heizanlagen

Neue Informationsplattform für Planer und Betreiber von großen Pelletfeuerungen

(lifePR) (Berlin, ) Während die Energiewende im Heizungskeller bei Ein- und Zweifamilienhäusern noch etwas schleppend in Fahrt kommt, erfreut sich der Energieträger Holzpellets in Gebäuden mit hohem Wärmebedarf sowie bei Nutzern von Prozesswärme überdurchschnittlicher Beliebtheit. Immer mehr Großprojekte wie Schulen, Schwimmbäder, Gärtnereien und Wohnanlagen setzen auf Wärme aus Pellets. Auch in Molkereien, Großbäckereien und sogar schon in einer Arena der Fußballbundesliga (Hoffenheim) kommen die kleinen Holzpresslinge zum Einsatz. Nach einer aktuellen Erhebung des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes e.V. (DEPV) werden im Jahr 2012 in Deutschland rd. 2.500 Feuerungen mit einer Leistung von mehr als 100 Kilowatt (kW) betrieben. Dafür werden rd. 500.000 Tonnen Pellets eingesetzt, was ca. einem Viertel der jährlichen Inlandsproduktion entspricht. Deshalb schafft das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) ab Herbst 2012 eine Informationsplattform für Planer und Betreiber dieser Anlagen ("Planung und Betrieb großer Pelletfeuerungen"), welche sich sowohl aus Veranstaltungen als auch einem zielgruppenspezifischen digitalen Medienangebot zusammensetzt.

"Kommunen, Gewerbebetriebe und Vermieter haben den Energieträger Holzpellets für sich entdeckt - und das aus gutem Grund. Zum einen reduziert Wärme aus Pellets den CO2-Ausstoß gegenüber fossilen Brennstoffen deutlich und ein erheblicher Betriebskostenvorteil gegenüber Öl und Gas führt nach wenigen Jahren schon zur Amortisation der Anlagen. Zum anderen ist der Betrieb einer Pelletheizung komfortabler als der einer Hackschnitzelanlage", sagt hierzu DEPI-Geschäftsführer Martin Bentele. Eine Fülle von Fragestellungen, die sich rund um Konzeption und Betrieb der Anlagen ergebe, erzeuge bei Planern und technisch Verantwortlichen jedoch ein sehr hohes Informationsbedürfnis, welches bislang nur unzureichend befriedigt werden konnte. Mit der Plattform "Planung und Betrieb großer Pelletfeuerungen" will das DEPI diesem Defizit nun wirkungsvoll begegnen. Damit soll Planungssicherheit und eine Optimierung des Anlagenbetriebs erreicht werden. "Dies wird die Basis für eine weitere dynamische Marktentwicklung in diesem Segment bilden", betont Bentele.

Bei den ersten beiden Veranstaltungen der Plattform am 23.10. (Würzburg) und 24.10. (Bielefeld) wird die neue VDI-Richtlinie 3464, an deren Gestaltung der DEPV maßgeblich mitgewirkt hat, erläutert. Sie legt neue Anforderungen an Ausführung und Ausstattung von Pelletlagern sowie an die Anlieferung der Pellets fest. Zudem werden fundierte Kenntnisse zum gesamten Themenspektrum rund um Konzeption und Betrieb großer Pelletfeuerungen vermittelt: von der Planung über Brennstoffausschreibung und -lieferung bis hin zur Ascheentsorgung, Lagerung oder zu rechtlichen Regelungen sowie der Wärmenutzung (Wärmelieferung, Förderung von Wärmenetzen). Im Anschluss an das Seminar erhalten alle Teilnehmer auf digitalem Wege regelmäßige Informationen um ihre Fachkenntnisse stets auf dem aktuellsten Stand zu halten.

Unter www.depi.de steht nun ein Flyer (PDF-Datei) zur Informationsplattform zum Download bereit. Er enthält nähere Informationen zu den Veranstaltungen und ein Anmeldeformular.

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