Donnerstag, 19. April 2018


Berufliche Selbstständigkeit und Hartz IV - eine Herausforderung für alle Beteiligten

Berlin-Mitte, (lifePR) - Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. veröffentlicht Praxishinweise zur Beratung, Begleitung und Unterstützung Gründungswilliger und Selbstständiger, die auf Jobcenterleistungen angewiesen sind. 

Mit seinen aktuellen Empfehlungen beleuchtet der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. die Unterstützungsbedarfe von Gründungswilligen und Selbstständigen. Die Praxishinweise zeigen Möglichkeiten der Jobcenter auf, diese Unterstützung bereits vor der Existenzgründung, begleitend zur Gründung und anschließend effektiv zu leisten. Für die Fachkräfte im Jobcenter stellt die Betreuung dieser Personengruppe eine anspruchsvolle und sehr komplexe Aufgabe dar. Sie müssen die Tragfähigkeit eines Gründungsvorhabens einschätzen bzw. die bisherigen Geschäftsergebnisse analysieren und bewerten können.  

„Ein erfolgreicher Beratungsprozess erfordert ein fundiertes Spezialwissen, vor allem im betriebswirtschaftlichen und steuerrechtlichen Bereich“, sagt Johannes Fuchs, Präsident des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V., „aber auch Offenheit und Wertschätzung für neue Geschäftsideen.“  

Verdienen selbstständig Erwerbstätige zu wenig, um davon leben zu können, haben sie Anspruch auf Unterstützung durch die Grundsicherung für Arbeitsuchende. Um die selbstständige Tätigkeit fortsetzen zu können, bedarf es einer positiven Prognose für die Zukunft. Es muss absehbar sein, dass Leistungsberechtigte ihre Bedürftigkeit mittels der  beruflichen Selbstständigkeit in absehbarer Zeit überwinden können. Gleiches gilt, wenn sie mit einer Geschäftsidee aus der Arbeitslosigkeit heraus den Weg in die Selbstständigkeit beschreiten wollen.  

Die ausführlichen Empfehlungen sind abrufbar unter: https://www.deutscher-verein.de/de/uploads/empfehlungen-stellungnahmen/2017/dv-11-17-grundsicherung-fuer-gruendungswillige.pdf 

Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e. V.

Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. ist das gemeinsame Forum von Kommunen und Wohlfahrtsorganisationen sowie ihrer Einrichtungen, der Bundesländer und von den Vertretern der Wissenschaft für alle Bereiche der sozialen Arbeit und der Sozialpolitik. Er begleitet und gestaltet durch seine Expertise und Erfahrung die Entwicklungen u.a. der Kinder-, Jugend- und Familienpolitik, der Sozial- und Altenhilfe, der Grundsicherungssysteme, der Pflege und Rehabilitation. Der Deutsche Verein wird gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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