Stadt als touristische Marke zwischen Kultur und "authentischem" Erlebnis

Bundesweite Fachtagung zu Städte- und Kulturtourismus in Aachen

(lifePR) ( Aachen, )
Vom anhaltenden Trend zum Kurzurlaub profitieren Deutschlands Städte besonders stark. Beim Deutschen Städte- und Kulturforum, das vom 8. bis 9. Juni 2011 auf Einladung des aachen tourist service e.V. und des Deutschen Tourismusverbandes e.V. (DTV) in Aachen stattfindet, gehen namhafte Referenten aus Wirtschaft und Forschung den weiteren Erfolgsfaktoren der eng verzahnten Segmente Städte- und Kulturtourismus auf den Grund. Die Vorträge fühlen am Puls der Zeit und liefern der Branche Impulse aus erster Hand zu den Themen "Kultur, Denkmalschutz und Tourismus", "Gästeführungen in der Stadt", "Stadtmarken, Markenbildung und Positionierung" sowie "Fakten und Trends in der Bustouristik".

Stadt als gemanagte Marke

"Die jetzige Dynamik im Städtetourismus ist kein Selbstläufer und braucht einen strategischen Unterbau", gibt Peter Siemering, Vizepräsident des DTV zu bedenken. "Weg vom Warten auf den Gast, hin zum zielgruppen- und themenorientierten Management und Marketing", umreißt Siemering die wesentlichen Pfeiler für nachhaltigen Erfolg.

Das haben bereits zahlreiche urbane Touristiker erkannt, und mehr denn je stehen Stadtmarken heutzutage im Wettbewerb. Zum Thema referiert Peter Pirck von der renommierten Brandmeyer Markenberatung. Aus der Praxis und zur emotionalen Aufladung einer Marke berichtet Dr. Christoph Engl, Direktor Südtirol Marketing Gesellschaft in Bozen.

Kultur bleibt wichtig - "authentisches" Stadterlebnis auf dem Vormarsch

Neben der Attraktivität als Marke spielt auch die Stärkung als "Liveable City" für touristisch ausgerichtete Städte eine Rolle. Zukunftsforscher Andreas Reiter, Geschäftsführer des ZTB Zukunftsbüros in Wien, erläutert, wie von einer Verbesserung der städtischen Lebensqualität nicht nur die Einheimischen sondern auch die Touristen profitieren. Denn auf der Suche nach dem "authentischen" Stadterlebnis, abseits von inszenierten Superlativen, punkten beim Gast auch Leistungen, die nicht in erster Linie touristisch motiviert sind: gepflegte Grünflächen, gute Mobilität und ein vielfältiges Kulturangebot.

"Kultur war und ist noch immer der Magnet im Städtetourismus", betont Werner Schlösser, Geschäftsführer des aachen tourist e.V. Derzeit laufen mit großem Erfolg in der Gastgeber-Stadt die Ausstellungen "Hyper Real - Kunst und Amerika um 1970" und "Leonardo des Nordens - Joos van Cleve". Bereits 36.000 Besucher haben die Ausstellungen gesehen.

Der Vortrag "Erfolgreich Ausstellungen vermitteln" von Prof. Dr. Wulf Herzogenrath, Direktor der Kunsthalle Bremen, verdeutlicht, wie eine positive Besucher-Resonanz wie in Aachen erreichbar ist.

Auch der documenta-Stadt Kassel dürfte das Kunststück erfolgreicher Ausstellungs-Vermittlung gelungen sein: Die documenta gilt als weltweit bedeutende Schau der Gegenwartskunst. Kassel lädt zum nächsten Deutschen Städte- und Kulturforum in 2012 ein.

Deutsches Städte- und Kulturforum

Der Deutsche Tourismusverband führt regelmäßig ein Deutsches Städte- und Kulturforum durch. Die Fachveranstaltung für Städtetouristiker und Kulturschaffende widmet sich explizit Themen rund um den Städte- und Tagestourismus, der als Motor des Deutschlandtourismus gilt.
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