DSV-News/Alpin/Ski Cross: Informationen und Aufgebote zu den Weltcups in Kitzbühel (AUT), Bansko (BUL), Schladming (AUT) und Idre Fjäll (SWE)

(lifePR) ( Planegg, )
Ab kommenden Freitag starten die Alpinen bei den Weltcups in Kitzbühel und Bansko. Während die Herren bei den Hahnenkammrennen in Super-G, Abfahrt und Slalom um Weltcup-Punkte kämpfen, stehen für die Damen in Bulgarien zwei Abfahrtsrennen und ein Super-G auf dem Programm. Für die Herren folgt am Dienstag mit dem Nachtslalom in Schladming das nächste Highlight vor dem Heim-Weltcup in Garmisch-Partenkirchen. Die Ski-Crosser gehen am Samstag und Sonntag in Idre Fjäll bei zwei Bewerben in den Parcours.

ALPIN Damen/Herren

Bansko (BUL)
- Fr., 24.01.2020, 09:45 Uhr (MEZ)/10:45 Uhr (LOC): Abfahrt Damen (AF)
- Sa., 25.01.2020, 09:45 Uhr (MEZ)/10:45 Uhr (LOC): Abfahrt Damen (AF)
- So., 26.01.2020, 09:15 Uhr (MEZ)/10:15 Uhr (LOC): Super-G Damen (SG)

Kitzbühel (AUT)

- Fr., 24.01.2020, 11:30 Uhr (MEZ): Super-G Herren (SG)
- Sa., 25.01.2020, 11:30 Uhr (MEZ): Abfahrt Herren (AF)
- So., 26.01.2020, 10:30/13:30 Uhr (MEZ): Slalom Herren (SL)

Schladming (AUT)
- Di., 28.01.2020, 17:45/20:45 Uhr (MEZ): Slalom Herren (SL)

AUFGEBOT

Damen, AF/SG Bansko - Patrizia Dorsch (SC Schellenberg)
- Veronique Hronek (SV Unterwössen)
- Viktoria Rebensburg (SC Kreuth)
- Kira Weidle (SC Starnberg)
- Michaela Wenig (SC Lenggries)

Herren, AF, Kitzbühel
- Romed Baumann (WSV Kiefersfelden)
- Thomas Dreßen (SC Mittenwald)
- Josef Ferstl (SC Hammer e.V.)
- Andreas Sander (SG Ennepetal)
- Manuel Schmid (SC Fischen)
- Dominik Schwaiger (WSV Königssee)

Herren, SG, Kitzbühel
Nominierung erfolgt nach den Abfahrtstrainings

Herren, SL, Kitzbühel
- Sebastian Holzmann (SC Oberstdorf)
- David Ketterer (SSC Schwenningen)
- Dominik Stehle (SC Obermaiselstein) - Linus Straßer (TSV 1860 München) - Anton Tremmel (SC Rottach-Egern)

und eventuell ein sechsten Starter

AKTUELLE INFORMATIONEN UND STATEMENTS

Jürgen Graller, Bundestrainer Alpin Damen
"Am Wochenende stehen in Bansko, Bulgarien, zwei Abfahrten und ein Super-G auf dem Rennrogramm. Dabei wird am Freitag die Abfahrt von Val d'Isere nachgeholt. Am Donnerstag haben wir ein Training auf einer Abfahrt, die die wenigsten kennen - für das gesamte Team eine Herausforderung, da es sich um eine technisch anspruchsvolle Strecke handelt. Der Schlüssel wird sein, eine beherzte Fahrweise an den Tag zu legen. Es wird sicher spannend, wer mit einem Training am besten zu Recht kommt. Wie gesagt: es wird eine Herausforderung für uns, auf die wir uns aber trotzdem freuen.
An den Start gehen: Viktoria Rebensburg, Kira Weidle, Michaela Wenig, Patrizia Dorsch und Veronique Hronek. Diese fünf Athletinnen werden auch den Super-G und die darauffolgenden Speed-Rennen in Sotschi bestreiten. Unsere jungen Athletinnen sind diese Woche im Europacup in St. Moritz im Einsatz."

