Futterforschung für Sicherheit und Effizienz

Internationale Forschungsgemeinschaft Futtermitteltechnik (IFF) feiert ihr 50-jähriges Bestehen

(lifePR) ( Braunschweig, )
Forschung und Spitzentechnologie – Stichworte, die üblicherweise für die Welt unserer technischen Produkte von Computer bis zum Automobil verwendet werden. Die Internationale Forschungsgemeinschaft Futtermitteltechnik hat diese Begriffe auch für die Futtermittelwirtschaft etabliert. Vor 50 Jahren gründeten weitsichtige Unternehmer das Institut, das noch heute in einer traditionsreichen Mühle in Braunschweig residiert. Zur Erforschung immer neuer Methoden und Techniken zur Aufbereitung von Futtermitteln – in erster Linie für die Nutztiere, die uns Lebensmittel liefern – hat sich das Institut mit wichtigen Fragen der Futtermittelsicherheit, der Effizienzsteigerung und der Ressourcenschonung auseinandergesetzt.

Die Forscher tragen damit wesentlich zum nachhaltigen Wirken dieses Wirtschaftszweiges bei. Diese Arbeiten werden ergänzt durch die Frage, was technisch getan werden kann, um Produkte, die für die menschliche Ernährung nicht geeignet sind, beispielsweise weil sie zu schlecht verdaulich sind, zu hochwertigem Futter gemacht werden können.

Die Frage der Futtermittelsicherheit bildet seit Langem das zweite Standbein der Anwendungsforschung. Das Verständnis über Verschleppungen in Großanlagen, die Entwicklung von Systemen zur Messung dieser Sicherheitsparameter und das Wissen um mögliche Gegenmaßnahmen und Reinigungsschritte wurden in der IFF maßgeblich vorangebracht.

Schließlich ist das Institut als anerkannter Gutachter für zahlreiche technische Fragen und Umweltprobleme tätig. Die angewandte Forschung und daraus resultierende Kenntnisse werden in einer Vielzahl von Seminaren jährlich an Hunderte von Mitarbeitern der Futtermittelindustrie, in Behörden und anderen Organisationen vermittelt.

„Forschung und Wissen um die Futtermitteltechnik sind schlicht unverzichtbar. Wir sind stolz auf das bisher Geleistete. Zugleich ist uns dies ein Ansporn, um in Zukunft noch präzisere Vorhersagen treffen zu können und uns mit neuen stofflichen Fragen in der Futtermittelherstellung auseinanderzusetzen“ sagt der neue Leiter des Forschungsinstitutes Dr. Rainer Benning.

50 Jahre IFF

Am 19. und 20.06.2012 feiern die Internationale Forschungsgemeinschaft Futtermitteltechnik (IFF) und das angeschlossene Forschungsinstitut in Braunschweig-Thune ihr 50-jähriges Bestehen. Die Festveranstaltung am ersten Tag steht im Zeichen der Grußadressen aus Politik, Industrie und Wissenschaft. Einen Höhepunkt stellt der Festvortrag von Prof. J. Kamphues, Tierärztliche Hochschule Hannover, „Aktuelle und zukünftige Herausforderungen für die Tierernährung und die Mischfutterindustrie“ dar.

Der zweite Tag des Jubiläums steht ganz im Zeichen der Wissenschaft. Im Kolloquium zum Thema „Vom Feld zum Lebensmittel – Fakten und Trends“ erläutern namhafte Referenten aktuelle und zukünftige Fragestellungen der Tierernährung, der Futtermitteltechnologie und der Auswirkungen auf tierische Lebensmittel. Hierzu konnten mit Prof. W. Windisch (Lehrstuhl für Tierernährung, TU München), Prof. J. Zentek (Institut für Tierernährung, Freie Universität Berlin), PD Dr. H. Schafft (Bundesinstitut für Risikobewertung, Berlin) und Prof. W. Sitzmann (Technische Universität Hamburg-Harburg, Amandus Kahl GmbH & Co. KG, Reinbek) herausragende Persönlichkeiten gewonnen werden.

Die im Rahmen dieser Vorträge angesprochenen Herausforderungen und weitere Trends werden die Tätigkeit der IFF in der Zukunft nachhaltig prägen, wie Dr. Benning in seiner vorangestellten Zusammenfassung der Leistungen des Forschungsinstituts der IFF und dessen Zukunft herausstellt. Zerkleinern, Pelletieren, Qualitätssicherung und andere bisherige Forschungsgebiete werden deshalb auch weiterhin Schwerpunkte der IFF bleiben. Die demografische Entwicklung wird aber auch vor der Futtermittelindustrie nicht haltmachen und die Beschäftigung mit neuen Rohstoffquellen und deren technologische Verarbeitung erfordern. Eine moderne Infrastruktur ist hierzu Voraussetzung, um die Industrie auch weiterhin darin zu unterstützen, qualitativ hochwertige und sichere Futtermittel effizient produzieren zu können.
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