Deutscher Städtetag warnt vor Ärztestreik an kommunalen Krankenhäusern

Nach der Urabstimmung des Marburger Bundes

(lifePR) ( Köln, )
Die Städte reagieren mit Bedauern auf das Ergebnis der Urabstimmung des Marburger Bundes über Ärztestreiks an kommunalen Krankenhäusern und fordern die Gewerkschaft der Klinikärzte zur Rückkehr an den Verhandlungstisch auf. "Die Forderungen des Marburger Bundes in den Tarifverhandlungen gehen an der Realität in den kommunalen Krankenhäusern vorbei", erklärte heute der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, Dr. Stephan Articus: "Durch die für 2012 vom Gesetzgeber vorgegebenen Budgeterhöhungen von maximal 1,48 Prozent sind die Spielräume für die kommunalen Krankenhäuser sehr gering. Bei zu hohen Tarifabschlüssen besteht die Gefahr, dass eine Spirale von noch mehr Arbeitsverdichtung und noch schlechterer Personalausstattung in den kommunalen Krankenhäusern in Gang gesetzt wird, die wir alle so nicht wollen."

Der Marburger Bund kenne die mangelnden finanziellen Spielräume der Kliniken. Er habe sich selbst bei seiner 120. Hauptversammlung gegen die unzureichende Krankenhausfinanzierung gewandt und insbesondere die durch das GKV-Finanzierungsgesetz festgeschriebene Kürzung von 0,5 Prozent für die Kliniken, die Bindung an die Grundlohnrate sowie die budgetabsenkende Wirkung von Leistungssteigerungen der Kliniken kritisiert. "Wir appellieren vor diesem, für die Kliniken sehr schwierigen Hintergrund an die Kompromissbereitschaft der Gewerkschaft. Unnötige Streiks helfen niemandem", erklärte Articus.
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