Kira Weidle
"Nächstes Wochenende steht der Weltcup in Bansko, Bulgarien, an. Anschließend folgen nochmal zwei Speed-Wochenenden in Sotschi und Garmisch-Partenkirchen. Es beginnt also eine sehr intensive Zeit für uns Abfahrerinnen. Ich freue mich sehr auf Bansko. Ich war noch nie auf der Strecke, da der letzte Weltcup dort vor fünf Jahren ausgetragen wurde. Für mich ist es also absolutes Neuland.
Wir sind dienstags angereist und haben donnerstags nur ein Training, bevor am Freitag die Abfahrt auf dem Programm steht. Am Samstag findet nochmal eine Abfahrt statt und am Sonntag dann der Super-G. Im Training heißt es, sich die Strecke gut einzuprägen. Es sollte schon im Training gut passen, damit man am Freitag parat ist. Es wäre natürlich schön, wenn wir gleich im ersten Rennen mit gutem Ergebnis in die drei Speed-Wochen starten könnten. Ich nehme es mir fest vor!"

Christian Schwaiger, Bundestrainer Alpin Herren
"Wir freuen uns extrem auf das anstehende Wochenende in Kitzbühel. Wir fahren gerne auf Streif und Ganslernhang. In der Abfahrt starten: Josef Ferstl, Andreas Sander, Thomas Dressen, Manuel Schmid, Romed Baumann und Dominik Schwaiger. Die Nominierung für den Super-G erfolgt nach den Trainings.

Im letzten Rennen in Wengen konnten wir aus deutscher Sicht super Ergebnisse erreichen. Zum einen natürlich mit Thomas Dreßen auf Platz drei und zum anderen mit Manuel Schmid unter den Top-15. Er hatte im Sommer durch eine Virusinfektion körperliche Probleme und zuletzt auch noch eine gebrochene Hand zu verkraften. Umso schöner ist es, dass er nach einer langen Pause und mit wenig Vorbereitung ein tolles Resultat erzielen konnte.

Josef Ferstl kann mehr, als er momentan in den Rennen zeigt. Ich bin aber überzeugt, dass er alles versuchen wird, um für Kitzbühel bereit zu sein. Seine Saison ist bisher nicht optimal verlaufen. Er hatte zwar einen guten Start in Lake Louise, aber seitdem läuft es leider nicht rund. In Kitzbühel hat Josef immer wieder den "Turnaround" geschafft. Ich erwarte mir das auch für das kommende Wochenende.

Linus Straßer hat in den letzten Wochen sehr gute Rennen gefahren. Allerdings ist es ihm bisher noch nicht gelungen, zwei Top-Läufe runterzubringen. Unser Ziel ist es daher, dass er sich im ersten und zweiten Lauf am Limit bewegt und weniger Fehler macht. Kitzbühel ist für ihn als seine zweite Heimat ein spezielles Rennen. Er hat in der Vergangenheit leider noch keine guten Ergebnisse erreicht - es ist an der Zeit, das zu ändern.

Anton Tremmel war sehr erfolgreich in Wengen. Er hat endlich einmal die Leistung im Weltcup umsetzen können, die er im Europacup schon die ganze Saison gezeigt hat. Er gehört neben Linus Straßer, Sebastian Holzmann, David Ketterer und Dominik Stehle zu den Fixstartern am Sonntag. Ein großes Fragezeichen steht noch bei Fritz Dopfer, der in Wengen wegen Rückenproblemen pausieren musste. Bei Fritz muss man das Training in den nächsten Tagen abwarten. Dementsprechend werden wir auch mit der Entscheidung für die finale Startaufstellung warten."

