Mittwoch, 22. Februar 2017


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Aktieninstitut: Internationale Spekulationssteuer keine Lösung

(lifePR) (Frankfurt, ) Das Deutsche Aktieninstitut warnt entschieden vor einer weltweiten Steuer auf Finanztransaktionen, wie sie auf dem Treffen der G20-Finanzminister vom britischen Premierminister Gordon Brown vorgeschlagen wurde. Deutschland und Frankreich hatten bereits zuvor mit Blick auf die Kosten der Finanzkrise Sympathie hierfür erkennen lassen.

"Mit dieser Steuer beteiligt man nicht die Banken an den Kosten der Finanzkrise, wie angeblich angestrebt," kritisiert Rüdiger von Rosen, Chef des Deutschen Aktieninstituts, die Pläne. "Vielmehr trifft man die Anleger, deren Erträge gemindert und die Unternehmen, deren Finanzierung über den Kapitalmarkt verteuert wird".

Damit würden, so von Rosen, die private Altersvorsorge eher behindert und die Finanzierung von Investitionen und Arbeitsplätzen erschwert. Ein effizienter und funktionsfähiger Kapitalmarkt müsse jedoch genau diese Funktionen erfüllen. Es sei unmöglich, zwischen "guten" und "schlechten Finanztransaktionen zu unterscheiden.

"Finanzmärkte sind gesamtwirtschaftlich sinnvoll und absolut notwendig. Die Lösung für die aufgetretenen Probleme liegt nicht in einer Behinderung durch Besteuerung, sondern in einer intelligenten, grenzüberschreitenden Regulierung. Darauf sollten sich die Anstrengungen der Politik konzentrieren", so von Rosen.

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