Mittwoch, 22. November 2017


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Tierschutz-Check zur Bundestagswahl 2017

Bonn, (lifePR) - Der Deutsche Tierschutzbund hat mit seinen Wahlprüfsteinen die tierschutzpolitischen Positionen der Parteien abgefragt und deren Rückmeldungen auf www.tierschutzbund.de/tierschutz-check veröffentlicht. Tierschutzinteressierte Wählerinnen und Wähler können die Wahlprüfsteine als Hilfestellung für ihre Entscheidung nutzen – denn mit ihrer Wahl legen sie auch den Grundstein für den Tierschutz in den nächsten Jahren.

„Diese Bundestagswahl ist auch eine Tierschutzwahl und eine Chance, für den Tierschutz politisch etwas zu bewegen“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Parteien und Direktkandidaten, die Tierschutz rückwärts denken, dürfen mit dieser Einstellung nicht mehr vorwärtskommen.“

Mit Blick auf die Bundestagswahl hat der Deutsche Tierschutzbund vor kurzem seine Kampagne „Bundestagswahl ist #Tierschutzwahl“ gestartet, deren Hauptbestandteil die Wahlprüfsteine sind. In ihren Rückmeldungen geben die Parteien Auskunft über ihre Positionen und zu ihren Plänen hinsichtlich des Tierschutzgesetzes und der Verbandsklage, zum Ersatz von Tierversuchen, zu Tieren in der Nahrungsmittelproduktion, zu Tieren in und aus der Natur, zu Heimtieren, zum praktischen Tierschutz der Tierheime und weiteren tierschutzpolitischen Themen. „Anhand der Rückmeldungen kann sich jeder, der sich für das Thema interessiert, ein genaues Bild von den Plänen der einzelnen Parteien machen und bei der Wahlentscheidung bedenken. Stimmen Sie am 24. September für die Tiere“, bittet Schröder.

Forderungen an die Politik

Der Deutsche Tierschutzbund ist parteipolitisch neutral, sieht sich aber als tierschutzpolitisch konsequent. Mit Blick auf das Staatsziel Tierschutz gehören ein bundesweites Verbandsklagerecht und die grundlegende Novellierung des Tierschutzgesetzes zu den zentralen Forderungen des Verbandes. Ebenso drängt der Deutsche Tierschutzbund auf eine Stärkung des karitativen Tierschutzes vor Ort, um die Finanzierung der Tierheime für die Zukunft sicherzustellen. Zum Ausstieg aus Tierversuchen muss die Politik eine konkrete Strategie erstellen und erarbeiten. Weiter fordert der Verband eine Nutztierstrategie, die unter anderem ein staatliches Tierschutzlabel einschließt und die Förderpolitik auf den Tierschutz ausrichtet. Nicht zuletzt gehört ein Ende der Wildtierhaltung in Zirkussen zu den Kernforderungen des Deutschen Tierschutzbundes.

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