Thomas Dreßen
"Kitzbühel ist für mich ein ganz besonderes Rennen. Das letzte Mal, als ich hier gefahren bin, konnte ich die Abfahrt gewinnen. Seither ist viel passiert. Daher freue ich mich sehr darauf, wieder dorthin zu kommen und Rennen zu fahren. Kitzbühel ist für mich neben den Olympischen Spielen und den Weltmeisterschaften das wichtigste Rennen im Winter. Klar, da will man einfach gut performen - wenn möglich gewinnen.
Dazu das ganze Drumherum, der Skirennsport und wir Aktiven werden hier gefeiert, wie bei keinem anderen Rennen. Ich lasse mich von dieser Stimmung gerne ein bißchen anstecken, weil ich es einfach cool finde, so eine Stimmung zu haben und man sich davon beflügeln lassen kann. Meinem Knie geht es gut. Die Entscheidung, die Abfahrt von Bormio nicht zu fahren und dem Knie eine Erholungspause zu geben, war im Nachhinein richtig. Bereits die Woche vor Wengen hat das Training im Sarntal sehr gut funktioniert. Auch bei den Trainings- und Renntagen im Berner Oberland war alles in Ordnung - ansonsten wäre der dritte Platz bei der Lauberhorn-Abfahrt auch nicht möglich gewesen."

Josef Ferstl
"Kitzbühel ist eine einzigartige Strecke. Es geht direkt vom Start richtig zur Sache. Die Streif zählt zu Recht zu den schwierigsten Abfahrten im Weltcup, und darum ist auch der Stellenwert so hoch. Dazu kommt die Atmosphäre mit den vielen zehntausend Zuschauern an der Strecke, das ist für uns Fahrer ein ganz besonderes Gefühl. Dass ich dort im letzten Jahr gewinnen konnte, gibt mir persönlich viel Auftrieb und Zuversicht, mir das notwendige Selbstvertrauen für die nächsten Rennen zu holen. Ich fahre sehr gerne nach Kitzbühel und freue mich auf das Rennwochenende. Mein Ziel ist es, vom ersten Training weg konzentriert und fokussiert unterwegs zu sein."

Linus Straßer
"Das Rennen in Kitzbühel bedeutet sehr viel für mich. Ich habe dort Skifahren gelernt, und daher ist es für mich gefühlt ein Heimrennen. Leider hatte ich aber die letzten drei Jahre keine so guten Erfahrungen gemacht. Aber: das kann sich ja am Sonntag auch wieder ändern.

Der hohe Stellenwert von Kitzbühel kommt sicher aus der Historie. Vor allem die Abfahrt hat wesentlich dazu beigetragen. Dazu das ganze Drumherum, das macht dann alles zusammen den Mythos Kitzbühel aus. Aber ich muss auch sagen, dass der Slalomhang sehr schwer ist. Für mich ist er der schwierigste Slalom im ganzen Jahr."

SKI CROSS Damen/Herren

Saisonaus für Heidi Zacher

(München/Planegg/dsv) Eine Sprunggelenksfraktur zwingt Ski-Crosserin Heidi Zacher vom SC Lenggries zum vorzeitigen Saisonende.

Ski-Crosserin Heidi Zacher vom SC Lenggries muss die Saison vorzeitig beenden. Die siebenfache Weltcup-Gewinnerin war am Sonntag vor dem Training auf der Reiteralm auf dem Weg zum Skiraum ausgerutscht und hatte sich dabei eine folgenschwere Verletzung am rechten Sprunggelenk zugezogen.

Fraktur des rechten Sprunggelenks
Dr. Manuel Köhne diagnostizierte am Montag in der Orthopädischen Chirurgie München (OCM) eine Fraktur im rechten Sprunggelenk sowie einen Riss des vorderen Syndesmosebandes. Die Verletzung wurde noch am gleichen Tag von Prof. Dr. Martin Jung operativ in der Sana-Klinik München behandelt.

"Die Operation verlief sehr positiv", so Dr. Manuel Köhne. "Das Sprunggelenk wurde dabei mittels Platte versorgt und das Syndesmoseband mittels Schraube fixiert. Heidi Zacher wird nun zur Nachsorge noch einige Tage im Krankenhaus bleiben, ehe sie mit ersten Rehabilitationsmaßnahmen im Medical Park beginnen kann. Einen günstigen Heilungsverlauf vorausgesetzt, kann Heidi in etwa acht Wochen wieder mit dem Schneetraining beginnen."

