Das Wetter in den Bundesländern im April 2010

(In Klammern stehen jeweils die vieljährigen Mittelwerte)

(lifePR) ( Offenbach, )
Schleswig-Holstein und Hamburg: In Hamburg betrug die Durchschnittstemperatur 8,9°C (7,5°C); bei der Sonnenscheindauer lag die Hansestadt mit 236 (159 Stunden) auf dem dritten Platz. Schleswig-Holstein zeigte sich mit 8,1°C (6,6°C) als zweitkältestes und mit 237 Stunden (166 Stunden) als zweitsonnenscheinreichstes Bundesland. Sankt Peter-Ording war mit 261 Stunden die zweitsonnenscheinreichste Station Deutschlands. Bei der Niederschlagsmenge lag Hamburg mit 12 l/m² und 25 Prozent des Solls (49 l/m²) an der Spitze der Rangliste der trockenen Bundesländer, Schleswig-Holstein erreichte mit 22 l/m² (48 l/m²) dagegen 45 Prozent.

Niedersachsen und Bremen: Niedersachsen erreichte im April 2010 eine mittlere Temperatur von 8,9°C (7,5°C), Bremen 9,1°C (7,6°C). In Niedersachsen kamen 22 l/m² (53 l/m²) und in Bremen 23 l/m² (48 l/m²) Niederschlag zustande. Bremen war mit 242 Stunden (157 Stunden) das sonnenscheinreichste Bundesland, Niedersachsen landete bei 226 Stunden (153 Stunden). Norderney war mit 264 Stunden die bundesweit sonnenscheinreichste Station; in Braunlage im Harz schien die Sonne mit 186 Stunden dagegen am wenigsten.

Mecklenburg-Vorpommern: Mecklenburg-Vorpommern war mit 8,0°C (6,7°C) das kälteste und mit 18 l/m² (40 l/m²) das zweittrockenste Bundesland. In Boizenburg südöstlich von Hamburg fielen im ganzen April nur 9 l/m². Die Sonne zeigte sich im Schnitt 228 Stunden (171 Stunden). Arkona im Norden von Rügen war mit 256 Stunden eine der sonnigsten Stationen Deutschlands.

Brandenburg und Berlin: In Brandenburg lag das Temperaturmittel bei 9,0°C (7,8°C); Berlin war mit 9,6°C (8,4°C) das zweitwärmste Bundesland. Brandenburg belegte mit einer Niederschlagsmenge von 18 l/m² (41 l/m²) den dritten Platz der trockenen Bundesländer und auch in Berlin fielen nur 19 l/m² (40 l/m²). Beim Sonnenschein befanden sich Brandenburg mit 217 Stunden (162 Stunden) und Berlin mit 209 Stunden (162 Stunden) eher auf den hinteren Rängen.

Sachsen-Anhalt: Für Sachsen-Anhalt notierte der DWD einen Temperaturdurchschnitt von 9,0°C (7,8°C) und eine Niederschlagsmenge von 22 l/m² (47 l/m²). Bei der Sonnenscheindauer kam Sachsen-Anhalt mit 206 Stunden (148 Stunden) nur auf den drittletzten Platz.

Sachsen: Im April 2010 gehörte Sachsen mit 8,5°C (7,3°C) zu den kälteren Bundesländern. In Deutschneudorf-Brüderwiese im Erzgebirge sank das Quecksilber am 23. auf -6,0°C. Beim Niederschlag war Sachsen mit 32 l/m² (57 l/m²) Spitzenreiter und das einzige Bundesland, das auf über 50 Prozent des Solls kam. Mit 201 Stunden (144 Stunden) bildete es beim Sonnenschein das Schlusslicht.

Thüringen: Thüringen war im April mit 8,3°C (6,8°C) neben Bayern das drittkälteste, mit 26 l/m² (58 l/m²) das zweitnasseste und mit 201 Stunden (149 Stunden) das zweitsonnenscheinärmste Bundesland.

Nordrhein-Westfalen: Wie bereits in den Vormonaten zählte Nordrhein-Westfalen auch im April 2010 mit 9,3°C (7,9°C) zu den warmen Bundesländern. In Nörvenich kletterte das Quecksilber am 25. auf 26,4°C. Beim Niederschlag blieb Nordrhein-Westfalen mit 20 l/m² (63 l/m²) um 68 Prozent unter dem Soll, lag aber beim Sonnenschein mit 214 Stunden (148 Stunden) um 45 Prozent darüber.

Hessen: Das Temperaturmittel betrug in Hessen 9,0°C (7,5°C). Gilserberg-Moischeid südöstlich von Frankenberg an der Eder meldete am 22. ein Minimum von -6,0°C. Hessen erreichte 24 l/m² (56 l/m²) Niederschlag und 224 Stunden (152 Stunden) Sonnenschein.

Rheinland-Pfalz: In Rheinland-Pfalz war der Unterschied zwischen der Durchschnittstemperatur von 9,5°C und dem Mittel (7,8°C) am größten. Damit war es das drittwärmste Bundesland. Hier lagen im April auch die wärmsten Orte Deutschlands: Am 25. kletterte das Quecksilber in Bernkastel-Kues an der Mosel auf 26,7°C und in Bendorf bei Koblenz auf 27,0°C. Die Niederschlagsmenge lag bei 22 l/m² (54 l/m²), die Sonnenscheindauer bei 223 Stunden (150 Stunden).

Saarland: Das Saarland zeigte sich im April 2010 mit durchschnittlich 9,7°C (8,2°C) als das wärmste und mit 234 Stunden (159 Stunden) als sonnenscheinreiches Bundesland. Die durchschnittliche Niederschlagsmenge betrug 22 l/m² (59 l/m²).

Baden-Württemberg: Die Meteorologen des DWD registrierten für Baden-Württemberg eine mittlere Temperatur von 8,9°C (7,4°C). Am 2. zeigte das Thermometer in Merklingen in der Schwäbischen Alb ­11,5°C und somit bundesweit den zweitniedrigsten Wert im April. Mit 25 l/m² (72 l/m²) belegte dieses Bundesland bei der Niederschlagsmenge den dritten Platz; mit 216 Stunden (152 Stunden) beim Sonnenschein dagegen eher hintere Ränge.

Bayern: Bayern war im April mit 8,3°C (7,0°C) neben Thüringen das drittkälteste Bundesland. In Oberstdorf wurde am 2. mit -12,8°C die tiefste Temperatur in Deutschland gemessen. Der Niederschlag summierte sich auf durchschnittlich 24 l/m² (67 l/m²). In Bayern lag sowohl der im April nasseste Ort Garmisch Partenkirchen mit 61 l/m², als auch die trockenste Station Gottfrieding bei Landau an der Isar mit nur 2,2 l/m². Die größte Tagessumme bundesweit entstand am 14. in Maisach-Galgen bei Fürstenfeldbruck mit 23,5 l/m². Die Sonne schien im Mittel 221 Stunden (154 Stunden) lang.

*Alle in dieser Pressemitteilung genannten Monatswerte sind vorläufige Werte. Die für die letzten zwei Tage des Monats verwendeten Daten basieren auf Prognosen. Bis Redaktionsschluss standen nicht alle Messungen des Stationsnetzes des DWD zur Verfügung.
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@lifepr.de.