Donnerstag, 20. Juli 2017


  • Pressemitteilung BoxID 632811

Schlafkisten für Straßenkatzen selber bauen

Bonn, (lifePR) - Anlässlich des Filmstarts von „Bob der Streuner“ am 12. Januar, gibt der Deutsche Tierschutzbund Tipps, wie Kinder und Jugendliche Katzen ohne Zuhause unterstützen können. Auf seiner Website www.jugendtierschutz.de hat der Verband ein Video bereitgestellt, das zeigt, wie man warme Schlafboxen für die Tiere aus einer Styroporkiste leicht selbst bauen kann. Die Aktion ist Teil der Kampagne „Die Straße ist grausam. Kastration harmlos“, mit der die Tierschützer auf das Leid der frei lebenden Katzen aufmerksam machen.

„Obwohl Straßenkatzen oft scheu sind und Menschen meiden, sind es immer noch domestizierte Tiere, die auf unsere Hilfe angewiesen sind“, erklärt Maja Masanneck, Leiterin des Jugendreferats beim Deutschen Tierschutzbund. Um den Tieren in der kalten Jahreszeit einen warmen und sicheren Rückzugsort zum Schlafen zu schaffen, empfiehlt sie umgebaute Styroporkisten: „Diese bekommt man zum Beispiel als „Thermoboxen“ in einigen Baumärkten zu kaufen.“ Die Kisten, in die ein Einstiegsloch hinein geschnitten wird, überzieht man mit Wasser abweisender Folie, polstert und isoliert sie mit Stroh und einer Decke im Inneren. Die Box sollte man dann geschützt vor Wind und direktem Sonnenlicht platzieren.

Wer eine Schlafkiste außerhalb des eigenen Grundstücks aufstellen möchte, sollte Kontakt zum nächst gelegenen Tierheim aufnehmen. Tierheime verwalten häufig mehrere Futterstellen, also „Katzen-Treffpunkte“, an denen es auch Sinn macht, Boxen zu platzieren. Ebenso besteht die Möglichkeit, sich Jugendgruppen anzuschließen, die es in vielen Tierschutzvereinen gibt und die mit entsprechenden Aktionen zum Beispiel auch frei lebende Katzen unterstützen.

Hintergrund: Straßenkatzen

Frei lebende Katzen leben auf verwilderten Grundstücken, in verlassenen Fabrikgeländen oder auf Friedhöfen – meist ohne direkten Kontakt zum Menschen. Häufig sind sie Nachkommen von nicht kastrierten Hauskatzen oder ausgesetzten Tieren. Viele dieser Katzen sind krank, unternährt oder verletzt. Da sie als domestizierte Haustiere nicht mehr in der Lage sind, sich und ihre Nachkommen vollständig alleine zu versorgen, sich viele der sehr scheuen Katzen aber auch nicht mehr an den Menschen gewöhnen, gibt es nur die Möglichkeit, den Tieren ihr Leben zu erleichtern. Tierschutzvereine richten deshalb Futterstellen ein und lassen die Katzen kastrieren, damit sie sich nicht weiter fortpflanzen.

Das Video sowie weitere Tipps für Kinder und Jugendliche finden sich online unter www.jugendtierschutz.de/katzen.

Mehr Informationen zur Kampagne „Die Straße ist grausam. Kastration harmlos“ unter www.tierschutzbund.de/katzenschutz

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