Verletzung vor dem Training
"Ich bin vor dem Training auf der Reiteralm auf dem Weg zum Skiraum ausgerutscht und dabei unglücklich mit dem rechten Fuß umgeknickt. Ich habe sofort gemerkt, dass ich den Fuß nicht mehr belasten konnte", sagt die 31-jährige Zacher. "Jetzt bin ich froh, dass die medizinische Versorgung so schnell und reibungslos funktioniert hat, und ich die Rehabilitation schon in ein paar Tagen beginnen kann."

Sportlicher Leiter Skicross Heli Herdt:
"Der verletzungsbedingte Ausfall ist sowohl für Heidi persönlich als auch für das gesamte Team sehr bitter. Ihr Fehlen im aktuellen Winter zu kompensieren wird eine große Herausforderung für uns alle. Wir wünschen Heidi eine rasche Genesung und sind uns sicher, dass sie uns im kommenden WM-Winter wieder verstärken wird."

Idre Fjäll (SWE)
- Do., 23.01.2020, 12:00/13:15 Uhr (MEZ): Qualifikationen Herren/Damen
- Fr., 24.01.2020, 12:00/13:15 Uhr (MEZ): Qualifikationen Herren/Damen
- Sa., 25.01.2020, 11:00 Uhr (MEZ): Finalrunden Herren/Damen
- So., 26.01.2020, 11:00 Uhr (MEZ): Finalrunden Herren/Damen

AUFGEBOT

Damen
- Daniela Maier (SC Urach)

Herren
- Niklas Bachsleitner (SC Partenkirchen)
- Tobias Baur (SZ Bernau)
- Daniel Bohnacker (SC Gerhausen)
- Ferdinand Dorsch (SC Schellenberg)
- Tim Hronek (SC Unterwössen)
- Tobias Müller (SC Fischen)
- Florian Wilmsmann (TSV Hartpenning)

AKTUELLE INFORMATIONEN UND STATEMENTS

Peter Stemmer, Cheftrainer Ski Cross
"Der verletzungsbedingte Ausfall von Heidi Zacher ist sowohl für Heidi als auch für uns sehr bitter. Heidi ist eine Teamleaderin und wird uns daher sehr fehlen. Sie hat zuletzt in Val Thorens und auf der Reiteralm gut trainiert, sie war wieder auf einem sehr guten Niveau. Es ist sehr schade, dass wir sie nicht mehr dabeihaben. Wir hoffen, dass sie möglichst schnell, möglichst stark wieder zurück ins Team kommt.

Wir konnten in Nakiska sehr gute Ergebnisse einfahren und kommen daher mit Rückenwind nach Idre. Wir hoffen, den Schwung der letzten Rennen mit nach Idre nehmen können, auch wenn wir dort in der Vergangenheit nicht so erfolgreich waren. Wir versuchen, vorne mitzufahren und uns so teuer wie möglich zu verkaufen.

Idre ist ein spezieller Kurs mit nur drei Kurven, aber einer sehr langen Zielgeraden, wo sehr viel Taktik im Spiel ist. Es ist daher ein sehr spannendes Rennen für die Zuschauer, aber für die Aktiven eine große Herausforderung zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen Position zu sein."

Daniel Bohnacker

"Das Rennen in Nakiska war sehr cool. Der Kurs war gut, und ich bin richtig froh, dass ich nach drei Jahren endlich mal wieder das Podium erreicht habe. Für mich war es wichtig zu sehen, dass es nach all den Verletzungen und den schwierigen Jahren möglich ist, wieder vorne mitzufahren. Eigentlich ein komischer Zufall, dass ich mir genau vor zwei Jahren in Nakiska das Kreuzband gerissen habe und es jetzt für das Podium gereicht hat.

Wir sind von Kanada direkt weiter nach Oslo geflogen und dann nach Idre gefahren, wo die nächsten zwei Wettkämpfe stattfinden. Ich hoffe, dass ich den Schwung und das gute Gefühl aus Nakiska mit in die kommenden Rennen nehmen kann."ei Bewerben in den Parcours.
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